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Ernst-Dieter aus Apelern 10.01.2014 11:10

Zitat:

Zitat von mrHiggins (Beitrag 1534796)
natürlich is die a7(R) nicht für jeden was. Aber für viele eben sehr sehr gut und endlich mal ein Grund von anderen Marken auf Sony umzusteigen. Eine a7 kann Marktanteile vergrößern. Eine a77 doch eher weniger.

Richtig, denn mit der A7(R) hat Sony etwas , was die Anderen nicht bieten können bisher.
Auf den Nachfolger der Alpha 77 kommt es nun wohl an, er muß etwas bieten, was die Anderen nicht bieten.
Ernst-Dieter

mrieglhofer 10.01.2014 11:41

Ich denke, die Adaptierbarkeit ist hauptsächlich für den e-Mount interessant, weil es halt fast keine nativen Objektiven gibt und das Ding damit schlichtweg unverkäuflich wäre. In einem Kamera"system" besteht halt wenig Notwendigkeit, etwas zu adaptieren, weil alles kompatibel und abgestimmt erhältlich ist. Und spezielle Objektive mit Alleinstellung bietet Sony ja mittlerweile auch fast keine mehr.
Dass Sony den Systemgedanken zu Grabe getragen hat ist wohl offensichtlich und bei Ansicht der Zielgruppe verständlich. Wenn schon die Kameras geringere Stückzahlen haben, so sind Spezialgebiete wirtschaftlich nicht abdeckbar. So ist auch verständlich, dass man aus der Not eine Tugend gemacht hat und den Kunden sich was zusammen basteln lässt, aber das hat mit einem System nichts zu tun.

Sich einen Body einer anderen Firma zu kaufen um dort die astrein funktionierende Objektive manuell mit Einschränkungen zu betreiben, ist irgendwie auch nicht nachvollziehbar. Dann noch das bestehende Blitzsystem adaptieren und manuell betreiben ist auch nicht unbedingt der grosse Schritt in die Zukunft ;-)
Vor 10 Jahren hätte ich mich gefreut meine alten Minolt MC/MD weiterbetrieben zu können. Aber heute sehe ich nicht mal innerhalb von Sony ein Argument, meine Objektive ohne SSS an einen neuen Mount zu adaptieren. Die 36Mpix brauche ich nicht, und sonst kommen sie eh heuer im A-Mount.
Aber nochmals, ein Body ist kein System und wenn ich beruflich darauf angewiesen wäre, mir irgendwas selbst zu basteln, dann ist es definitiv das falsche System. Für technisch affine Amateure ist es sicher interessant, wobei da eher der Weg das Ziel zu sein scheint.
Aber es ist halt so wie es ist. Wahrscheinlich hat Sony auch keine andere Möglichkeit als neue Zielgruppen anzugehen, die ganz andere Bedürfnisse zu haben scheinen und dort halt nur das Notwendigste anzubieten, um möglichst keine schlecht drehenden Teile zu haben.

steve.hatton 10.01.2014 11:53

Zitat:

Zitat von wus (Beitrag 1534744)
Auch das wäre schon ein schöner Fortschritt, wenn dann auch noch die Maximalhelligkeit steigen würde und der Suchereinblick noch ein Stück größer würde so dass man auch mit Brille den ganzen Sucher überblicken könnte (ohne die Sucher-GeLi abnehmen zu müssen) dann wäre es ein Riesenfortschritt und würde meiner bescheidenen Meinung nach nicht mehr viele Argumente für optische Sucher übrig lassen. ....

Ich finde es auch ein wenig traurig, dass es noch keine Brillenträger-EVF-Einfassung gibt - hier hätte der Zubehörhandel längst reagieren müssen - vielleicht sind die Contactlinsenverkäufer besser aufgestellt :cool:

Zitat:

Zitat von wus (Beitrag 1534744)
Auch das wäre schon ein schöner Fortschritt, wenn dann auch noch die Maximalhelligkeit steigen würde und der Suchereinblick noch ein Stück größer würde so dass man auch mit Brille den ganzen Sucher überblicken könnte (ohne die Sucher-GeLi abnehmen zu müssen) dann wäre es ein Riesenfortschritt und würde meiner bescheidenen Meinung nach nicht mehr viele Argumente für optische Sucher übrig lassen.


Hi Steve, also wenn ich Nikon Fotograf wäre hätte ich große Angst davor dass Sony Nikon übernimmt... denn das würde mir das Vertrauen in die Investitionssicherheit schlagartig rauben.

