Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sportfotos mit Dimage A2
haegar1337
17.11.2004, 15:04
Erstmal Hallo,
Ich freue mich, eine rege und kompetente Community gefunden zu haben, die mir bei meiner Frage vielleicht helfen kann.
Und zwar, bin ich schon lange am Grübeln, ob ich nicht den Umstieg von einer analogen zur digitalen Kamera wagen soll.
Nach annähernd endlosen Suchaktionen im www und örtlichen Geschäften, hat sich meine Suche auf ein Modell beschränkt, welches meinen Anforderungen (Preis/Leistung/Größe) gerecht werden könnte.
Nämlich die Dimage A2.
Da ich nicht zu sehr ausschweifen möchte, komme ich direkt zur Sachen:
Das Hobby der Fotografie, hat bei mir einen sehr eingeschränkten Aktionsradius, nämlich die Sportfotografie, der Sportarten, die ich selber ausübe (MTB/SKI).
Meiner Meinung nach sind vernünftige Fotos beim Mtb schwieriger hinzukriegen, als beim Wintersport, deshalb möchte ich mich bei meinen Fragen nur auf den Mtb-Bereich beschränken.
Zur Zeit fotografiere ich mit einer uralten Minolta Dynax 5000i (Objektiv: 35mm - 70mm /3,5 - 4,5) und bin zufrieden. Natürlich kommen noch eine Menge schlechter Fotos bei raus, aber die Guten entschädigen das allemal.
Was mich zu der Überlegung eines Kaufs einer digitalen Kamera gebracht hat, sind die auf Dauer geringeren Kosten, da man den Film nicht mehr zum Entwickeln abgeben muss.
Zudem kommt noch die sofortige Möglichkeit der Kontrolle vor Ort, ob das Bild auch gut geworden ist, oder ob man den Trick/ die Aktion ein weiteres Mal durchführen und fotografieren müsste.
-Da ich alles Manuell einstelle, brauche ich keinen schnellen AF und irgendwelche Belichtungsautomatiken(obwohl ich nix gegen eine Blendenautomatik hätte, die die Kamera ja besitzt).
-Einen vernünftigen Sucher scheint die Kamera ja auch zu bieten.
Aber wie schaut es mit der Vorfokussierung aus?
Kann man Punktgenau fokussieren(sprich: Erkennt man den scharfen Bereich im Sucher, oder ist man da verloren)?
-Ich habe gelesen, dass man manuell, ohne Motorkraft, zoomt (was auch die einzig Vernünftige Art ist, da meiner Meinung nach alles andere Müll ist).
Fokussiert man auf dieselbe Art, mit einem zweiten Drehring (Darüber habe ich leider nichts gefunden)?
-Das Allerwichtigste ist jedoch die Aulöseverzögerung!
In einigen Threads habe ich schon gelesen, dass man, beim Ausschalten einiger Automatiken, eine "vernünftige" Verzögerung hinkriegt.
Aber wie macht sie sich bei Objektgeschwindigkeiten von 30 - 40km/h?
Kann man an dem Punkt fotografieren, den man sich für's Foto ausgesucht hat?
Vielleicht kann mir jemand seine Erfahrungen schildern.
-Wie sieht es mit den Möglichkeiten eines guten Fotos, bei kurzen Belichtungszeiten in einer kontrastreichen Gegend, aus?
Um es ganz kurz zu fassen brauche ich eine "relativ" günstige Kamera, die eine verdammt kurze Auslöseverzögerung hat und bei manueller Einstellung gute Sportfotos ausspuckt :)
Einigermaßen klein sollte sie auch noch sein, denn die DSLR's die ich gesehen habe, sind ja wahre Monster (Zudem auch noch verdammt teuer). Sie muss in ihrer Tasche noch gut in einen Rucksack passen, so dass ich noch einige andere Klamotten im Rucksack schleppen kann.
