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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Weitwinkel unterhalb 20mm


roli_ch
10.01.2007, 19:16
Guten Tag

Ich schaue mich nach einem Weitwinkelobjektiv mit grossem Bildwinkel um. Als Architekt geht es mir hauptsächlich um Aufnahmen von einzelnen Gebäuden, Gebäudegruppen oder beispielsweise Strassenzügen und Plätzen. Nach dem ich mich hier im Forum und auf den Herstellerseiten etwas umgesehen habe, denke ich, dass folgende Objektive in Frage kommen könnten:

Tamron:
11-18mm F/4,5-5,6

Sony:
11-18mm F/4,5-5,6 (ist das allenfalls baugleich mit dem Tamron?)

Sigma:
10-20mm F/F4-5,6
12-24mm F/4,5-5,6

Was würdet ihr empfehlen beziehungsweise was für Erfahrungen habt ihr mit den Objektiven gemacht.

Besten Dank
Roli

Micha1972
10.01.2007, 21:34
Hallo,

ich habe das Tamron 11-18 und bin damit sehr zufrieden.
Das Sigma 12-24 dürfte noch besser sein, kostet aber auch wesentlich mehr.
Das Sigma 10-20 kenne ich nicht, aber ich habe nicht so gutes davon gehört.

Letztendlich muss aber auch der Geldbeutel entscheiden.

Metzchen
10.01.2007, 22:09
Das Sony ist mit dem Tamron bauglich. Als KoMi ist es auch schon auf die Welt gekommen.
Es gibt Stimmen, die KoMi (und Sony ?) eine bessere Quali-Sicherung nachsagen,
also unterm Strich weniger Serienstreuung... ;o)

gpo
10.01.2007, 23:41
Moin,

also wenn du Architekt bist...
wird dir fast keines große Freude bereiten , denn
alle verzeichen das, was du gerade gebaut hast....erheblich!

dazu kommt der cropfaktor gegenüber Vollformat, der alles einschränkt!

schau mal bei Photozone vorbei...
und dort die einzelnen Linsen...

ziehmlich weit unten kommt immer ein Verzerrgitter mit dicken Linienraster...
innen liegen dann dünne grüne Linien die dir einiges über die Scherben sagen können!!!

wobei, weil ich es ebenso was suche,....das Sigma 12-24 mein Favorit ist,
einige teste und das Gitterbild haben überzeugt, aber...

es bleibt aber, du must die Wasserwaage zu nutzen wissen:))
dürfte wohl kein Problem sein!
Mfg gpo

Metzchen
11.01.2007, 00:02
...naja, und den PC gibt´s dann ja auch noch.
Für Deine Zwecke wirst Du um ein wenig Entzerrung per EBV nicht herumkommen.

RainerV
11.01.2007, 00:23
Alle drei Objektive werden von PTLens unterstützt. Daran kommt man wohl bei Architekturaufnahmen nicht vorbei.

Rainer

roli_ch
11.01.2007, 00:39
Danke für die Antworten.
Stimmt, über das Sigma 10-20 habe ich hier auch nicht viel Positives gelesen. Obs dann nach unten bis 10mm oder 11mm ist wohl kaum entscheidend und der erwähnte Test zeigt tatsächlich sehr starke Verzeichnungen, womit ich dieses Objektiv wohl eher aus der Auswahl nehmen kann.
Beim Sigma 12-24 scheinen die Verzeichnungen im Test geringer zu sein, wobei mich etwas irritiert, wie wellenförmig diese sind.
Zum Tamron oder Sony 11-18 scheint leider kein entsprechender Test vorhanden zu sein. Übrigens habe ich den Test früher einmal bei der Dimage 7hi gemacht und da waren recht happige Verzeichnungen zu sehen.

Abgesehen von teuren Spezialobjektiven kann wohl gesagt werden, dass immer mit einer gewissen Verzeichnung gerechnet werden muss. Wenn sie einigermassen im Rahmen bleiben, wird man wohl damit leben können. Ist denn PTLens ein separates Programm oder ein Plugin?