Sony ist und bleibt halt einen Consumer Electronics Konzern der knallhart nach Gewinnoptimierung strebt. Wenn sich die Bedingungen am Markt ändern - und das tun sie natürlich laufend - dann wird morgen eine andere Richtung eingeschlagen als gestern, und die Investitionssicherheit für Fotografen die in ein System investiert haben - egal ob Profis oder Amateure - interessiert da keinen F**z.
...

Nunja Investitionssicherheit...verringert sich oder schwindet komplett - letzteres wenn eine Marke nicht oder zu wenig auf den Markt reagiert - oder, noch schlimmer, zu wenig agiert, um vorne mit dabei zu bleiben.

Für die Minolta-Glas Besitzer, war der Einstieg von Sony sicher auch eine Art von Investitionssicherheit, denn ohne wäre selbst ein Min 600/4 wahrscheinlich für "nen 50iger zu haben.

Das Problem, welches wir uns manchmal selbst schaffen, indem wir zu viel vergleichen, ist der Wunsch nach der Eier-legenden-Woll-Milch-Sau.
Wir wollen die Infos die der EVF bringt, die Definitionsvorteile des OVF , den schnellen AF der Nikon, den nicht-vorhandenen Spiegelschalg der SLT, as F4 von dem Hersteller und das 500er von dem und am besten zum Preis darunter.

M.E. ist die Frage nach Investitionsicherheit einfach die Frage nach den Überlebensaussichten des Konzerns. Und da fühle ich mich besser aufgehoben beim größten Sensorhersteller, als dessen Abnehmer - wobei man natürlich auch sehen muss, dass potentielle Marktveränderungen in unserem Bereich zuerst mal so gut wie gar keinen Schaden beim Kunden anrichten, denn dieser kann weiterhin sein Produkt nutzen. Der Gebrauchtmarkt ist voll von Ersatzlinsen und Bodies - wer also mit der D700 glüchlick ist und bleiben will - und ich denke das sind sehr viele - kann das wohl noch weitere 5 Jahre...mit oder ohne den Hersteller.

Ich fahre Saab und weiß was es heißt wenn ein Konzern "verschwindet", hier wurde die Investitionssicherheit mitunter durch zu viel Produktoptimierung in Bezug auf Sicherheit - ohne die Kosten in Ansatz zu bringen - vernichtet. Der Konzern wurde teils, dann ganz übernommen und dann in die Tonne geworfen - wobei der Übernehmer sogar noch verhinderte, dass Rettungen zeitnah stattfanden - DENNOCH: Ich habe weder Ersatzteilprobleme, noch fahren meine Saabs schlechter als und ter GM-Regime...sie sind nach wie vor sicher und ich fühle mich wohl - wie der ein oder andere D700-User.

Ellersiek 10.01.2014 11:56

Zitat:

Zitat von mrieglhofer (Beitrag 1534807)
Ich denke, die Adaptierbarkeit ist hauptsächlich für den e-Mount interessant, weil es halt fast keine nativen Objektiven gibt und das Ding damit schlichtweg unverkäuflich wäre....

Zu Beginn der NEX-Zeit hättest Du mit diesem Argument ja recht gehabt, aber aktuell kannst Du das nun wirklich nicht mehr behaupten.

Sony bietet mittlerweile 11 E-Mounts an.

Es mag ja nicht riesig viele Objektive geben (bei welchen System gibt es das schon), aber in den letzten Monaten hat sich der E-Mount doch nun wirklich super entwickelt.

Oder hältst Du diese Objektive für schlecht:
http://lenses.zeiss.com/camera-lense...touit2812.html
http://lenses.zeiss.com/camera-lense...rte1824za.html

Gruß
Ralf

turboengine 10.01.2014 12:02

Zitat:

Zitat von mrieglhofer (Beitrag 1534807)
Ich denke, die Adaptierbarkeit ist hauptsächlich für den e-Mount interessant, weil es halt fast keine nativen Objektiven gibt und das Ding damit schlichtweg unverkäuflich wäre.

Sony hat momentan bei den anspruchsvollen Amateuren und Profis dort Erfolg, wo man sich eben nicht an das System binden will. RX1(R) und A7(R) mit M-Mount, M39 und M42 Altglas oder Nikon/Canon Adaptierer kaufen sich nicht tief ins System ein. Ich bin gespannt, wieviele FE-Mount Optiken Sony absetzen kann.

