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Porty 05.02.2022 00:01

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 2233117)
P.P.S.: Bausteine, wie zuletzt von steve.hatton erwähnt, ergeben das Gesamtbild. Auch bei Smart Grids gibt es noch einiges an Verbesserungspotential.

Einen Tipp:
Lese den Artikel auf Wikipedia mal ganz genau durch. Dann wirst du das Potential der Gezeitenkraftwerke einschätzen können. Es ist überschaubar.

Da steht auch einiges zu den Risiken und Nebenwirkungen.



Smart Grid? Unser Stromnetz liefert in Echtzeit europaweit Informationen zur Belastungssituation.
Die kann man aus der Veränderung der Frequenz ablesen.
Aber du kannst dich gern mal hier in das Thema einhören:


https://hwcdn.libsyn.com/p/f/a/7/fa7...ef09dbeac2f2b2


Fortsetzung hier:


https://hwcdn.libsyn.com/p/7/1/d/71d...4e401507fdcd56

GerdS 05.02.2022 00:15

Falls es jemanden interessiert:
HIER kann man die Netzfrequenz live beobachten, und auch die "eingesetzte" Regelenergie.

Viele Grüße
Gerd

Porty 05.02.2022 00:23

Danke für den Link! :top:

twolf 05.02.2022 00:33

Zitat:

Zitat von Porty (Beitrag 2233104)
Wirst du auch nicht finden können, da es zu seinen Lebzeiten noch kein Internet gab.
Wir haben damals in Zusammenarbeit mit seinem Institut ein Projekt bearbeitet, und da wurde ach schon mal über solche Themen gesprochen.





Ich zitiere mich mal selbst:

Welche Möglichkeiten bleiben uns sonst?
Wind und Solar haben ein Problem mit der zeitlichen Verfügbarkeit
Wasserkraft ist praktisch ausgereizt.
Gezeitenkraftwerke haben irgendwie gar nicht funktioniert
Wellenkraftwerke sind noch schlechter.
Biomasse ist auch nach hinten los gegangen
Kernfusion braucht noch und ist nach Meinung der Kernkraftgegner auch Bäh

Ich kenne keine.



Solltest du eine Alternative kennen, die funktionieren kann, bitte her damit.

Spätestens dann hört man immer entweder Supergau oder Atommüll.

Alternative

Also eine von vielen.

Solar, Wind und die anderen CO2 neutralen Stromerzeuger ( Und Ohne Kernkraft, macht keinen Sinn 7nd braucht auch Niemand Wirklich ) in Verbindung mit Wasserstoff.

Und ja ich weiss das die Wandlung von Strom in Wasserstoff nicht den besten Wirkungsgrad haben.

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dos...sserstoff.html

https://www.ewe.com/de/zukunft-gestalten/wasserstoff

https://www.enbw.com/unternehmen/eco...rgiewende.html

Aber wenn wir ehrlich sind, geht es dir doch nicht um Alternativen, Dir geht es eher um deine Überzeugung.
Aber zum Glück sind die Rahmenbediegungen gesetzt.
CO2 Neutral und ohne Kernenergie.

Alternative 2

Wasserstoff erzeugung in Sonnenreichen Ländern. ( zb. Afrika, Usa, Spanien....... )

https://www.helmholtz.de/newsroom/ar...ff-aus-afrika/

https://de.statista.com/statistik/da...sonnenstunden/

Andere Alternative
https://www.nordbayern.de/region/nue...berg-1.3063039

Für mich ist das Thema jetzt für die Nächste Zeit Erledigt. :shock:

turboengine 05.02.2022 00:44

Zitat:

Zitat von GerdS (Beitrag 2233121)
Netzfrequenz live beobachten

Hier gibt’s eine Graphik:

https://www.swissgrid.ch/de/home/ope....html#frequenz

BeHo 05.02.2022 00:46

@Porty: Ich soll mir jetzt 4 h lang etwas anhören?

Du verstehst das Diskussionsproblem nicht. Leute, die keine wirkliche Zukunft in AkW sehen, werden von Dir und Klaus - etwas verblümt - permanent als dumm bezeichnet.

Alle Alternativen werden von euch als unsinnig bezeichnet und bestehende Problemfelder der Erneuerbaren, die die meisten hier auch sehen, als unlösbar angesehen. Alle Problemfelder der AKW werden aber einfach negiert.

Zu Smart Grids u.ä. gibt es übrigens mittlerweile etliche Fachbücher. Artikel in Science Journals dürfte es noch weitaus mehr geben. Ongoing Process.

Apropos: Ich habe immer auch die Problemfelder im Blick. Wir leben aber in einer Demokratie, in der es wohl auf absehbare Zeit wohl eher kein Äquivalent zu einem Dreischluchtendamm oder zu einer Zerstörung des Wattenmeers aufgrund eines gigantischen Gezeitenkraftwerks geben wird. Dafür sorgen schon die von euch gehassten Umwelt- und Naturscutzverbände. Die potentiellen und tatsächlichen Auswirkungen der Nutzung regenerativer Energieträger und auch die Netzstabilität sind natürlich ein wichtiges Thema. Meint ihr, dass das den meisten Entscheidungsträgern und Wählern nicht bewusst ist? Alles dummes Stimmvieh, das der Obrigkeit gehorcht? Erinnert mich irgendwie an so manche Argumente der Impfverweigerer, die ihr verabscheut.

Andererseits negiert ihr die negativen Aspekte der AKW komplett. Was soll das?