Jetzt mal rein vom Preis in Schweizerfranken her gesehen, sieht es übrigens folgendermassen aus:
Tamron 11-18 > 998.-- (829.--)
Sony 11-18 > 1100.-- (888.--)
Sigma 12-24 > 1299.-- (1072.--)
Die Preise in Klammer sind vom Händler, bei dem ich die D7D gekauft habe. Das Sigma 12-24 listet er zwar nicht für KoMi auf, aber gemäss Hersteller sollte es ja ebenfalls erhältlich sein.

Tja, ich werde mich wohl noch etwas mit dem Thema befassen müssen, bis ich für eine Entscheidung reif für bin....

RainerV
11.01.2007, 00:44
Gibt es sowohl als Plugin als auch als Standaloneversion:Click! (http://www.epaperpress.com/ptlens/index.html)

Kostet 15$ für beide Versionen.

Rainer

RainerV
11.01.2007, 00:54
Test des 11-18mm bei Photozone.de siehe hier: Click! (http://www.photozone.de/8Reviews/lenses/tamron_1118_4556/index.htm)

Ist zwar an einer Canon mit Crop 1,6, aber immerhin.

Das 11-18mm ist klein leicht und relativ günstig. Schwächen am Rand. Das 10-20mm ist vermutlich gar nicht so schlecht wie von manchen behauptet wird. Es vignettiert allerdings recht stark. Das 12-24 ist als einziges ein Vollformatobjektiv aber sehr groß und deutlich teurer. Meines Erachtens ist es nicht ganz einfach diese Objektive, die wohl alle ihre Schwächen haben, zu vergleichen, jedenfalls gibt es viele Tests, die immer wieder zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Vermutlich ist die Serienstreuung der Objektive auch groß, was ebenfalls unterschiedliche Ergebnisse erklärt.

Lade doch mal Bilder in voller Auflösung bei steves-digicams und Konsorten runter und behandle sie mit PTLens, und mach Dir selbst ein Bild.

Rainer

roli_ch
11.01.2007, 01:43
Danke, jetzt habe ich den Test auch noch gefunden :-)

Wenn ich die Tests jetzt so vergleiche scheint mir das Sigma 10-20 tatsächlich nicht so schlecht zu sein. Gegenüber dem Tamron 11-18 denke ich, dass es weitgehend recht gut, teilweise besser abschneidet. Ausserdem ist das Sigma einiges günstiger, so dass ich es wohl doch wieder in die Auswahl nehmen sollte.
Tatsächlich scheint die Vignetierung in gewissen Bereichen etwas problematisch zu sein. Andererseits gedenke ich ja die Gebäude meistens bei schönem Wetter aufzunehmen und kann dann, zur Minderung des Problems, die Blende entsprechend wählen. Gut, für Innenaufnahmen passt dieses Argument natürlich nicht ganz.

Tja, eine Wahl wird wohl tatsächlich nicht einfach werden, zumal ja bei Zoomobjektiven in diesen Brennweitenbereichen immer Kompromisse eingegangen werden müssen...

roli_ch
11.01.2007, 12:12
Übrigens sehe ich gerade, dass das Sigma 10-20mm f/4-5.6 EX DC den TIPA-Award 2006 für das beste Consumer-Objektiv erhalten hat.

http://www.tipa.com

Ich weiss auch nicht, wie eine solche Auszeichnung genau einzuschätzen ist. Aber immerhin denke ich, dass es damit so übel auch nicht sein kann.

Jens N.
11.01.2007, 14:43
Ich weiss auch nicht, wie eine solche Auszeichnung genau einzuschätzen ist.

Als Werbegag.

gpo
11.01.2007, 16:09
moin,

also Teste und Preise....vom Magazinen
sollte man freundlich begegnen, aber das wars dann schon:))

ja das12-24 zeigt eine leichte Welle, nur....eben leicht!

bezogen auf das, was DU machen willst wäre es wieder OK,
dann diese Wellen zeigen sich eher im Nahbereich um die 2Meter!!!

