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Zoom: Lichtstärke vs. Brennweitenbereich
Es ist zum Verzweifeln. Ich weiß nicht, was ich brauche / will. :?
Einerseits möchte ich möglichst wenig mit mir rumschleppen. Obendrein habe ich auch keine große Lust, Objektive zu wechseln. Das würde z.B. für ein 16-105 sprechen. Andererseits fürchte ich, daß das zu lichtschwach ist. Schon an einem bedeckten Sommertag im Wald sieht man damit wohl fast nix mehr. Deshalb gefiele mir ein Tamron 17-50mm F2.8 noch ganz gut. Dazu fehlt mir aber das "Anschlußzoom" oberhalb. Die 55-200er sind wieder lichtschwach, die 2.8er in dem Bereich kiloschwer. :( Am liebsten wäre mir das Tokina 50-135mm F2.8, aber das gibt's nur für Canon oder Nikon. Deshalb habe ich auch schon an eine D300 gedacht (bin da nicht so festgelegt:P). Nur hätte ich dann gerade im Telebereich wieder nix an Antishake. Hat da irgendwer 'ne Meinung zu? |
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Tobi |
Also ich finde f5,6 lichtschwach, vor allem wenn man für ordentliche Schärfe noch zusätzlich abblenden muß und bedenkt, daß das 16-105 schon ab ca. 55mm Offenblende 5,6 hat. Und an einem bedeckten Tag im Wald kann es ziemlich dunkel sein. Lichtstärke alleine ist aber auch nicht immer die Lösung, z.B. wenn die Schärfentiefe größer sein soll.
Sigma bringt bald ein 50-150mm /2,8 HSM für Sony. |
Ja, 5.6 ist lichtschwach.
Das sind immerhin 2 volle Blenden die da fehlen.. ! Das ist eine Menge Licht. Ich würde, wenn ich die Wahl hätte, ganz klar zum Tamron 2.8 /17-50 tendieren. Und würde des weiteren, bald erscheint ein Sigma 50-150mm f2.8, nach oben hin erweitern mit lichtstarker Optik. Vielleicht sogar ein 70-200. Da gibt es ja genügend Auswahl an Qualität und Preis. |
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Tobi |
Ich dachte selbst auch schon daran mein Kit gegen eine andere Kombo zu ersetzen.
Und zwar Tamron 17-50/2.8 und ein größeres Tele (Momentan das SAL75300 später in ein paar Jahren das Tamron 70-200/2.8). Die 50-70mm benutze ich so gut wie gar nicht. Wegen der Helligkeit kann ich mich Jens und Ron nur anschließen, 5.6 ist dunkel, vor allem wenn man bedenkt dass manche Superzooms sogar erst bei 6.x im Tele anfangen. |
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Das 50-150 soll im August kommen: http://www.dpreview.com/news/0805/08...newsupdate.asp
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einige lachen mich jetzt aus.... aber
meine Sony 707 (Jg2000 mit 5.2mp) hat ein (mit Aufsatz 26)38-190 f2.0-2.4 Objektiv drauf und macht einfach GUTE Fotos. Ich suche schon lange einen Ersatz meiner alten Kamera, aber habe bis heute keine bessere gefunden. auch der Nachfolger Sony f828 / R1 bringen es nicht gleich gut. Ich denke dass die guten Ergebnisse wegen der Lichtstärke und den genau aufeinander abgestimmte Technik/Optik zustande kommen. Meine Empfehlung: Lichtstärke min 2.8 oder besser!!! ausser wenn man "nur bei schönem Wetter" fotografiert ;-) (auch da gibt es dunkle stellen;-) lg Marc Ps: ich warte seit der Einführung der Alpha100 auf die Alpha900 mit den F1.4 Objektiven... :-) und hoffentlich auch mit Live View!!! |
Wundert mich auch dass Sony selbst keine APS-C gerechneten Objektive mit höherer Lichststärke bringt (wie eben das Tamron 17-50/2.8). Denn bei APS-C ist es viel einfacher Lichtstarke objektive zu bauen - Man muss nur die Knipsen anschauen was für Lichtstärken die haben.
