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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : sowas wie das Minolta 50mm f1.7 - einsatzzweck?


DW212
16.06.2009, 12:25
Hallo Leute!

Das o.g. würde mir vor allem preislich sehr gut gefallen, ich hätte mir das Objektiv ursprünglich für Portraits vorgestellt.

Ich hätte schon sehr gerne ein lichtstärkeres Objektiv. Gerade in Innenräumen oder in der Dämmerung ist mit den Kit-Objektiven halt schnell mal Schluss!

Jetzt zur eigentlichen Frage: Ab August bin ich für ein halbes Jahr unterwegs und werde sehr viel Reisen. Könnte mich da die FB auch glücklich machen? Jetzt nicht nur für Portraits, sondern generell, gerade in Innenräumen? Oder werde ich da immer ein Zoom vermissen?

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe!

Lg,
Alex

alberich
16.06.2009, 12:35
An einer APSC-Kamera sind die 50mm Brennweite in Innenräumen schon ganz schön "lang". Da hat man dann doch schnell die Wand im Rücken und den Raum immer noch nicht im Sucher. :)
Also nur mit einem 50 an einer APSC Kamera würde ich an Deiner Stelle unbedingt reisen wollen zumal Du vor allem die Innenräume ansprichst. Da solltest Du schon noch etwas "weites" dabei haben. Ein 28er, ein 35er oder meinethalben auch ein 17-35 oder so. Die zeis'sche 16-35/24-70 Fraktion lass ich jetzt mal außen vor.

DW212
16.06.2009, 12:40
Ah ok, das hilft schon mal, danke!

Die Sache ist die: die Anschaffung des Minoltas war nicht für jetzt geplant - weil ich es zur Zeit ganz einfach nicht dringend brauche.

Die Idee war nur die, die Anschaffung vorzuziehen, falls ihr mir sagt ich könnte es doch ganz gut gebrauchen, in Situationen wo das 18-70 Kit Objektiv einfach nicht klar kommt.

Wenn ihr mir sagt das Minolta reißt mich da auf Grund der fixen Brennweite auch nicht raus, dann lass ich es so wie es ist und seh zu was ich aus den beiden Kits halt raushole, nach dem Motto "was geht geht". Dann macht es keinen Sinn, jetzt unbedingt das Minolta zu holen, und wenn es noch so günstig zu haben ist.

Gruß,
Alex

Sparcky
16.06.2009, 12:44
Für Innenräume wird es sicher etwas lang sein. Da du ja eigentlich einen 75mm Ausschnitt fotografierst.

Ich würde, wenn Festbrennweite, da eher so auf 20 - 24 mm (evtl. 28 ist aber auch schon ...) gehen.

Ich denke mal mit einem vernünftigen lichtstarken Zoom bist du da besser (variabler) ausgerüstet.

Für heikle Situationen gibt es ja immer noch Stative und Blitzlichter. Die darf man vielleicht nicht überall benutzen, aber das kommt dann drauf an wo du fotografieren willst.

badenbiker
16.06.2009, 12:47
Da würde ich eher zu einem Lichtstarken zoom tendieren und das Kit z.B.gegen das Tamron 17-50 2.8 erstetzen.....
Das Minolta 28-75 2.8 dürfte untenrum schon zu lang werden am Cropsensor...

alberich
16.06.2009, 12:48
Na ein 50er macht immer Sinn. :D
Die fixe Brennweite reisst Dich sicher nicht raus, aber evnetuell ist es die Lichtstärke.
Blende 1.7 gibt dir durchaus zusätzliche Möglichkeiten auch bei weniger Licht noch ohne Blitz zu fotografieren. Hinzu kommt es frisst kaum Platz in der Tasche. Wenn Du also eine Möglichkeit hast eines billig zu bekommen würde ich es an Deiner Stelle ruhig mitnehmen.
Objektive kann man nie genug haben.:)

frigo75
16.06.2009, 13:32
Da würde ich eher zu einem Lichtstarken zoom tendieren und das Kit z.B.gegen das Tamron 17-50 2.8 erstetzen.....