Beispiel:
großer weiter Raum, Kamera voll auf Waage....und alles war brauchbar
( sage bewust nicht supertoll!!)
aber in ca 2 m Entfernung hing eine runde Uhr an einer Säule...
die Säule war korrekt gerade....die Uhr "kippte" aus dem Bild und zwar in Gegenrichtung als man bei WW erwarten würde!!!

heißt nix anderes....
wenn du für Ikea arbeiten würdest, wo es auf Raumdetails ankommt....wäre das Objektiv nicht gut, aber...

wenn es überwiedend um nakte Räume, Rohbauten und Außenansichten ginge....dann wäre das Sigma gut...ich meine sogar sehr gut!

wenn dann noch PTlens dazu kommt ist alles in Butter
Mfg gpo

horst.eames
12.01.2007, 05:00
Ich mach das bei uns im Büro in Ermangelung eines Superweitwinkels mit einem 20mm Objektiv, Stativ und Nodalpunkadapter und bastle mir die Aufnahmen dann im Photoshop zu Panoramen zusammen. Das klappt auch recht gut und reicht für die meisten Anwendungen, wenn es dann wirklich perfekt sein soll/muss, leihen wir eine Fachkamera mit Digitalrückteil.

Viele Grüsse, Horst

Stromberger
12.01.2007, 20:06
Speziell für Architekturaufnahmen habe ich mir von Sigma das 14mmEX aspherical f= 1:2.8 gekauft.
Die Verzeichnungen sind sehr gering, da bin ich begeistert; der AF ist zu ungenau, deswegen immer manuell fokussieren, bei schlechten Lichtverhältnissen oft sehr mühsam oder Glücksache. Blitzen so gut wie unmöglich oder man legt richtig Geld für eine Blitzanlage hin.
Fazit: ich glaube ich würde es mir nicht noch einmal kaufen sondern das Geld in ein Minolta-Objektiv der G-Serie investieren.

FlorianLausB
17.02.2007, 00:41
So *altesThemaausgrab*

Ich überlege, mir das 10-20 zuzulegen.

Die Beispiele hier (http://www.dyxum.com/dforum/forum_posts.asp?TID=11372) find ich ziemlich gut.

Haupteinsatz wären bei mir Städtereisen. Bisher hab ich das 17-35/2.8-4.0 Minolta, und damit hilft einem der Fußzoom oft nicht weiter, weil dann mit dem Rücken am nächsten Haus steht, oder Bäume, Laternen und anderes störendes Beiwerk ins Bild kommt. Kamera nach oben kippen (http://www.superfloh.dyndns.org/gallery/main.php?g2_itemId=2540) ist halt unschön ...

Gruß

Flo

Blackmike
17.02.2007, 01:29
Oder guck mal nach einem Tilt/Shift.

Gibts meines Wissens nicht von Minolta selber, aber hab selber schon mal einen gesehen, der hatte ein adaptiertes (schlag mich jetzt nicht tot, glaub das war ein schneider/kreuznach) an einer D7d gehabt.

Von den UWW Zooms ist das Sigma 12-24EX wohl das empfehlenswerteste, wird auch im Konkurrenzlager sehr gerne an den KB-FF´s genutzt.

black

m.bruehl
17.02.2007, 02:39
Hallo Roli,

10 mm oder 11 mm, KB-Entsprechung 15-16 mm, sind schon ein besonderer Fall. Zum einen gibt es die genannten prinzipiellen Probleme dieser Exterem-Weitwinkel. Zum anderen nervt der optische Eindruck entsprechender Fotos sehr leicht, da die Komposition recht krass ist.

Ich habe ein 15 mm, und nach anfänglichem Enthusiasmus habe ich dieses Objektiv - trotz seiner sehr guten optischen Eigenschaften - nur noch sehr selten analog benutzt. Digital hat es dann wegen des Crop-Faktors eine kurze Renaissance erlebt. Aber das 2,8/20er habe ich inzwischen öfter drauf.

In der Praxis - und das werden Dir sicherlich auch Groß- oder Mittelformatfotografen bestätigen - geht man eher selten unter die Entsprechung von 24 mm KB. Eine der anerkannt besten Kameras mit festem Objektiv für Architekturfotografie ist die Hasselblad 903 SWC, quasi ein Gehäuse, dass um ein 38 mm Biogon herum konstruiert wurde. Auf Kleinbild umgerechnet entspricht das etwa 20 mm.

