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Das ist schon klar: Am besten ist man nah genug dran für das eigene Objektiv.
Wenn das nicht geht stellt sich eben die Frage ist a) croppen oder b) ein Telekonverter besser und wenn b dann welcher? Und genau hier scheint es eben deutliche Unterschiede zu geben, sprich ob ein 70-200G mit Sony 1,4 Konverter nicht identisch mit einem 70-300G ist oder deutlich schlechter... Wenn ich mir z.B. in Naturfoto die Bilder mit 1,4 Konverter ansehe sind die m.E. extrem gut. Ist es nun so, dass das erstaunlicherweise bei Canon und Nikon (die Mehrzahl der Bilder in diesem Heft sind Canikon Bilder) besser geht als bei Sony oder ist der Anspruch einiger hier noch deutlich höher oder oder... |
Generell sind Konverter sinnvoll bei Kameras mit beschränkter Auflösung. Bei der D7D war und ist das ein probates Mittel die Qualität sogar deutlich höher zu halten, da das Bildformat voll genutzt wird.
Ein 2,8/200mm ist selbst an der A850 mit dem 1,4Konverter mit 1/2 Blende abgeblendet sehr gut. Aber bei den meisten Objektiven ist es bei der heute hohen Auflösung besser zu croppen als einen Konverter zu verwenden. Und mit steigender Sensorqualität werden die Konverter soundso obsolet. |
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Auch an schnellen USM-Festbrennweiten (500mm 4 oder 600mm 4) von Canon und Nikon spielt ein 1,4 fach Konverter noch prima mit. Gerade bei Nikon mit den nur 12MP bei den VF Sensoren oder Canon mit der alten MkIII mit 10MP gab es ja oft auch kaum Ausschnittreserven. Wie bereits angetönt wurde, kann man mit dem wahrscheinlich kommenden 24MP Sensor den Konverter auch noch eher in der Tasche lassen als bisher. Natürlich wird es immer noch Situationen geben, bei denen man einfach nicht näher rankommt und die Fluchtdistanz der Tiere auch nicht umgangen werden kann. Wer dann möglichst hoch aufgelöste Bilder will bzw. braucht, wird wieder gerne auf den guten alten Konverter zurückgreifen...;) |
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Zitat:
Sony/Minolta 1.4x Converter empfehlenswert mit folgenden Objektiven: * MinAF 2.8/200mm APO G (1/2 Blende abblenden) * MinAF 2.8/300mm APO G (1/2 Blende abblenden) * MinAF/Sony 2.8/300mm G SSM (1/2-1 Blende abblenden) * MinAF/Sony 2.8/70-200mm G SSM (1-1.5 Blenden abblenden) * zum 4/600mm APO G und zum 4/300mm APO G kann ich nichts sagen, da ich die Objektive nie mit Converter getestet habe Der Sony/Minolta 2x Converter ist an hochauflösenden DSLRs generell recht problematisch, da sich verschiedene Fehlerquellen addieren und in der Praxis oft flaue / unscharfe Bilder herauskommen * (zu) starke Vergrösserung von Bildfehlern der Grundobjektives * Fokusprobleme * Luftunruhen (speziell ab einer Endbrennweite von 400mm) * Dunst (Kontrastprobleme!) * Verwackelung (ab 500mm eigentlich nur durch komplettes Auflegen der Objektiv-/Kamerakombination zu verhindern) Minimiert man die letzten vier Punkte, so bringen zumindest die Festbrennweiten auch mit dem 2x Konverter vernünftige Resultate - exzellent sind sie aber nicht mehr. Meistens spielen aber mehrere der genannten Probleme mit, und dann wird's schwierig. Zitat:
Gr ;) Steve |
Steve,
wie kommst du darauf, dass das 300mm 2.8 G SSM mit Konverter stärker abgeblendet werden soll als das alte Minolta 300mm 2.8 HS? Das neue SSM soll ja laut einschlägigen Berichten offen besser sein. Ich hatte nur das alte und fand es offen schon sehr gut aber nicht hervorragend und durchaus steigerungsfähig. Das 400mm 4.5 hast du übrigens in deiner Auflistung vergessen...;) |