Anbei füge ich noch einige Fotos bei, die ich mit der Analogen geschossen habe, damit ihr euch ein Bild von den Fotos machen könnt, die ich bezwecke zu fotografieren.
(Die Belichtungszeiten betragen zwischen 1/1000 - 1/125 bei einer Blende von 3,5, ISO 200 (soweit ich mich erinnere bei allen Fotos)). In einigen steckt leider viel Photoshoparbeit, weil sie leider zu stark unterbelichtet waren, aber "who cares?". Ich habe Fehler begangen und daraus gelernt.
http://mitglied.lycos.de/galusbartosz/Bike-Halde-02.jpg
http://mitglied.lycos.de/galusbartosz/Bike-IFMA-02.jpg
http://mitglied.lycos.de/galusbartosz/Bike-Inrather-01.jpg
[Edit: lycos macht stunk, deshalb habe ich mal ein paar bilder rausgenommen]
Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Mfg
Bartosz
Bei der Sportfotografie ist die alte SLR der Dimage-Serie voraus, weil sie wesentlich zeitschneller auslöst (Schnappschuss).
Wenn Du auf einen zuvor abgeschätzten Punkt scharfstellst, und übst, dass Du ca. 1/3 sek. vor dem Kick auslöst, dann geht es auch mit der Dimage. Wenn jedoch der Biker auf Dich zu kommt, hat der AF ein Problem beim Scharfstellen.
Die Dynax 7 D wäre das Richtige, wenn man es sich leisten kann.
Ansonsten bleibe doch noch bei der analogen SLR.
Versuche Gegenlichtaufnahmen zu vermeiden. Die Biker sind doch zwischendurch auch im offenen Gelände. Durch die Technik des "Mitziehens" kannst Du schöne Effekte erzielen.
Dem schließe ich mich an, die A2 ermöglicht zwar einiges, aber eben nicht alles. Für Deine Fotos gebe ich Dir den Tipp, es mal mit einem 400 oder gar 800 ASA-Film (ich habe immer die mit der grünen Verpackung bevorzugt) zu versuchen, das wirkt Wunder, weil Du mehr Spielraum hast. Der fehlt Dir aber auch bei der A2, weil ab 400 ASA das Rauschen ansteigt. Ansonsten empfehle ich auch eine DSLR, bei der A2 artet das Fotografieren von schnell bewegten Motiven teilweise in Arbeit aus.
Hallo Bartosz,
es ist nicht so einfach, Dir eine richtige Empfehlung zu geben. Natürlich kannst Du es mit einer Dimage A2 versuchen; Du wirst dann sehr oft vorfokussieren, und dann nach dem Prinzip Schärfefalle auf den Biker warten, d.h. auf den Zeitpunkt, in welchem er genau im Fokus ist. Du kannst Dich auch mit dem Prinzip der hyperfokalen Einstellung anfreunden, aber auch dafür brauchst Du genug Licht, und das ist in Hallen rar.
Ich empfehle daher eher, die Dynax 7D zu prüfen, und wenn sie oder eine vielleicht etwas günstigere Dynax 5D passen sollte (wenn Deine Objektive passen sollten), dann eben ein paar Monate zu warten, bis diese Kamera erscheint. Einen konkreten Termin kann man aber nicht nennen, nur die Absicht ist bei Konica/Minolta zu erkennen, die neue DSLR-Serie nach unten zu erweitern.
Wenn Du nicht warten kannst, würde ich Dir heute eine kompakte Pentax *istDs empfehlen. Dazu vielleicht 1 oder 2 gebrauchte Objektive, oder ein schickes Universalzoom (das neue 28-300 von Tamron). Die Pentax hat allerdings keinen Antishake, und Deine Minolta-Objektive kannst Du dort auch nicht verwenden.
Wie immer- eine Klasse Antwort, Korfri!
Das mit der Dynax 5 D war mir neu. Auch mit AS?
Das mit der Dynax 5 D war mir neu. Auch mit AS?
