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heischu 26.04.2017 23:57

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 1911325)
Die große Lücke zwischen hinter und lassen hat er aber nicht hinterlassen. :P

Ansonsten gebe ich Dir gerne Recht. Philipp Lahm ist für mich eine der größten Persönlichkeiten im Fußball der letzten Jahre.

[IRONIE AN]
Bei Lahm und "Größe" muss ich immer schmunzeln :lol::crazy::mrgreen:
[IRONIE AUS]

Aber natürlich sehe ich das ganz genauso!
Er ist wohl der größte herausragendste deutsche Spieler der vergangenen Jahre.
Soviel Konstanz und Erfolg über die lange Zeit, chapeau! :top:

badenbiker 27.04.2017 06:52

Bei den Frankfurtern fehlt mir einfach eine echte Fankultur.
Das ganze ist mir einfach zu Oberflächlich gepaart mit der typischen Frankfurter arroganz.

Die Anfeindungen mit Stadtsperrungen gegen Darmstadt, das neuliche geplante Treffen am Frankfurter Stadion Bahmhof mit Massenschlägerei nach einem Drittligaspiel in Mainz macht einem die SGE nicht wirklich sympatisch.(Ich saß 1 1/2 stunden in der Bahn deshalb unf kam nicht zum Flughafen)

Auch wenn es beim Eishockey bei den Löwen in den Play offs war haben die gegnerischen Fans die Frankfurter richtig tituliert.
"Ihr seid alles Lautsprecherfans"

Das umschreibt die typische Frankfurter Fankultur ganz gut.

Daher muss man nach dem ganzen Trubel es auch einfach dem schwarz gelben erzrivalen mal gönnen.

Dornwald46 27.04.2017 09:50

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 1911325)
Die große Lücke zwischen hinter und lassen hat er aber nicht hinterlassen. :P

Du siehst aber auch alle Rechtschreibfehler:lol:

ha_ru 27.04.2017 10:32

Zitat:

Zitat von CB450 (Beitrag 1911333)
Er hat weder die Mannschaft noch einzelne Spieler besser gemacht. Die jungen Talente wurden nicht weiterentwickelt. Sanchez und Kimmich haben eher Rückschritte gemacht.
Ich halte ihn einfach nicht für einen Trainer der einen Umbruch begleiten kann.

Sehe ich auch so und möchte Coman als Spieler ohne Fortschritte noch hinzufügen. Wenn man sieht wie sich ein Dembele unter Tuchel entwickelt hat.

Überhaupt habe ich den Eindruck, dass die Spieler nicht wissen was die grundsätzliche Spielidee sein soll. Hatte ich unter Guardiola den Eindruck es würde zu viel der Spielidee untergeordnet und die Kreativität so zu sehr eingeschränkt, habe ich jetzt den Eindruck jeder Spieler verfolgt so seine eigene Idee, oft greift nichts ineinander und es gibt auch kein Spieler wie es ein Schweinsteiger oder Sammer war, der die Richtung und den Rhythmus vorgibt. Richtig gut war der FCB diese Saison nur in den Phasen, in denn die ganze Mannschaft Vollgas ging, das geht aber nicht üer 90 Minuten jedes Spiel. Dazu ist die extreme Ball- und Passsicherheit, die unter Guardiola viele Gegner zermürbte, wieder zum großen Teil verloren gegangen, was vermutlich daran liegt, dass es weniger trainiert wird.

Leider sieht deshalb es nach einem bezüglich Entwicklung der Mannschaft verlorenen Jahr aus und ich sehe Ancelotti nicht als den an, der es schafft im nächsten Jahr den Umbruch mit den vorhandenen jungen Spielern zu schaffen.

Hans

Dornwald46 27.04.2017 11:09

Zitat:

Zitat von ha_ru (Beitrag 1911405)
Leider sieht deshalb es nach einem bezüglich Entwicklung der Mannschaft verlorenen Jahr aus und ich sehe Ancelotti nicht als den an, der es schafft im nächsten Jahr den Umbruch mit den vorhandenen jungen Spielern zu schaffen.
Hans

Ganz meine Meinung, deshalb vermute ich auch, dass der "Zuschauer" aus Hoffenheim, nach dem Spiel länger in München geblieben ist;)

wwjdo? 27.04.2017 13:47

Was den Bayern neben der Neuausrichtung der Mannschaft fehlt, ist ein Spieler wie Schweini, ein "Reißer" mit positiver Ausstrahlung.
Lahm mag ein Musterprofi sein aber ihm fehlt m.E. ein besonderes Charisma.