Überlege doch mal, ob Du nicht mit einem gebrauchten 3,5/17er Tokina AT-X PRO eine günstigere Alternative hast. Wenn Du nach einiger Zeit immer noch meinst, weniger mm wäre mehr, leih Dir bei SIGMA ein Wochenende das 14er aus uns teste es ausgiebig. Mach nur Aufnahmen mit diesem Objektiv.

Danach solltest Du geheilt sein :D :evil:

Gruß

Michael

PS: Natürlich kannst Du Dir auch eines der genannten WW-Zooms ausleihen, und damit "spielen". Aufgrund des variablen Brennweitenbereiches wird Dir aber weniger auffallen, dass es sehr selten begründeten Einsatz für die Extreme gibt.

roli_ch
19.02.2007, 14:31
Oh, ich sehe gerade, dass das Thema immer noch behandelt wird. Dann muss ich jetzt erwähnen, dass ich mir, trotz gewissen geäusserten Bedenken, vor zwei Wochen das Sigma 10-20mm F4-5,6 gekauft habe.
Die ersten Eindrücke scheinen mir recht positiv. Wenn ich etwas ausgiebiger testen konnte, kann ich ja meine Erfahrungen oder auch mal Bilder mit dem Objektiv beitragen.

FlorianLausB
19.02.2007, 15:24
Die ersten Eindrücke scheinen mir recht positiv. Wenn ich etwas ausgiebiger testen konnte, kann ich ja meine Erfahrungen oder auch mal Bilder mit dem Objektiv beitragen.
Das wär super :)
Hast du zufällig auch das 17-35/2.8-4.0? Ein Vergleich 10mm vs. 17mm vom gleichen Standpunkt aus, am besten ein Hochhaus im Hochkantformat wäre ganz toll.
(so in der Art (http://www.superfloh.dyndns.org/gallery/main.php?g2_itemId=2540))

Gruß

Flo

roli_ch
19.02.2007, 15:40
Den Vergleich kann ich jetzt nicht mehr direkt anstellen, es sei denn mit alten Fotos. Tatsächlich hatte ich das KoMi 17-35/2.8-4.0 bis vor zwei Wochen und jetzt habe ich es eben verkauft, um mir das neue Sigma zu leisten.

FlorianLausB
19.02.2007, 15:49
Über einen Vergleich 10mm vs. 17mm mit dem Sigma würde ich mich natürlich auch freuen.

FlorianLausB
15.03.2007, 21:06
Über einen Vergleich 10mm vs. 17mm mit dem Sigma würde ich mich natürlich auch freuen.
Kann keiner mal 10mm vs. 17mm vergleichen?

roli_ch
15.03.2007, 22:52
Ach so, sorry ich hab vergessen, dass du danach gefragt hast. Ich hoffe, ich komme morgen mal dazu...

roli_ch
16.03.2007, 18:41
Also, ich habe auf einer Baustelle die wir gerade betreuen zwei Vergleichsbilder gemacht. Beide natürlich vom gleichen Standort und mit gleichem Zentrum der Aufnahme.

17mm
http://www.sonyuserforum.de/galerie/data/thumbnails/6/PICT6800-01.jpg (http://www.sonyuserforum.de/galerie/details.php?image_id=36271)

10mm
http://www.sonyuserforum.de/galerie/data/thumbnails/6/PICT6801-01.jpg (http://www.sonyuserforum.de/galerie/details.php?image_id=36272)

Die Bilder selbst geben natürlich nicht viel her. Deutlich zeigt sich aber, dass von 17mm zu 10mm schon noch ein rechter Schritt besteht. Beide Aufnahmen übrigens mit Sigma 10-20/F4-5,6 EX.

Gruss Roli

FlorianLausB
16.03.2007, 18:44
Super, danke! :top:

Ich glaube, das werd ich mir mal anschauen, das Objektiv. Für Städtereisen bietet es sich wohl an.

roli_ch
16.03.2007, 18:51
Genau, das denk ich mir auch.
Ich freue mich schon riesig und bin gespannt darauf. Mitte Juni reise ich nämlich für sechs Tage nach Berlin und dann werde ich das Objektiv natürlich mitnehmen.
Vielleicht kann ich dann also auch noch Weitwinkelaufnahmen aus deiner Umgebung beisteuern.