Eigentlich dachte ich ja, daß sich ein günstigeres Einsteigsmodell durch das Fortlassen des Antishake auszeichnen könnte. Es scheint aber eher die andere Möglichkeit erwartet zu werden: Also eher so, daß auch eine abgespeckte Version noch den AS bekommt, der ja auch in der Z-Serie schon Einzug gehalten hat.
Die weitere Entwicklung von Minoltas DSLR-Platette zu diskutieren ist aber höchst spekulativ. Ich persönlich erwarte eher, daß dies wie bei Pentax mit der *istD, und jetzt *istDs usw. abläuft, daß also eher der nächste Sommer kommt als eine D5D. Eine D5D-Ankündigung wäre jetzt doch eher hinderlich für den Verkauf der D7D; also können wir das glatt abhaken, und sollten uns überraschen lassen. Ich vermute, daß irgendwann sogar noch mehr DSLR-Modelle produziert werden, auf Kosten der analogen SLR-Modelle, die kaum noch gehen.
Erstmal muß sich der neue Image-Träger Konica/Minolta Dynax 7 Digital etablieren.
sixtyeight
17.11.2004, 19:32
Hallo Bartosz,
solche Fotos bekommst du mit der A2 sicher hin. Ich hab solche Aufnahmen selbst mit der 7i hingekriegt. Du schreibst du hast ne Menge Ausschuss, das wird am Anfang mit der A2 nicht anders sein aber mit etwas Übung sind solche Fotos bei guten Lichtverhältnissen kein Problem.
Schwierig wird es wenn es in die Halle geht oder die Bewegung des Motives nicht vorhergesagt werden kann (Ballsportarten z.B.), da lohnt sich ganz sicher der Griff zu einer DSLR.
Also wenn du "nur" Radsport oder sowas fotografieren willst reicht auch eine A2.
Wenn der AF nicht schnell genug ist dann wie schon gesagt Manuell vorfokussieren (bei einer 7ner ein Muss), das ist bei einer DSLR auch nicht anders nur der Bereich beginnt dort später.
Viel mehr Ärger macht da schon die Verzögerung des Live Bildes im EVF, da muss man halt etwas vorhalten, ist Übungssache.
Ich arbeite bei solchen Aufnahmen gern im M Mode, korrekte Belichtungsparameter finden ist ja dank Live Histogramm mit der Dimage ein Kinderspiel. Der Vorteil dabei ist eine gefühlsmäßig noch kürzere Auslöseverzögerung sowie die volle Kontrolle über Schärfentiefe und Bewegungsunschärfe (bringt Dynamik ins Bild).
Solche Gegenlichtaufnahmen, wie die im Wald, überfordern derzeit (fast?) alle Digitalkameras da hatte ja selbst der gute alte Film so seine Probleme.
Beispiele für Solche Bilder siehst du
hier (http://www.d7userforum.de/phpBB2/modules.php?set_albumName=sixtyeight&op=modload&name=gallery&file=index&include=view_album.php)
und
hier (http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/457109/display/1533785)
MfG Klaus
Nimm eine digitale Spiegelreflex, alles andere ist beschwerlich.
Bei deinen Aufnahmen kommt es auf die punktgenaue Auslösung an, nicht auf den Beweis, dass man auch mit wenig geeigneten Mitteln und viel Übung manchmal verblüffende Ergebnisse liefern kann.
DSLRs sind jetzt schon relativ günstig zu bekommen, wenn es nicht gerade die neueste Generation sein muss. Weil die Händler die Neuerscheinungen verkaufen wollen, werden die Vorgängermodelle oft preisreduziert abgestoßen (Canon 10D zum Beispiel).
haegar1337
17.11.2004, 20:53
Hm...also ich bedanke mich erstmal herzlichst für die vielen Antworten.
Zusammenfassend kann ich also sagen, dass die A2 nichts für meine Zwecke ist.
Ob sich allerdings momentan die Anschaffung einer DSLR lohnt, weiss ich noch nicht.