Dass sie Basti damals mehr oder weniger durch die Hintertür entsorgt haben, schmerzt heute, wenn man die Mannschaft sieht noch mehr.

Wie dem auch sei - das Spiel gestern bot alles, was ein Fußball-Herz begehrt. :top:

hpike 27.04.2017 14:20

Zitat:

Zitat von ha_ru (Beitrag 1911405)
. Dazu ist die extreme Ball- und Passsicherheit, die unter Guardiola viele Gegner zermürbte, wieder zum großen Teil verloren gegangen, was vermutlich daran liegt, dass es weniger trainiert wird.

Also von 675 gespielten Pässen der Bayern, sind laut Kickerstatistik 588 angekommen, also 87 Fehlpässe. Beim BVB sind von 300 gespielten Pässen 206 angekommen, also 94 Fehlpässe. Wo du da eine verloren gegangene Passicherheit siehst, ist mir ehrlich gesagt schleierhaft. Der BVB hat bei 300 Pässen mehr Fehlpässe, wie die Bayern bei 675, also mehr wie doppelt sovielen Pässen wie der BVB.

MEPE 27.04.2017 15:19

Was auffällt, sind die extremen Ausschläge in der Berichterstattung über den FCB. Bis Januar/Februar war Ancelotti der Mann ohne Spielidee. Nach ein paar prima Spielen und Ergebnissen im Frühjahr hatte die Mannschaft dann plötzlich seine Philosophie verinnerlicht, die Formkurve stimmte usw usf. Jetzt nach dem Aus in CL und Pokal ist Ancelotti natürlich wieder der komplett falsche Mann für die Mannschaft.

Journalist müsste man sein, da hat man alles immer schon vorher gewusst, ohne dass es nachprüfbar wäre.
Das kommt eben auch davon, dass besonders beim FCB buchstäblich über jeden Furz ein Artikel geschrieben werden muss.

Aber wenn ich so nachdenke, sind bei der Berichterstattung über Tuchel ähnliche Phänomene zu beobachten... ;)

ha_ru 27.04.2017 15:31

Zitat:

Zitat von hpike (Beitrag 1911497)
Also von 675 gespielten Pässen der Bayern, sind laut Kickerstatistik 588 angekommen, also 87 Fehlpässe. Beim BVB sind von 300 gespielten Pässen 206 angekommen, also 94 Fehlpässe. Wo du da eine verloren gegangene Passicherheit siehst, ist mir ehrlich gesagt schleierhaft. Der BVB hat bei 300 Pässen mehr Fehlpässe, wie die Bayern bei 675, also mehr wie doppelt sovielen Pässen wie der BVB.

Tja, das ist das Problematische an der Statistik, sie erzählt immer nur einen Teil der Wahrheit.

Das TikiTaka-Spiel unter Guardiola war angewiesen auf extreme Passsicherheit im Spielaufbau, da durch die hochstehenden Verteidiger bei Ballverlust oft 1:1 Situationen entstehen, die gegen Spieler wie Aubameyang oder Dembele sehr gefährlich sind. Das ist nicht vergleichbar mit einem System bei dem mit langen vertikalen Pässen im einzelnen Pass mehr Risiko eingegangen wird, da aber viele Spieler hinter dem Gegner stehen bei Ballverlust eben keine gefährlichen 1:1 Situationen entstehen.

Jetzt spielt der FCB eine Mischung aus TikiTaka und Vertikalspiel und wenn nicht alle Mannschaftsteile da synchron agieren steht der FCB zu hoch und der ballführende Spieler hat keine Anspielstation und kann durch Pressing unter Druck gesetzt werden. Es fehlt der Taktgeber der Mannschaft, auf den alle hören.

Hans

hpike 27.04.2017 15:41

Das mag ja stimmen, ändert aber trotzdem nichts an der Passsicherheit der Bayern. Bei dem was die da gestern teilweise vor dem eigenen Tor veranstaltet haben, wurd mir auch teilweise schlecht. Aber wie gesagt, an der Passsicherheit ändert das nichts.


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