FlorianLausB
14.04.2007, 14:51
Kann es sein, dass die D7D unterhalb von ca. 28mm ein Fokusproblem hat? Oder ist mein 17-35/2.8-4.0 kaputt?

Vielleicht ist es a auch ein Denkfehler meinerseits, aber wenn ich 200m vom Objekt entfernt stehe, dann fokussiert die Kamera auf 1mm vor Unendlich auf der Skala. Das sollte also etwa der Hyperfokalabstand sein. Auch wenn ich per Hand auf 1mm vor Unendlich oder genau auf Unendlich einstelle werden die Bilder ab und zu unscharf. Reproduzierbar hab ich's leider noch nicht gefunden. Blende ist bei solchen Gelegenheiten idR 8, Stativ und SVA auch, manchmal Kabelauslöser, AS an.

Gruß

Flo

Stoney
14.04.2007, 18:20
Kann es sein, dass die D7D unterhalb von ca. 28mm ein Fokusproblem hat? Oder ist mein 17-35/2.8-4.0 kaputt?
Mein 17-35 hat da auch große Probleme. Das Tamron 17-50 scheint in dieser Hinsicht etwas besser zu sein, aber auch da trifft der AF bei 17mm nicht immer. Über das Sigma 17-70 hört man ähnliches, so dass durchaus die Kamera verantwortlich sein könnte. Ich weiß nicht, ob's mit der Alpha oder bei Canon und Nikon besser geht.

gpo
14.04.2007, 21:50
Kann es sein, dass die D7D unterhalb von ca. 28mm ein Fokusproblem hat? Oder ist mein 17-35/2.8-4.0 kaputt?

Vielleicht ist es a auch ein Denkfehler meinerseits, aber wenn ich 200m vom Objekt entfernt stehe, dann fokussiert die Kamera auf 1mm vor Unendlich auf der Skala. Das sollte also etwa der Hyperfokalabstand sein. Auch wenn ich per Hand auf 1mm vor Unendlich oder genau auf Unendlich einstelle werden die Bilder ab und zu unscharf.
Flo

man stell dich nicht so an...!!!

was eine Kamera anzeigt...ist doch völlig egal, wenn dein Bild sonst OK ist!!!

was stellt man sich den vor, wie eine "richtige Anzeige" sein soll???
denn dann würde Objektive 5000euro kosten, könnten die Hersteller digitale sensoren einbauen und dir jeden Millmeter beweisen!

es war schon immer so...das die Anzeige von Metern auf der Skala...Näherungswerte sind....
dazu noch je nach Tempreratur dehnt sich Metall aus und die Skalen stimmen nicht mehr...
Fertigunsgprozesse tun ihr übriges:))

sonst besorg die nen Baulaser...und mess nach!
Mfg gpo

FlorianLausB
14.04.2007, 21:54
Ähm, wie meinen?

Wenn ich nen 17mm Objektiv auf nen 200m weit entferntes Objekt richte und auf der Skala kurz vor Unendlich einstelle, dann sollte selbst nen sehr ungenau beschriftetes Objektiv scharfe Abbildungen bringen, zumal abgeblendet auf 8.

Der AF trifft's ja uch nicht besser als ich per Hand.

Justus
15.04.2007, 00:38
man stell dich nicht so an...!!!

was eine Kamera anzeigt...ist doch völlig egal, wenn dein Bild sonst OK ist!!!

Ich glaube Florian gings auch gar nicht um die Anzeige. Nur darum, daß die Bilder ab und zu unscharf werden, ohne daß sich dafür eine nachvollziehbare Erklärung finden lässt. Und dabei ist es halt egal, ob manuell oder per AF auf "ca. 200m" (entsprechend 1mm vor unendlich) fokussiert wurde.

rmaa-ismng
15.04.2007, 01:21
Ähm, wie meinen?

Wenn ich nen 17mm Objektiv auf nen 200m weit entferntes Objekt richte und auf der Skala kurz vor Unendlich einstelle, dann sollte selbst nen sehr ungenau beschriftetes Objektiv scharfe Abbildungen bringen, zumal abgeblendet auf 8.