Schade, dass ihr andere Meinungen grundsätzlich nicht akzepiert. Akzeptieren heißt übrigens nicht, dass man der gleichen Meinung sein muss.

Ich habe mich z.B. schon mehrmals für hilfreiche Informationen und Links für meine Meinungsbildung bedankt. Andersherum kommt von euch immer nur eine Keule, die oft noch nicht mal in direktem Zusammenhang zu meinen - oder anderen - Beiträgen besteht. Warum?

Porty 05.02.2022 01:19

Zitat:

Zitat von twolf (Beitrag 2233124)
Aber wenn wir ehrlich sind, geht es dir doch nicht um Alternativen, Dir geht es eher um deine Überzeugung.

Mir geht es um eine funktionsfähige Technologie, mir ist es völlig schnuppe, wie sie funktioniert.

Ich bin keiner der die Kernkraft liebt, aber die Alternativen sollten halt gangbar sein. Und gerade da lief und läuft noch heute eine ganze Menge in die falsche Richtung.
Ja, Wasserstoff kann theoretisch gehen, der Aufwand ist hat zieeemlich groß, gerade, was Transport und Speicherung angeht. Von den nötigen Brennstoffzellen zur Verstromung mal ganz zu schweigen.
Und ich kann mir gut vorstellen, was ab geht, wenn bestimmte Leute mitbekommen, dass sie da eine Wasserstoff- Hochdruckpipeline in der Nähe gelegt bekommen. jedenfalls nichts, was in den nächsten 10 Jahren umsetzbar wäre.

Und bevor Missverständnisse aufkommen: Ich arbeite nicht in der Kerntechnik oder profitiere auch sonst nur im geringsten davon. Im Gegenteil, eigentlich sollte ich die Wasserstofftechnik massiv unterstützen, für die Isolierung der Rohrleitungen braucht man riesige Mengen Klebeband, und in der Branche verdiene ich mein Geld.

twolf 05.02.2022 01:26

Zitat:

Zitat von Porty (Beitrag 2233131)
Mir geht es um eine funktionsfähige Technologie, mir ist es völlig schnuppe, wie sie funktioniert.

Ich bin keiner der die Kernkraft liebt, aber die Alternativen sollten halt gangbar sein. Und gerade da lief und läuft noch heute eine ganze Menge in die falsche Richtung.
Ja, Wasserstoff kann theoretisch gehen, der Aufwand ist hat zieeemlich groß, gerade, was Transport und Speicherung angeht. Von den nötigen Brennstoffzellen zur Verstromung mal ganz zu schweigen.
Und ich kann mir gut vorstellen, was ab geht, wenn bestimmte Leute mitbekommen, dass sie da eine Wasserstoff- Hochdruckpipeline in der Nähe gelegt bekommen. jedenfalls nichts, was in den nächsten 10 Jahren umsetzbar wäre.

Und bevor Missverständnisse aufkommen: Ich arbeite nicht in der Kerntechnik oder profitiere auch sonst nur im geringsten davon. Im Gegenteil, eigentlich sollte ich die Wasserstofftechnik massiv unterstützen, für die Isolierung der Rohrleitungen braucht man riesige Mengen Klebeband, und in der Branche verdiene ich mein Geld.

Eine Ehrliche Meinung, Danke:top: .Ich Denke wir sind nicht soweit auseinander.
Ich finde Leute, die für ihre "Überzeugung " stehen, sympathisch.

Porty 05.02.2022 01:29

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 2233128)
@Porty: Ich soll mir jetzt 4 h lang etwas anhören?
.
.
Andersherum kommt von euch immer nur eine Keule, die oft noch nicht mal in direktem Zusammenhang zu meinen - oder anderen - Beiträgen besteht. Warum?


Vieleicht solltest du dir doch die 4 Stunden antun. Bei mir läuft so was in der Regel bei längeren Auto- oder Zugfahrten.
Und ich bin in alle Richtungen offen, nur nicht in Richtung Marketing getriebener Pseudoinformationen irgendwelcher Großkonzerne.
Siehe meine Meinung zu Desertec, was warum auch immer abgewürgt wurde.

BeHo 05.02.2022 01:38

Zitat:

Zitat von Porty (Beitrag 2233131)
Mir geht es um eine funktionsfähige Technologie, mir ist es völlig schnuppe, wie sie funktioniert.[...]

Da haben wir doch schon eine kleine Gemeinsamkeit gefunden. Zumindest wenn es Dir auch um Klimaschutz und Umweltschutz geht, was ich stark vermute.

Wie schon häufiger gesagt, liegt da noch viel Arbeit vor uns, u.a. auch das grundsätzliche Problemfeld "Privatisierung der Gewinne und Sozialisierung der Verluste" - ganz unabhängig von der Technologie.

Zitat:

Zitat von Porty (Beitrag 2233134)
Vieleicht solltest du dir doch die 4 Stunden antun. Bei mir läuft so was in der Regel bei längeren Auto- oder Zugfahrten[...]

Ich sitze seit fast zwei Jahren im Homeoffice und habe keine längeren Auto- oder Zugfahrten. Bei häufigen internationalen Online-Meetings mit zig Teilnehmern konzentriert wach zu bleiben und an passender Stelle den wichtigen Input zu geben, ist schon eine Herausforderug. Da sind mir bei einem Frontalprogramm nach Feierabend schriftliche Zusammenfassungen mit Links auf schriftliche Absätze deutlich lieber.


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