Wegen den besagten F1.4, Sony baut solche Objektive. Das 50/1.4, 35/1.4G und das Zeiss 85/1.4. Allerdings sei gesagt, F1.4 ist übel! Bei dieser Lichtstärke sind die meisten Objektive bei Offenblende recht Kontrastarm, was den Fokus beeinträchtig (es wird bei Offenblende fokusiert). Dazu ist die Schärfentiefe verdammt dünn (je nach Bereich nur millimeter), was präzise AF Sensoren verlangt. Bislang ist glaub nur die A700 im stande mit nem 50/1.4 richtig gut zu fokussieren. Die A100 und ich schätze auch ihre Nachfolger (A200/300/350) hauen da den Fokus sehr gerne mal daneben. Ich vermisse allerdings die F2 oder F1.7er Klasse bei Sony. |
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Lichtstärke Standard Objektiv
Warum eigentlich kein Sigma 17-70 (2,8-4,5) und darüber das 70-300 APO DG (3,5-5,6)auch von Sigma? Sind nicht schwer und tun für ihr kleines Geld wirklich gute Arbeit und ein 2,0 / 2,3 Macro ist auch dabei.
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etwas teurer! |
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Heisst aber auch nicht dass die dann immer daneben greifen müssen. Ich benutze mein 1.4er auch recht häufig und hatte auch fast immer punkt genau fokussiert, mit der hier schlecht gemachten A100. Wie ich jetzt im Photoclub Alpha(link) lesen durfte hat Sony anscheinend leichte verbesserungen am AF Sensor durchgenommen. Allerdings die Auslegung die selbe geblieben! @Jens N - Die Alpha 100 hat doch den AF Sensor der D5D, warum hätte Sony den verschlechtern sollen? - Ich glaube habe hier auch mal gelesen zu haben dass Sony den leicht verbessert haben soll ggü. der D5D. Zumindest sind die Backfocus Probleme bei der A100 seltener gewesen als mit der D7D/D5D. Zitat:
Es ist sicher nicht billiger die Berechnungen zu machen. Die Produktion allerdings schon. Warum sonst kosten ne gute Fuji Bridge Kamera weniger als ein Objektiv das annähernde Leistungen liefert? |
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Falls ersteres (wie ich es verstanden habe): der Preis ist hier höchstens ein Indikator, wenn überhaupt. Denn beim Preis spielen eben auch Materialkosten eine Rolle (die bei den Objektiven von Kompaktkameras natürlich geringer ausfallen), es spielen Marktüberlegungen eine Rolle (angeblich gab es gewisse Kompaktkameras, die eigentlich hätten teurer sein müssen, d.h. da wurde in gewisser Weise subventioniert), natürlich auch die Verkaufszahlen (das Objektiv der von dir genannten A1 z.B. wurde ja nicht nur an dieser Kamera verbaut, sondern noch an einigen anderen Modellen davor und danach = große Stückzahlen) und viele andere Faktoren. |
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50 mm entspricht 200 mm f2,8 entspricht f5,6 ISO 100 entspricht ISO 400 Aus welchem Grund auch immer wird die Brennweite üblicherweise umgerechnet; bei der Blende und der Empfindlichkeit hat das noch niemand geschnallt. Das Objektiv der 707 ist also nicht lichtstärker als ein Objektiv an einer DSLR, nur die NOMINALE Lichtstärke ist höher. M |
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Der Sensor der Kompaktkamera neigt bei höheren ISOs zu stärkerem Rauschen, dennoch ist die Lichtempfindlichkeit an sich bei beiden Konzepten vergleichbar (leichte Abweichungen sind hier möglich, aber die bewegen sich wenn überhaupt im Drittelblendenbereich) und f2,8 gibt das Verhältnis zwischen Objektivöffnung und (realer) Brennweite an, da gibt es wegen des Aufnahmeformats nichts umzurechnen. Oder sind unsere Objektive durch den verglichen mit Kleinbildfilm kleineren Sensor auch lichtschwächer? Zitat:
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Tobi |
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Bei Makros mag das sinnvoll sein, vielleicht auch bei Portraits und Sport, aber eher nicht bei z.B. Landschaften. Wir können -wenn man's denn vernünftig tut- gerne über die konzeptionellen Unterschiede und deren Auswirkungen auf Bilder sprechen, aber so eine plumpe Umrechnung wie oben gezeigt ist -ich bleibe dabei- blanker Unsinn. Diese ganze Umrechnerei (was ja schon bei der Brennweite anfängt) verkompliziert alles sowieso unnötig - da stellt sich mir die Frage, wer sich da an technischen Daten aufhängt... |
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Will ich mit einer SLR die Schärfentiefe haben wie mit einer kompakten bei Blende 2,8 muss ich Abblenden, und zwar deutlich. IIRC ergibt sich durch Nachrechnen (Nein, ich habe den Rechenweg nicht im Kopf), dass man ungefähr um den gleichen Faktor abblenden muss wie der Sensor kleiner ist. Tobi |
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Gegeben seien: Motiv, Aufnahmeposition, gewünschte Schärfentiefe, längste mögliche Belichtungszeit. Gesucht seien: Die nötige Blende um die gewünschte Schärfentiefe zu erreichen, die nötige Empfindlichkeit um die Belichtungszeit zu erreichen. Du wirst mir sicher Recht geben, dass bei unterschiedlichen Sensorformaten die Blende nicht identisch ist und dass man die resultierende Belichtung durch die Empfindlichkeit entsprechend korrigieren muss. Tobi |
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Der von mir zitierte Satz klang so, als sammele ein kompakte Sony mit f/2 mehr Licht als ein gutes SLR-Objektiv. Dem wollte ich widersprechen. Wenn man "Lichtstärke" mit F-Werten übersetzt, ist das Sony-Objektiv natürlich lichtstärker. Wenn man wirklichen Lichtdurchgang meint -- und um den geht es hier -- ist es lichtschwächer. Wenn man von den veröffentlichten f-Werten auf echten Lichtdurchsatz kommen will, ist meine Umrechnung über die Sensorgröße praxisnah. Rechenbeispiel: Eine Vollformat-Festbrennweite mit 100mm Brennweite und 25mm Eintrittsöffnung hat also f/4. Würde man das Objektiv für einen halb so großen Sensor rechnen, hätte es bei gleich großer Eintrittsöffnung und gleicher KB-äq. Brennweite nur noch 50mm reale Brennweite und somit f/2. Lichtstärker wäre es nicht. Wie auch, bei gleicher Eintrittsöffnung kommt nicht mehr Licht rein. Sieh' Dir mal ein paar Datenblätter von Hemdtaschenkams an. Da findest Du bei daumennagelgroßen Frontlinsen Werte wie f/2,8. Sind die so lichtstark wie ein Tamron 2,8/17-50 mit 67er Frontlinse? D.h., kommt da genau so viel Licht durch? Nein! Die f/2,8 erklären sich durch den kleinen Sensor und die damit sehr kleine reale Brennweite. |
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Das Objektiv der 707 (o.ä.) ist sehr wohl lichtstärker als die meisten KB-Zooms, die Lichtstärke ist aufgrund des kleineren Aufnahmeformats/der kürzeren realen Brennweite und der damit einher gehenden größeren Schärfentiefe auch noch besser zu gebrauchen. Und die Umrechnungen "f2,8 entspricht f5,6" und " ISO 100 entspricht ISO 400" stimmen einfach nicht, egal wie man es dreht und wendet. |
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Tobi |