Der AF trifft's ja uch nicht besser als ich per Hand.


Also ganz ehrlich Florian. Um ein 200mtr entferntes Objekt scharf abzubilden nehme ich bestimmt als allerletztes ein 17mm Objektiv. Da nehme ich ein Tele.

Im übrigen ist 1mm vor Unendlich bestimmt nicht die Hyperfokaldistanz deines 17mm Objektivs. Da hast Du bestimmt etwas falsch verstanden. Du solltest Dir da mal die Seite www.dofmaster.com anschauen. Da ist alles genauestens beschrieben.

rmaa-ismng
15.04.2007, 01:28
Ich kann mir das gar nicht vorstellen.
Habe das 17-35mm selber und das bildet scharf ab. Ist allerdings nicht so oft drauf, da ich mit Abstand das 12-24mm bevorzuge. Ist derzeit neben dem Makro mein Lieblingsobjektiv.

FlorianLausB
15.04.2007, 07:39
Also ganz ehrlich Florian. Um ein 200mtr entferntes Objekt scharf abzubilden nehme ich bestimmt als allerletztes ein 17mm Objektiv. Da nehme ich ein Tele.

Den Berliner Hauptbahnhof, da braucht's schon 17mm (x1.5 "Brennweitenverlängerung"). klick (http://www.superfloh.dyndns.org/gallery/main.php?g2_itemId=2844)

1mm vor Unendlich bestimmt nicht die Hyperfokaldistanz deines 17mm Objektivs. Da hast Du bestimmt etwas falsch verstanden. Du solltest Dir da mal die Seite www.dofmaster.com anschauen. Da ist alles genauestens beschrieben.

Hyperfokaldistanz wäre zwischen 2m und 4m, je nach Blende, ob 4 oder 8. Die Skala am Objektiv hört aber bei 3m auf und geht dann ca. 3mm weiter auf Unendlich.

Laut Dyxum ist bei 17mm und Blende 8 alles ab 2.10m Entfernung scharf, bei Blende 4 alles ab 4.27m. Der AF und ich, wir haben beide irgendwo zwischen 3m und Unendlich eingestellt. Trotzdem werden einige Bilder nix. Wenn ich auf 35mm drehe, fokussiere und dann zurück auf 17mm, dann werden die Bilder im allgemeinen. Bei 17mm fokussieren, dann bei 35mm fokussieren bringt den Fokusring kurz zum Zucken, hörbar, aber nicht sichtbar auf der Skala. Kann es sein dass das 17-35 so ausgeleiert oder unpräziese ist?

Gruß

Flo

Jens N.
15.04.2007, 11:26
Kann es sein, dass die D7D unterhalb von ca. 28mm ein Fokusproblem hat? Oder ist mein 17-35/2.8-4.0 kaputt?

Ich würde auf ersteres tippen, das aber nicht so verallgemeinern (Fokusproblem unter 28mm). Es ist ja z.B. bekannt, daß es speziell mit diesem Objektiv öfter mal zu Problemen bei Kunstlicht und 17mm kommt, was aber wohl an der Kamera, bzw. an der Kombination mit diesem Objektiv liegt. Und dann ist evtl. auch die große Öffnung problematisch -jemand hat das mal so erklärt, Link zu der Aussage habe ich aber nicht- da es dann beim Fokussieren (was ja bei Offenblende geschieht), an Kontrast fehlen kann und da spielt die Objektivkonstruktion halt eine Rolle.

Ich hatte ein Problem mit meiner Kamera und lichtstarken Objektiven, das durch eine Justage behoben wurde. Mit einem Tamron 17-35mm /2,8-4 hatte ich (vor dieser Justage, wenn ich mich recht erinnere) komischerweise nie ein Problem, auch nicht bei Kunstlicht, das war eigentlich ziemlich gut.