Das ist eine ganz schöne Stange Geld, die ich wohlüberlegt ausgeben will.
Ich denke mal, dass ich vorerst noch abwarten und den Markt beobachten werde.
Ich gehe mal stark davon aus, dass im laufendem Jahr die Preise der Momentanen DSLR's sinken werden. Wenn dann die günstigsten Modelle unter 1000? fallen, werde ich mich wohl wieder auf die Suche begeben.
Aber momentan bleibe ich dann wohl doch noch lieber bei meinem alten Mädchen.
@sixtyeight: Coole Action :top:
pumapaul
17.11.2004, 21:18
hallo haegar1337,
natürlich bist du bei einer d-slr für deine aufgabenstellung am besten aufgehoben. ich denke aber, dass die fotos, die du von der analogen zeigst, durchaus mit der a2 machbar sind. hier noch ein paar beispiele mit der 7hi: freestyle (http://www.goere.de/gallery/flyer) oder flieger (http://www.d7userforum.de/phpBB2/modules.php?set_albumName=pumapaul&id=abd&op=modload&name=gallery&file=index&include=view_photo.php)
viele grüße aus dem bergischen
michael
also nee
wenn ich lese das du im moment manuel arbeitest bei belichtung, schärfe usw. kannst du mit der a1 oder a2 sehr wohl gute bilder machen. das was etwas übung braucht ist der richtige zeitpunkt zum auslösen, aber den bekommt man relativ schnel hin. Eine dslr ist schneller das ist klar, aber die a2 kommt gut hin, und vorteile gegenüber deiner analogen hast du schon. Bilder sofort anschauen und Prüfen, Bilder sofort verfügbar, Sofortiges bearbeiten sofort möglich, fast keine folge kosten. Wenn du dir unsicher bist, schreibe mal wo du wohnst, vieleicht gibt ja jemand in deiner nähe der mal mit die ein bischen probiert.
Protonos
18.11.2004, 10:03
Das einzig problematische hier ist wohl die Auslöseverzögerung. Die minimiert sich aber, je mehr man manuell einstellt und auf Automatik verzichtet.
Ich denke an Vorfokussieren, manuell Blende/Zeit, kein automatischer Weißabgleich, sämtliche Farb-/Kontrasteinstellungen auf Null, etc
Tom
sixtyeight
18.11.2004, 11:19
Hi Tom,
Ich denke Fokus und Belichtung auf Manuell reicht, alles andere wird sowiso nach dem Auslösen aus den RAW Daten berechnet (Kontrast, Farbe etc.).
Mit den Einstellungen ist die Auslöseverzögerung selbst bei meiner 7i gleich null.
Wie gesagt die Verzögerung im EVF (LCD) funkt da schon eher dazwischen, dadurch löst man zu spät aus weil die Action im Sucher der Realität um die 0,3 sec hinterherhinkt.
Gegebenenfalls halt am Sucher vorbeivisieren und dann stimmt der Augenblick!
Wie gesagt die Dimage kann das!!! Mit etwas Übung hat man wenig Ausschuss im technischen Sinne (Schärfe, Belichtung und so).
MfG Klaus
Dimagier_Horst
18.11.2004, 12:01
Wie gesagt die Verzögerung im EVF
Könnte man bei der A2 auf 60Hz stellen, dann sieht es zwar grausig aus, aber die Verzögerung sollte kein Thema sein.
60 Hz mag ich nicht so, da ruckelt das Bild beim Zoomen.
Zum Thema Verzögerung des EVF's und LCD's habe ich mal einen Versuch unternommen:
Ich habe eine Digitaluhr mit Zehntelsekunden-Anzeige doppelt fotografiert, und zwar mit der Dimage A2 fokussiert und dann die Digitaluhr und ihr Lifebild (auf dem A2-LCD) gleichzeitig mit der Canon A70 fotografiert.
In nur 3 bis 4 von 10 Fällen wich die Zehntelsekunde auf den Anzeigen voneinander ab. Daraus folgere ich, daß die Verzögerung etwa 0,03-0,04 Sek ist, mehr nicht.