Andere Seite der Medaillie: Die "Laufkundschaft" geht ruckzuck zum nächsten Hersteller, falls der eine vermeintlich bessere oder attraktivere Kamera anbeiten kann. Wenn Fuji z.B. eine Vollformat X-Pro mit kleinen, kompakten AF Optiken herausbringt, dürfte für die A7(R) die Luft dünner werden. Genauso wenn Nikon oder Canon Vollformat Spiegellose mit brauchbarer Integration ans DSLR-System bringen.

Sony wäre also gut beraten eine Bestandskundschaft aufzubauen und mit gutem Service und zügigem Systemausbau bei der Stange zu halten. Ansonsten war die A7(R) usw. ein Strohfeuer.

turboengine 10.01.2014 12:05

Zitat:

Zitat von Ellersiek (Beitrag 1534818)
Sony bietet mittlerweile 11 E-Mounts an.

Kann man aber zum allergrössten Teil schon wieder in die Bucht werfen, wenn man von der NEX7 zur A7 wechselt....:shock:

Ellersiek 10.01.2014 12:06

[OT on]
Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 1534816)
...vielleicht sind die Contactlinsenverkäufer besser aufgestellt...

Auf jeden Fall ist die Bedienung der Kamera durch den Sucher mit Kontaktlinsen um Längen besser als mit Brille.

Bei -7 Dioptrien sehe ich bei der 900er durch die Brille nie den kompletten Sucher.
Mit Kontaktlinsen sehe ich deutlich mehr.
[OT off]

Gruß
Ralf

steve.hatton 10.01.2014 12:11

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 1534823)
Kann man aber zum allergrössten Teil schon wieder in die Bucht werfen, wenn man von der NEX7 zur A7 wechselt....:shock:

Richtig, aber andererseits werden wohl 80% der User mit den verfügbaren Linsen auskommen - und die bringen das Geld, nicht der "Wahnsinnige" der einmal in seinem Leben ein T/S für 2-4T€ kauft oder einmal ein 500er für 10T€ etc...

Stellt sich somit die Frage, für wen die Luft wirklich dünner wird.

matti62 10.01.2014 12:11

Zitat:

Zitat von dey (Beitrag 1534785)
Wobei das ja noch gar nicht richtig getestet wurde.
A7 (mit / ohne LAEA4) vs. A65 vs. A77.

Die Grenzen meiner A65 bei Hallensport sind für mich spürbar.
Wäre schon mal interessant zu wissen, ob sich die A7 auf diesem Niveau bewegt oder nicht.

bydey

Habe ich jetzt direkt auch nicht gesehen. Beim schnellen Nachschauen:

http://www.youtube.com/watch?v=wUJc83wV6iA

fast zum Schluß, als er den Boarder fotografiert.

Allerdings gibt es Vergleiche zur D610, D800 und zur 5D MIII. In allen Berichten, kann ja jetzt auch mediengesteuert sein, auch in Youtube-Berichten (engischsprachigen), war der AF primär und die fehlenden E-Mount Objektive (vor allem im TElebereich) das große Manko. Das würde mich aber auch interessieren.

Die BQ konnte es mit den Alternativen außer der 5D MIII schon aufnehmen.

Ein manueller AF ist manchmal nicht schlecht, ich habe gehört bei Profis sehr beliebt, aber bei mir eher zweitrangig. Die Adaption wurde immer wieder angesprochen, die Sinnhaftigkeit wird in Frage gestellt.

Also ich warte dieses Jahr mal ab, was bei Sony passiert. Nur eine a79 mit mehr Funktionen ohne den AF oder das Rauschverhalten deutlich zu verbessern, brauche ich nicht.

Wenn ich allerdings in die Canon und Nikonforen schaue... Siehe die D600. oder die 70D mit dem AF-Modul. Also nur sagen, bei Sony ist alles schlecht ist nicht die Lösung. Da kannste auch kräftig daneben Langen.

Ellersiek 10.01.2014 12:13

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 1534823)
Kann man aber zum allergrössten Teil schon wieder in die Bucht werfen, wenn man von der NEX7 zur A7 wechselt....:shock:

Es war jedoch von e-Mount die Rede. Und bei FE stehen wir nun mal am Anfang - das war zu Beginn des e-Mount auch nicht anders.

Vorteil der jetzigen Situation ist doch, dass ich, falls mit etwas fehlt, ich über Adapter diese Lücke schließen kann.

Aber es war bei Sony, seit dem sie a-Mount übernommen, schon immer so: Egal was sie (Sony) machen: Es wird immer nur gemeckert, das Negative gesehen und aus einem halbleeren Glas getrunken.

Prost
Ralf


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