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Danke für die ausführliche Beschreibung. |
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Ich habe die genau gleiche Kombi, allerdings an einer A55. Mit der Abbildungsleistung bin ich eigentlich einigermaßen zufrieden wenn bei der Aufnahme alle glatt lief. Das tut's allerdings nur selten. Ich habe den Eindruck dass der SSS mit dem TC weitaus schlechter funktioniert als ohne, und zwar durchaus mehr als man sich aufgrund des Verlängerungsfaktor 1,4 des Konverters erwarten würde. Ohne Stativ ist die Kombi nicht sinnvoll einsetzbar. Und auch der AF funktioniert mit dem TC nur noch mit deutlichen Einbußen. Selbst bei gutem Licht pumpt er gerne mal nach, schießt über's Ziel hinaus um dann wieder umzudrehen um so erst nach 1 - 3 Versuchen einigermaßen zu sitzen. Ich verwende den TC mit dem 70-400G inzwischen kaum noch, denn ohne funktioniert die ganze Technik einfach besser. Da mach' lieber später am Computer eine Ausschnittvergrößerung, das geht mit dem 16MP Sensor der A55 und der super Auflösung des 70-400G innerhalb eines gewissen Rahmens recht gut. |
Hallo,
ein sehr interessantes Thread. Ich habe u.a das 400/4.5. An sich super Linse. Lange Zeit habe ich die mit dem Kenko/ Tokina DG 1.4 genutzt. Immer wieder habe ich mich über die Qualität geärgert wenn es um Tiere ging. Dann habe ich mir das Sony TC 1.4 zugelegt. Es ist , besser, deutlich besser geworden was die optische Qualität angeht ABER: - AF pumpt sehr oft (Tier/ Vögel ist oft einfach weg) - AF liegt oft falsch - AF ist träge Auch wenn es mir mit meinem Können sehr schwer fällt - näher ran ist die Devise. Das es nicht immer geht usw. weiß man. Probieren soll man es trotzdem. Als eine "Milderung" werde ich mir wahrscheinlich das Sigma 500/4.5 zulegen. |
Das 70-400G liefert auch mit einem guten 1,4er Konverter noch eine sehr gute Bildqualität, besonders, wenn man die Möglichkeit hat, eine Stufe abzublenden.
Man muss aber beachten, dass 560mm deutlich höhere Anforderungen an das Arbeiten des Fotografen und die Ausrüstung als 400mm stellen. Mit Einbein erzielt man zwar gelegentlich noch gute Resultate, aber ein gutes und schwingungsarmes Dreibein ist eher angesagt. Angesichts des Lichtverlusts durch den Konverter fällt es zudem schwerer, kurze Verschlusszeiten zu realisieren. Zudem sinkt die Schärfentiefe, so dass Fokussierfehler noch stärker ins Gewicht fallen. In der Praxis nehme ich den Konverter auch eher selten und nutze ohne dessen Lichtverlust lieber kürzere Verschlusszeiten oder blende ab. Mit der A77 wird dann ein neues Zeitalter anbrechen. Ohne Lichtverlust hat man damit mindestens die gleiche Auflösung wie an einer A700 mit einem 1,4er Konverter. Allerdings erwarte ich erstmal Gejammer, dass die Bilder mit der A77 nicht richtig scharf werden, denn bei der Auflösung werden die Pixelpeeper nämlich Verwacklungen und Unschärfen sehen, die bisher noch nicht auffielen (auf Pixelebene). |
moin,
Zitat:
Bei den weißen non-SSM-APOs ist die Stativschelle nicht abnehmbar, die Streulichtblende ist bei 200/2.8, 300/2.8(ohne SSM) und 600/4 auch ausziehbar fest montiert. Aber die CLR-Frontfilter der APO-Festbrennweiten wiegen heftig, z.B. 48g bei 72mm (200/2.8), 95g bei 95mm (400/4.5) und der 154.5mm vom 600/4 wiegt 570g :shock: Viele Objektive sind komplett incl. OVP leichter ... Ich habe beim Wiegen (moderne elektronische Haushaltswaage, Prüfgewichte sind plausibel) die Werksangaben nachvollziehen können, allerdings sind sie trotzdem realitätsfremd: Mich interessiert das Transportgewicht (incl. Front- und Rückdeckel, CLR-Filter, Filtereinschub, Streulichtblende "GeLi", Stativschelle), dieses muss ich schleppen, und das Ansetzgewicht (ohne Front- (z.B. 600/4: 135g...) und Rückdeckel=13g), das muss das Stativ tragen bzw. muss ich halten. Die Masse abnehmbarer Teile (Stativschelle, GeLi) ist weniger wichtig, nützlich nur dann, wenn es wirklich aufs letzte Gramm ankommt und diese Teile verzichtbar sind, was bei mir nie der Fall ist. Ich finde die großen Brocken mit Stativschelle auch Freihand handlicher, und die GeLi ist. m.E. grundsätzlich Pflicht. Die Front-CLR-Filter gehören auch niemals abgenommen, die werden nicht ohne guten Grund montiert mitgeliefert. Beim 300/2.8 SSM ist der Front-CLR-Filter fest eingebaut, bei den aktuellen Supertele der Mitbewerber ist dies soweit ich weiß ebenfalls so. Beim 80-200/2.8 G, 70-200/2.8 G SSM und 70-400/4-5.6 G SSM ist die Frontlinse kein Sonderglas, hier stecken die empfindlichen Gläser der Frontgruppe in der 2. und 3. Linse. Daher dort kein CLR-Filter ab Werk. Klartext zur 400mm-Klasse: Minolta 400/4.5 APO G HS: Transport = 2400g, angesetzt = 2290g, "nackig" = 1923g (Werksangabe 1920g). CLR = 95g, GeLi = 272g, Stativschelle fest. Fronthaube = 94g, Rückdeckel 13g (ich habe nur schwarze, die weißen sind eventuell etwas leichter). Sony 70-400 G SSM: Transport = 1724g, angesetzt = 1689g, "nackig" = 1477g (Werksangabe 1490g). Kein CLR, GeLi = 77g, Stativschelle = 135g. Frontdeckel = 22g, Rück 13g. Minolta/Sony 300/2.8 G SSM + Minolta/Sony TC14 = 420/4.0: Transport 2840+168=3008g , angesetzt 2715+168=2883g , "nackig" 2340+168=2508g (WA 2310+170g). CLR fest, GeLi = 205g, Stativschelle = 170g. Fronthaube = 112, Rück = 13g. Jeder weitere mm Brennweite vervielfacht dann das Gewicht. Zitat:
* MinAF 4.5/400mm APO G (0-1/2 Blende abblenden) * MinAF 4/600mm APO G (1 Blende abblenden) Das 400/4.5 leidet unter dem TC14 praktisch gar nicht, das 600er sollte eine Blende spendiert bekommen. In beiden Fällen kommt man mit nutzbar Blende 6.3-8 bzw. 8 schon bei 5-6µm Pixelpitch in den Bereich, wo erste Beugungsverluste auftreten. Mich interessieren die langen Tüten halt nicht für Landschaft im Unendlichen, daher sind diese Angaben als Tendenz zu lesen, nicht als verlässlich ermittelte Werte. Sie decken sich aber mit den Erfahrungen mehrerer anderer Nutzer. Zum 300/4 kann ich auch nix beitragen. Es ist vom optischen und mechanischen Aufbau der kleine Bruder vom 400/4.5, nicht wie Du im Buch geschrieben hast vom 300/2.8. Ich würde daher eher ein Verhalten ähnlich dem 400/4.5 erwarten. Allerdings ist das 300/4 eines der uninteressantesten Objektive im System, und mit TC=420/5.6 dürfte es vom kleineren, leichteren, moderneren und flexibleren 70-400 G SSM (ohne TC) vmtl. übertroffen werden. Zitat:
Optimale Fokussierung und Verwackelungsvermeidung kann man irgendwie erreichen oder zumindest beeinflussen. Die Witterungs- oder Sichtbedingungen dagegen nicht. |
Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 06:23 Uhr. |