Damit wird klar, daß sich das Lifebild nicht unbedingt für eine Stoppuhr dienen sollte, aber soo groß ist die Verzögerung nun auch wieder nicht, daß man sich als normaler User Sorgen darum machen müßte. Wer kann denn schon mit Finger und Stoppuhr auf 1/100 Sek genau stoppen ?
Ich denke an Vorfokussieren, manuell Blende/Zeit, kein automatischer Weißabgleich, sämtliche Farb-/Kontrasteinstellungen auf Null, etc
Die ersten Punkte kann ich ja noch nachvollziehen, aber wieso sollte Farb-/Kontrasteinstellungen auf Null etwas bewirken? Kann ich mir nicht unbedingt vorstellen, die wirken sich doch erst aus, nachdem das Bild gemacht wurde und es in JPEG gespeichert wird ... Kannst Du das erklären?
Gruß,
Alech
Genau :!: Ich würde mich auch aufs Vorfokussieren beschränken.
Für den hyperfokalen Ansatz braucht man auch nur auf Zeitautomatik mit Blendenvorwahl gehen ...
Protonos
18.11.2004, 13:59
Hallo Fritz,
Der automatische Weißabgleich erfolgt vorher. Deshalb die Empfehlung ihn fix einzustellen.
Gerade bei Sportfotos ist die Serienfunktion wichtig. Darum kommt es vor allem auf kurze Speichervorgänge an. Sprich also die gesagten Einstellungen auf Null (die integrierte Bildbearbeitung braucht auf seine Zeit) und eine schnelle CF-Karte.
Tom
also auch bei einer analogen spiegelreflex hast du eine zeitverzögerung, denn scharfstellen, belichtung messen, spiegel hochklappen, verschluss öffnen. Das dauert auch. Also was solls, du must immer wen du gute bilder machen willst dein Köpfchen anstrengen. War letzte woche mal beim Basketball, mehrere Zeitungsfritzen mit Nikon und canon und profie objektiven. haben bilder gemacht am laufenden band, knöpfchen drücken und serien machen, ich kann da nicht mithalten mit meiner a2. aber ich weiss wie die laufwege sind, und dann geht das auch, ich habe 160 Bilder gehabt, der mann neben mir 480 Bilder! beim anschauen auf dem laptop, aussuchen, bearbeiten, mit handy versenden. Mich hat er immer von der seite angeschaut, nach der kamera abgeurteilt als loser. und dann später hat er dann gefragt was ich denn so gemacht habe. dann haben wir meine bilder angeschaut auf sein laptop, die waren zwar leicht verrauscht ( 400 ASA Kunztlicht, unbearbeitet ) der war dann ganz hin u Weg was ich alles so an bildern hatte ( 20 % waren unscharf, 25 % schlecht, aber der rest brauchbar. Er hat dann mit erstaunen festgestelt das da bilder darbei waren die richtig gut waren ( zwar nicht so knackig scharf und rauschfrei wie bei ihm ) aber vom motiv gut! was lernst daraus auch mit der a2 kanste gute bilder unter schwierigen verhältnissen machen, wenn du weist was du willst! ( habe dann mal mit seiner ausrüstung spielen dürfen ( Nikon H2? 200 mm 2,8 , das macht schon spass, aber der preis ist jenseits von gut und böse ))
Die Nikon D2H ist wirklich eine begeisternde Hochleistungskamera. Ich durfte auch mal mit einer spielen. Pressefotografen begnügen sich bei ihr mit 4 MegaPixel, aber auf Geschwindigkeit und auf geringstes Rauschen ist diese Kamera wirklich optimiert. Das Top-Modell ist wohl die D2X, enorme Auflösung, aber vermutlich mehr Rauschen, und evtl. auch wieder langsamer ...