Ja die Erfahrung habe ich selber auch gemacht.
50/1,7 ist drinnen manchmal zu lang, das Tamron ist ideal.

duncan.blues
16.06.2009, 13:49
Das 50/1.7 ist ein sehr schönes Portraitobjektiv weil es schön freistellt und ein ansehnliches Bokeh hat. Ich verwende für Aufnahmen bei wenig Licht aber häufiger das Tamron 17-50/2.8 weil es flexibler ist und schon bei Offenblende ziemlich scharf. Das 50/1.7 sollte man in den meisten Situationen etwas abblenden, also gewinnt man gegenüber dem Tamron nicht so sehr viel. Das alte Minolta hat zudem einen technischen Nachteil für Available Light: Die Rücklinse ist nicht speziell vergütet gegen Reflektionen am Sensor, was zu seltsamen Lichtpunkten in der Aufnahme führen kann. Das Problem hat das Tamron nicht (habe ich selber im direkten Vergleich gehabt).

Kurz: Das Tamron ist flexibler, beim Bokeh hat das 50er aber die Nase vorn. Für Unterwegs würd ich das Tamron nehmen. Ist natürlich auch ne Frage des Geldes.

Lord of Steel
16.06.2009, 14:27
Wie von den Vorrednern bereits herausgestellt ist das 50er sicher nicht so flexibel wie z.B. das Tamron 17-50 oder das Sigma 17-70 (welches ich dir übrigens empfehlen würde ;-)). Allerdgins kann man dank 1,7 mit dem Objektiv ne menge Spaß haben, bevor ich mein Sigma 17-70 gekauft hab, wars nahezu mein Immerdrauf - dann muss sich eben nicht der Zoomring an der Kamera, sondern der Fotograf bewegen.

DW212
17.06.2009, 13:15
Erstmal ein Danke für eure Hinweise!

Die Sache ist natürlich die, dass das Minolta wesentlich günstiger zu haben wäre. Vmtl. werde ich die Investition also einfach ein halbes Jahr verschieben.

@Lord of Steel: Das angesprochene Sigma hab ich in der Objektiv-Datenbank nicht gefunden. Hast du zufällig einen Link?

Lg,
Alex

duncan.blues
17.06.2009, 18:53
Ich denke du suchst dieses hier (http://www.sonyuserforum.de/reviews/showproduct.php?product=130&cat=4).

DW212
17.06.2009, 21:25
Danke!

Stempelfix
17.06.2009, 22:48
Der grösste Vorteil des 1.7/50 dürfte neben der Lichtstärke wohl der Umstand sein, daß es die Perspektive nicht verzeichnet... solange also Platz genug da ist, würde ich mich lieber selbst bewegen, als elegant einen Zoomring gegen 17 zu drehen... :cool:

Die 50er haben schon ihre Berechtigung und ihre Einsatzzwecke, 1.7 wie 1.4, die 50mm Festbrennweite ist auch heute noch ein "must have", zumindest in meinen Augen...

Als Portraitobjektiv wie auch als hochlichtstarker Notnagel, wenn bei Schmunzellicht nichts mehr geht...

Zwischen 1.7 und 2.8 liegt mehr als eine Blende... es kann also entscheidend zwischen 400 und 800 ISO sein... man kann dies jetzt noch fortführen.

Gruß, Uwe

Paloma
17.06.2009, 22:58
kurze Zwischenfrage, sorry wenns nicht ganz so zur Frage passt
ist das 50/1.7 besser als ein 24/2.8? weil das nun auch schon mehrmals erwähnt wurde.... oder kann man die beiden einfach nicht miteinander vergleichen?
weil hier und in andren Threads schon mehrfach die 24er dem 50er vorgezogen wurden (und kommt das 24/2.8 an das 24-70/2.8 EX DG MACRO Sigma ran?)

Tobi.
18.06.2009, 10:48
ist das 50/1.7 besser als ein 24/2.8? weil das nun auch schon mehrmals erwähnt wurde.... oder kann man die beiden einfach nicht miteinander vergleichen?
Die beiden ergänzen sich IMHO perfekt. Sie sind halt schon ziemlich unterschiedlich. BTW hab ich mir letztens Bremen angeschaut und nicht einmal das Objektiv gewechselt -- heraus kamen knapp 70 Bilder, durchgängig mit 24mm aufgenommen.

Tobi

duncan.blues
18.06.2009, 12:06
24mm sind am Crop schon eine interessante Brennweite. Kommt umgerechnet ja auf etwa 35mm raus, da kann man viel mit anfangen. Die erste Kamera mit der ich überhaupt unterwegs war, war die manuelle Spiegelreflex von meinem Vater (keine Ahnung mehr was das für eine war, jedenfalls Manuellfokus und Belichtungsmodus "S" soweit ich mich entsinne) und da hatte ich ausschließlich eine 35mm und eine 135mm Festbrennweite zur Verfügung.