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Nehmen wir das Beispiel von Tobi. Einmal eine kompakte A1, einmal eine APS-DSLR wie die 5D. Gleiches Motiv, gleicher Abstand, gleiche kB-äq Brennweite, gleiche Tiefenschärfe. Du würdest ungefähr einstellen: A1: f/2,8, ISO 100 5D: f/5,6. ISO 400 Und siehe da, beide belichten ungefähr gleich lang und rauschen ähnlich viel. Das meinte ich mit "f2,8 entspricht f5,6" und "ISO 100 entspricht ISO 400". Siehe auch Beitrag #27 |
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Unterschiedliche Brennweiten kann man an verschieden großen Sensoren aber identischen Seitenverhältnissen mittels der Bildwinkel in Beziehung setzen, unterschiedliche Blenden näherungsweise über die Tiefenschärfe. Dennoch ist die Definition der Lichtstärke über die Eintrittsöffnung einfach falsch. Egal wie groß der Sensor ist. Wenn eine Aufnahme mit Blende 2,8, Belichtungszeit 1/30 Sekunde und ISO 100 an einer Kamera mit "großem" Sensor korrekt belichtet wird, dann wird in genau dieser Situation eine Aufnahme mit Blende 2,8, Belichtungszeit 1/30 Sekunde und ISO 100 an einer Kamera mit "kleinem" Sensor genauso korrekt belichtet sein. Da gibts nichts umzurechnen. Rainer |
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Geh' es doch einfach praxisnah an und fotografiere den gleichen Ausschnitt mit beiden Kameras, bei gleicher Lichtempfindlichkeit und Blende. Nach deiner Erklärung wäre die Belichtungszeit bei der Kompaktkamera vier mal so lang, was jedoch nicht der Fall ist. Ich verstehe zwar im Prinzip, was du meinst, es stimmt nur so nicht. Wichtig ist hier eigentlich nur -um's mit Kohl zu sagen- "was hinten raus kommt" und das ist der gleiche Bildausschnitt bei gleicher Belichtungszeit. Bei der Kompakten sogar noch -und darauf wollte Tobi hinaus- mit einem Schärfentiefevorteil. Will man die gleiche Schärfentiefe mit der DSLR erreichen, müsste man die sogar noch abblenden. Besser kann ich es nicht erklären, ich kann nur hoffen, daß es soweit nachvollziehbar ist. Und nachdem du deine Gedanken bezüglich der Objektivöffnung erläutert hast, würde mich noch interessieren, wie du auf die gezeigte Umrechnung der Lichtempfindlichkeit (ISO) des Sensors kommst und ob die deiner Meinung nach noch zusätzlich stattfindet. |
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Letztendlich drückst du nur sehr kompliziert aus, was allen längst bekannt ist: kleine Sensoren fangen weniger Licht auf. Das kann man durch stärkere Signalanhebung kompensieren, was zu vergleichsweise stärkerem Rauschen führt. Kleinere Sensoren sind so gesehen weniger lichtempfindlich (einfach wegen der kleineren Fläche, bzw. damit zusammen hängend kleinerer einzelner Fotodioden), bzw. sie rauschen stärker. Das hat aber mit den Objektiven nichts oder -wie gezeigt- nur indirekt zu tun. Noch mal: die Lichtstärke von Objektiven ist fest definiert und da gibt es nichts umzurechnen. |
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Das meine ich mit "entspricht". |
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Tobi |