Das mit der Hyperfokaldistanz ist auch so eine Sache: habe ich auch schon einige Male ausprobiert, wenn die Kamera nicht fokussieren konnte oder so und auch wenn es in der Theorie hätte klappen sollen, so richtig scharf waren nicht alle Bilder. Muß ich wohl irgendwas falsch gemacht haben.

digitalCat
16.04.2007, 01:58
jahrzehntelang habe ich bei Festbrennweiten an Sucher- und SLR-Kameras speziell bei Weitwinkel mich auf die Skalengravur verlassen (z.B. bei 28mm und F16 Schärfentiefe von 1m bis Unendlich bei Entfernungseinstellung auf ca. 2m.
Man sollte annehmen, dass dieses Vorgehen an noch kürzeren Brennweiten ausreichend Sicherheit bietet, aber leider funktioniert das mit modernen AF-Objektiven aus verschiedenen Gründen offensichtlich nicht mehr.
Wie ich schon an anderer Stelle beschrieb, war ich deshalb gezwungen, mit meinem Sigma 12-24mm wieder den AF zu bemühen, wenn ich maximale Schärfentiefe bis Unendlich möchte. Dabei fokussiere ich auf einen Gegenstand in etwa doppelter Entfernung zu meiner gewünschten Anfangsschärfe, wobei ich ständig MF eingestellt habe und nur kurz zum Fokussieren einmal kurz den Daumenschalter zum Einkuppeln des AF an der D7D antippe (sehr zur Nahahmung empfohlen, da mir der AF nicht ungewollt davongaloppieren kann).
Gruss, Hans-Dieter

rmaa-ismng
16.04.2007, 08:40
Wobei das 12-24 ja sogar eine Skala hat, die meines Wissens auch relativ gut funzt.
Habe das aber eher auf der WW Seite ausprobiert. Bei "Tele-Stellung", ja sowas gibts am 12-24, hab ich es noch nicht gemacht. Zwischenstellungen sind eh recht problematisch von daher gesehen.

Das 17-35 hat gar keine Skala.
Da ist raten angesagt oder probieren oder Hyperfocalrechner..
Allerdings bezweifle ich immer noch das die Hyperfocaldistanz ca. 1mm vor undendlich liegt beim 17-35mm.
Das liegts sie ja nicht mal bei 24mm am 12-24.

FlorianLausB
16.04.2007, 08:44
Mein 17-35/2.8-4.0 hat ne Skala.

:arrow: http://www.dyxum.com/images/lenses/27/27_1.jpg

Auf der Skala ist zwischen 3m und Unendlich ein Abstand von ca. 3mm. Der AF stellt beim Hauptbahnhof aus 200m Entfernung auf 1mm vor Unendlich ein.

rmaa-ismng
16.04.2007, 08:45
Ja, ich meinte auch die Blendenskala... :lol:

digitalCat
17.04.2007, 02:20
Wobei das 12-24 ja sogar eine Skala hat, die meines Wissens auch relativ gut funzt.


...eben nicht, sonst müsste ich ja nicht den AF bemühen, wie ich leidvoll erfahren habe. Denn wo wirklich Unendlich am Objektiv einzustellen ist, bleibt dank unpräziser Skalen -dazu noch temperaturabhängig- ein Glücksspiel
Gruss, Hans-Dieter

FlorianLausB
17.04.2007, 08:40
Apropos Skala: mein 50er hat natürlich so eine tolle Skala, klar, ist ja auch fast so alt wie ich :D (früher war alles besser)

Die Skala hört aber bei 5m auf und geht dann direkt zu Unendlich. Was stellt man da für den besagten Hauptbahnhof aus 200m Entfernung ein?

Gruß

Flo

Giovanni
21.04.2007, 21:59
Das Sony ist mit dem Tamron bauglich. Als KoMi ist es auch schon auf die Welt gekommen.
Es gibt Stimmen, die KoMi (und Sony ?) eine bessere Quali-Sicherung nachsagen,
also unterm Strich weniger Serienstreuung... ;o)

Ich glaub nicht dran. Habe selbst das Sony und es "streut" ziemlich.

Dieses Objektiv - egal ob Sony oder Tamron - unbedingt vor dem Kauf im Laden testen. Besonders darauf achten, ob die Bilder damit im Vergleich zu anderen Objektiven unterbelichtet werden. Dies sollte bei *allen* Blendenwerten probiert werden. Viele Exemplare belichten generell ca. 0,7 EV zu niedrig, oder belichten je nach gewählter Blende unterschiedlich. Es scheint hier ein Problem mit der mechanischen Auslegung der Blende zu geben. Es wird aber auch von Exemplaren berichtet, die keine Unterbelichtungsneigung haben.

