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Ok, das Thema war Förderung - mir geht es aber vor allem um die Engstirnigkeit wenn es um Resourcen geht!
Und deine Argumentationskette kann 1:1 auf die Atomlobby übertragen werden. Und die sog. Ökostromlobby ist doch ein Waisenknabe im Vergleich zu den klassischen Lobby-Gruppen (Erdöl, Atom, EVUs usw.). Wer sagt denn, dass die Nutzung der Atomkraft rentabel ist? Was ist mit den Kosten für die Unfälle, die bereits passiert sind? Was ist mit den absolut nicht abschätzbaren Kosten für die Endlagerung usw. usw? Wer erbringt da den Nachweis der Rentabilität? Wenn die Atomkraft so rentabel ist, warum gibt es trotzdem massive Förderungen? Und nicht nur du bist Ingenieur! Auch für mich als Physiker nehme ich das Recht in Anspruch Techniker zu sein. Und gerade deswegen wird mir bei so mancher Argumentation Angst und Bange um die Menschheit! Erklär mir doch einmal vom Standpunkt des Ingenieurs wie das so ist mit der Endlichkeit der Rohstoffe! |
Hallo,
... was man in diesem Thread wieder schön sieht ist die Diskussionsebene "Wer nicht für mich ist, ist gegen mich" :roll: Wenn jemand ein paar Sachverhalte erklärt, und dabei Probleme aufzeigt ist er sofort DAGEGEN? Sehr kurios, so schwarz-weiß geht es doch im normalen Leben doch auch nicht zu. Ich bin auch nicht für Atomkraft, mir ist aber bewusst, daß Solarenergie neben dem Lebensmittel verstromen die problematischsten Energieformen sind die es bei der sogenannten Grünen Energie gibt. Gruß André |
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Ja, Toni, Du hast Recht! ... und nun?
Trotzdem gibt es nicht "die eine" Form der Energiegewinnung. Mit Solarstrom wäre es hier gerade mächtig still und dunkel, dafür geht der Wind ganz gut ... Auch Biokraftstoffe sind nicht per se zu verteufeln, aber wenn dafür Mais, Getreide, Palmöl oder sonstige Rohstoffe zu Treibstoff oder Strom gemacht werden ist das auch fehlgeleitet. Gruß André |
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Dieses Gejammere: "nur am Tag", "Wind weht auch nicht immer" usw. bringt uns nicht weiter. Vor 20 Jahren hätte man auch sagen können:"14nm Strukturen für einen PC-Prozessor sind unmöglich" Hat man aber nicht! Es war ganz einfach die technologische Herausforderung an die Forscher UND die nahezu unbeschränkten Geldmittel der Computerindustrie, weil der Markt da ist/war, die das ermöglichten. Wenn man nur einen Bruchteil der Rüstungsausgaben oder auch der Förderungen für die Atomkraft dazu verwenden würde um neue, nachhaltigere Energie-Erzeugungen zu entwickeln, bräuchten wir nicht diskutieren. |
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Die Technik wird sich dem anpassen. Öl wird teurer und knapper - wir weichen auf Flüssiggas aus. Die USA wurden im letzten Jahr vom Öl zum ERdgasexporteur. Für die Kunststoffe bleiben wir beim Öl - hier kann man auch mit 250 USD/bbl leben. Das Ganz kann man gerne mit einem CO2-Emissions-Handelsregime unterfüttern. Dummerweise kommen dann oft Ergebnisse raus, die politisch nicht opportun sind, weil sie die Öko-Klientel düpiert. In Zürich wollte man eine Emissions-basierte Kfz-Abgabe lancieren. Ein Porsche Cayenne Turbo wäre dann billiger gekommen aus ein alter VW-Bus aus den 80ern. Das hat Rot Grün nicht gepasst - Idee kassiert, die Umwelt wird dann halt anders gerettet. Zitat:
Oder einigen wir uns darauf: Zitat:
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Prinzipiell also richtig - nur der Physiker und Ingenieur arbeiten i.d.R. in gewinnorientierten Unternehmen, die erst mal Gewinn machen wollen und hierbei gibt es immer auch leidtragende, das liegt in der Natur der Sache. Der eine fährt den Mercedes (oder jedes andere KFZ) der andere atmet schlechtere Luft....der Fahrer dank Innenraumluftfilter nicht ! Meist ist die Natur (Ölförderung in Nigeria ?) der leidtragende, d.h. der Ingenieur kann vorschlagen oder basteln was er will, wenn`s keiner nutzt oder einbaut - sprich so lange keine Haftungsregeln bestehen, für AKWs Ölförderer etc die wirklich den Schaden beseitigen, wird nichts gutes draus! Die Schäden der Exxon Valdez Sauerei in Alaska sind bis heute nur teils beglichen Sicherlich sind die Produktionskosten (Energieaufwand und Rohstoffe) für Solarzellen aus nicht ohne, doch leider wird ja heute immer noch nicht komplett gerechnet, sprich zB beim Auto, die Produktionskosten(Energie) plus die Kosten für die Nutzungsdauer(Energie) sonst würde die Autoindustrie wohl morgen einbrechen, wenn der ökologisch orientierte Mensch feststellen muss dass es ein ökologischer Supergau ist, alle drei Jahre ein neues Auto zu kaufen. Ich kenne Zahlen, dass etwa 70% der Energie bei der Produktion eines Autos verbraucht werden und die restlichen 30% bei der Nutzung - ob diese Zahlen stimmen, kann ich leider nicht belegen, vielleicht hat ja einer der Ingenieure hier fundierteres Wissen:-) |
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Nachtrag
Was mir immer wieder aufstößt, sind Entwicklungen die längst in der Schublade liegen, aber weil wie im Kfz-Bereich mit dem alten Ottomotor noch so viel Geld zu verdienen ist, einfach nicht genutzt werden.
1815 hat ein Pastor - man muss nicht Ingenieur oder Physiker sein - der Sterlin Motor erfunden, der mit Wärme betrieben wird (Gars, Geothermie oder Solar) und emissionsfrei in Microblockheizkraftwerken sogar für Einfamilienhäuser eingesetzt werden kann - wieso kommen solche Entwicklungen nicht voran ??? Lobbyarbeit ? ---------- Post added 08.03.2012 at 15:31 ---------- Zitat:
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