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Also wenn die Quintessenz wirklich sein soll: Kompaktkameras haben zwar lichtstarke Objektive, dieser Vorteil wird aber durch die prinzipiell weniger lichtempfindlichen Sensoren wieder "aufgefressen", dann Glückwunsch von mir für die komplizierteste Erklärung eines absolut trivialen Sachverhalts seit langer Zeit. Und über den Satz "Man braucht kein f/2,8-Objektiv für seine SLR um sich von der kompakten zu verbessern." lässt sich natürlich noch weiter diskutieren: Objektive von Kompaktkameras sind ja nicht nur lichtstark, sondern idR. auch voll oder sehr gut offenblendtauglich, d.h. man muß für gute/bessere Schärfe nicht zusätzlich abblenden (und auch nicht unbedingt wegen der Schärfentiefe). Das wäre im Gegenteil sogar schlecht, weil die Beugung hier sehr schnell zuschlägt. Bei DSLRs hingegen ist das mit der Offenblendtauglichkeit so eine Sache, manchmal sogar bei den vermeintlich guten, teuren, lichtstarken Objektiven. Von den Mittelklassegläsern mit Lichtstärke 5,6 (darauf soll es ja wohl hinaus laufen, also daß die wegen der höheren Lichtempfindlichkeit/dem geringeren Rauschen der größeren Sensoren auch reichen würden) mal ganz zu schweigen. Es ist mitnichten so einfach. |
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Dimage A1, 50mm, f/4, 10m Distanz: 8,87-11,5m, Dynax 7D, 135mm, f/11, 10m Distanz: 8,91-11,4m, 35mm Film, 200mm, f/16, 10m Distanz: 8,95-11,3m. Damit kommt das, was ich mir gemerkt hatte, nämlich dass der Brennweitenmultiplikator auch für die Blende genutzt werden müsste, ungefähr hin. Zitat:
Tobi |
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Kleiner Sensor = prinzipiell geringere "Lichtsammelfähigkeit", vergleichsweise kurze Brennweite für gleichen Bildausschnitt nötig, dadurch größere Schärfentiefe Großer Sensor = bessere "Lichtsammelfähigkeit", vergleichsweise lange Brennweite für gleichen Bildausschnitt nötig, dadurch -bei gleichem Abstand und Blende- kleinere Schärfentiefe Will man mit beiden Sensorformaten unbedingt die gleiche Schärfentiefe erreichen, muß man beim größeren Sensor/der längeren Brennweite stärker abblenden. Es kommt daher weniger Licht auf dem Sensor an, was man über eine Anhebung der Signalverstärkung ausgleichen kann (um wieder auf die gleiche Belichtungszeit zu kommen). Das Rauschen wird dann -da der größere Sensor lichtempfindlicher ist- bei beiden Konzepten ähnlich ausfallen, oder auch gleich, wenn man sich vorstellen würde, daß es sich um -abgesehen von der Größe- gleiche Sensoren mit gleicher Signalverarbeitung usw. handelt. In der Praxis wird es natürlich Unterschiede geben: durch die Schärfeleistungen der Objektive bei den jeweiligen Blenden und natürlich auch durch die unterschiedlichen Sensoren, bzw. die Signalverarbeitung, die Entwicklung bleibt ja nicht stehen. Zudem steigt Bildrauschen mit höherer Signalverstärkung nicht unbedingt linear an und unterliegt in Stärke und Erscheinung auch etwas dem subjektiven Empfinden - darum muß die Rechnung "Rauschen bei ISO 100 bei der Kompakten entspricht Rauschen bei ISO 400 bei der DSLR" (so war's wohl gemeint, hatte ich missverstanden) nicht aufgehen. Und bei Rechenspielereien wie mit dem DOFMaster spielt die nicht unbedingt feste Größe des Zerstreuungskreisdurchmessers eine ziemlich wichtige Rolle, weshalb man die Ergebnisse nicht ganz so absolut nehmen sollte, wie sie wirken. Aber gut, prinzipiell/grob gesehen kann man die Verhältnisse und Abhängigkeiten so ausdrücken. Was auch zeigt: jedes Konzept hat seine Vor- und Nachteile, sicherlich auch abhängig vom Einsatzzweck. Das ist aber wie gesagt nicht gerade neu und es ist daher auch unnötig, es so kompliziert auszudrücken. Und man sollte sich nicht an eigentlich festen Begriffen wie "Lichtstärke" vergreifen ;) |
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