Am Vollformat wären mir persönlich 24mm FB dagegen zu weit. Habe für meine X-700 eine 24er FB und habe in all den Jahren glaube ich keine 20 Fotos mit gemacht, mit meinem 28er deutlich mehr, obwohl später gekauft. Ist aber natürlich auch sehr vom persönlichen Geschmack abhängig.

Paloma
18.06.2009, 21:11
hm... ok dann muss ich nun in mich gehen, welchen von den beiden ich als erstes kaufe.... das 24/2.8 oder das 50/1.4 oder das günstigere 50/1.7.... hm....

Gerhard-7D
18.06.2009, 22:31
hm... ok dann muss ich nun in mich gehen, welchen von den beiden ich als erstes kaufe.... das 24/2.8 oder das 50/1.4 oder das günstigere 50/1.7.... hm....


Oder Sparen und dann das 17-50 (wenn du gerne auch mal zoomen können willst):roll:

Kopernikus1966
20.06.2009, 11:05
Also ich *liebe* das 50/1.7 !!

Ich muß zugeben, dass ich beruflich eher das 18-70 einsetze, auf Blende 8 grundsätzlich.
Da ist es annehmbar und ich brauch das WW normalerweise nötiger als die Lichtstärke.

In guten alten manuellen Analogzeiten hatte ich neben dem 45/2 nur noch das 28/2.8 und 135/2.8 und war glücklich und zufrieden.:D

Wenn ich jetzt nur vergleichbares Glas für meine A100 hätte... :roll:

Gib mir 10 Minuten mit dem 50er und ich weiß welchen Ausschnitt ich fote bevor ich durch den Sucher schau.

About Schmidt
20.06.2009, 11:59
Ich weiß nicht ob ich den Mehrpreis eines 1,4ers bezüglich dem 1,7er zahlen würde. Beide sind erst 1-2 Blenden abgeblendet richtig scharf. Natürlich kann ich mit 1,4 / 1,7 fotografieren, keine Frage. Richtig scharfe Bilder gibt es aber erst ab 3,5 aufwärts. Und ab da schenken sich 1,4 und 1,7 so gut wie nichts mehr.

Aber auch das Tamron dreht dann richtig auf. Nicht die Qualität einer Festbrennweite, aber für ein Zoom dieser Preisklasse sehr beachtlich.

Die Festbrennweite ist interessant, flexibler, vor allem im Urlaub ist aber ein Zoom.

Gruß Wolfgang

TheSebbo
20.06.2009, 13:16
Also ich empfinde die Bilder meines Minolta 50 1.7ers nicht erst ab blende 3.5 für scharf. Ab Blende 2.2/2.8 bin ich mit den Resultaten schon recht zufrieden.

About Schmidt
20.06.2009, 13:52
Also ich empfinde die Bilder meines Minolta 50 1.7ers nicht erst ab blende 3.5 für scharf. Ab Blende 2.2/2.8 bin ich mit den Resultaten schon recht zufrieden.

Ich sagte ja auch nicht, dass es nicht geht ;), sondern folgendes:

Natürlich kann ich mit 1,4 / 1,7 fotografieren, keine Frage. Richtig scharfe Bilder gibt es aber erst ab 3,5 aufwärts.

Wenn du von einem Stativ das gleiche Bild, einmal mit Blende 2,8 und dann einmal mit Blende 3,5 machst, wirst du sehen, was ich meine. Nicht dass man mit Blende 2,8 keine Bilder machen könnte, besser wird es aber auf jeden Fall mit 3,5 oder besser noch 5,6. Mach einfach mal eine Reihe vom Stativ. ;)

Gruß Wolfgang

sven_hiller
20.06.2009, 23:28
Habe ein Minolta f/1.4 mit dem ich recht gerne fotografiere.

Bei großen Öffnungen wirken die Bilder meiner Meinung nach nicht wirklich unscharf sondern eher etwas weich.
Die Ursache liegt denke ich im verringerten Kontrast durch die weit geöffnete Blende und die dadurch ungehindert eindringende große Lichtmenge (Streulicht?). Wenn die Blende etwas geschlossen wird, erhält man ein scheinbar schärferes Bild. Erkennbar ist jedoch, daß die Farben kräftiger werden und damit der Kontrast steigt. Dieser hat einen sehr großen Einfluß auf die Schärfewahrnehmung.

TheSebbo
21.06.2009, 12:35
ja da hast du mit Sicherheit recht, hab wohl den post nicht richtig verstanden.