Was ich an dem Objektiv sehr mag: Es ist ziemlich verzerrungsarm für ein Ultraweitwinkel. Es neigt auch nicht zu nennenswerten CA. Mein Exemplar ist allerdings nicht ganz so scharf, wie ich es mir wünschen würde. Das K.O.-Kriterium, weshalb das Sigma 12-24 nicht in Frage kommt für mich: Ich möchte ein Polfilter benutzen können. Auf dem Sony 11-18 kann ich ein ganz normales 77 mm Polfilter verwenden, ohne dass es zur Vignettierung kommt.

Eventuell werde ich mich übrigens auf die Suche nach einem richtig guten Exemplar des Tamron 11-18 machen und wenn ich eins gefunden habe mein Sony verkaufen, obwohl ich die Fassung des Sony viel schöner finde. Es sieht einfach professioneller aus. Aber das ist schließlich kein Kriterium, auf das es ankommt.

digitalCat
22.04.2007, 02:56
Das K.O.-Kriterium, weshalb das Sigma 12-24 nicht in Frage kommt für mich: Ich möchte ein Polfilter benutzen können. Auf dem Sony 11-18 kann ich ein ganz normales 77 mm Polfilter verwenden, ohne dass es zur Vignettierung kommt.


Das Thema hatten wir schon mal im untergegangenen D7forum:
Bis runter auf ca. 18mm (entsprechend 27mm bei VF) kann man beim Sigma 12-24mm in den aufgesteckten Deckeltubus ein 82mm Polfilter (auch für Sigma 20/1,8; 24-70/2,8 und das Forumstele) schrauben, wenn es denn unbedingt sein muss?!
Bei noch stärkerem Weitwinkel ist vom Gebrauch eines Polfilters dringend abzuraten, weil das Himmelslicht nur in einem engen Bereich (90 Grad zur Sonne) polarisiert ist und man deshalb einen kräftigen Verlauf von Dunkel- zu Blassblau erzeugt.
Deswegen habe ich inzwischen bei früheren Diascanns von Polfilteraufnahmen mit 28mm das Himmelsblau mühsam wieder angeglichen und den Effekt praktisch entfernt.
Deswegen nichts Unmögliches verlangen, aber die Erfahrung muss jeder wohl selbst erst machen.
Gruss, Hans-Dieter

PeterHadTrapp
22.04.2007, 12:32
Kann es sein, dass die D7D unterhalb von ca. 28mm ein Fokusproblem hat? Oder ist mein 17-35/2.8-4.0 kaputt?

Also mein 17-35 hat im WW auch größere Probleme, aber nur wenn viel rotes Licht im Spiel ist (Glühlampen, Sonnenuntergang etc.).
Das 17-35 ist dafür bekannt unter solchen Bedingungen einen Satten Backfokus zu produzieren. Mein Erfahrungswert: wenn das anfokussierte Ziel unter 5m Entfernung liegt, dann ist der Fokus 1-2m dahinter. Das liegt am Objektiv und wurde bei KoMi damals auch erkannt. Diese Problematik ist auch der Grund warum das Objektiv so schnell einen Nachfolger bekam (bei Tamron) und auch nicht ins Sony-Lineup gewandert ist (im Gegensatz zum 11-18).

Ich fokussiere dann (z.B. in der Kirche bei GoDi-fotos) auf gut Glück anhand der Skala auf ca. 4m und blende auf 5,6 ab.
Draußen und bei Tageslicht ist das Objektiv völlig problemlos, auch in 17mm-Stellung.

Ich glaube aber nicht an ein generelles Problem der D7d denn das popelige 18-70er macht keine Probleme und seit ein paar Wochen habe ich ein Sigma 12-24, auch das absolut problemfrei, egal bei welcher Brennweite, es sei denn es ist sehr dunstig und das anfokussierte Ziel ist weit weg, aber da kann das Objektiv nichts für.

Gruß
PETER