Mich wundert etwas, daß Du 20 % unscharfe Bilder hattest; da kannst Du bestimmt dran arbeiten. 25% Ausschuß ist ganz ok, wenn man auf Nummer sicher geht, und viele Bilder bzw. Serien durchschießt, dürfen es auch weitaus mehr sein, denn im Prinzip braucht man nur die 5 Besten.
Bei der A1 und A2 hat sich Minolta in meinen Augen etwas zurückgehalten, und die Geschwindigkeit nicht weiter über die D7Hi erhöht. Es wäre vielleicht möglich, eine schnellere A1Hi heraus zu bringen, aber der Trend zu höher auflösenden Chips ist mächtiger. Für eine ausgesprochene Sportversion der Dimage scheint der Markt zu fehlen ...
na ja liegt in der arbeitsweise, Da wo mann meint es geht die post ab, zb untern korb, irgend was suchen was da in der nähe ist, Autofocus scharf stellen, auslöser gedrückt halten ( speicher ) und dann abdrücken wenn da was ist. Stimmt halt nicht immer dann der schärfen punkt. Bei läufen oder geschehen auf der anderen seite, oder im feld focusieren beim abdrücken, Quote ist nicht so gut, da der autofocus manchmal am falschen objekt scharf stellt ( Mit festen fokuspunkt gehts auch nicht, da teilweise nicht vorausehbar ist wo die action ist. ) aber dafür ist die ausbeute nicht schlecht. der " Profie mit der Nikon " hatte eigentlich einen ausfall von über 50 Prozent in der schärfe und im Bildausschnitt. Habe auch viel Probiert um da hin zu kommen, mit meiner 7i letzte saison keine chance ohne Blitz und mit Autofocus. Habe da über 75 % ausschuß produziert. Jetzt mit der A2 ist das schon viel besser. Bei meiner Lieblingssportart American Football komme ich da hin wo ich mit meiner Analogen war. Also immer schön üben, und verbessern. denn ein Bild entsteht und reift im gehirn, und nicht beim abdrücken! das bild solte ergebniss einer gut durchdachten action sein.
-Da ich alles Manuell einstelle, brauche ich keinen schnellen AF und irgendwelche Belichtungsautomatiken(obwohl ich nix gegen eine Blendenautomatik hätte, die die Kamera ja besitzt).
-Das Allerwichtigste ist jedoch die Aulöseverzögerung!
Um es ganz kurz zu fassen brauche ich eine "relativ" günstige Kamera, die eine verdammt kurze Auslöseverzögerung hat und bei manueller Einstellung gute Sportfotos ausspuckt :)
Einigermaßen klein sollte sie auch noch sein, denn die DSLR's die ich gesehen habe, sind ja wahre Monster (Zudem auch noch verdammt teuer). Sie muss in ihrer Tasche noch gut in einen Rucksack passen, so dass ich noch einige andere Klamotten im Rucksack schleppen kann.
Die Bemerkungen zum AF könnenw ir unter Berücksichtigung der Fragestellung alle vergessen, oder?
M.E. läßt sich mit A1/A2 unter Zuhilfenahme der Sucherlupe ordentlich vorfokussieren (oder einfach automatisch mit Blick auf z.B. die Straße). Das Problem ist m.E. eher, daß die Kamera die (by wire) eingestelte Fokussierung beim Verändern des Zooms u.U. nicht ganz perfekt nachführt, allerdings könnte dieser Effekt durch die bei Aufnahmen im Freien mögliche Tiefenschärfe auszugleichen sein (keine eigene Erfahrung).
Die Auslöseverzögerung der A1/A2 ist recht gering, Peter hat die Erfahrung, daß ein Abschalten des automatischen Weißabgleichs noch einn Hauch Geschwindigkeit bringt. Verglichen mit der Reaktionszeit des Fotografen sehe ich hier kein Problem, minimal vorausdenken muß man ohnehin.
Ich denke auch, daß ein evtl. langsamer EVF (sofern man davon nach Korfi's Stoppuhrtest überhaupt sprechen darf), bei einer vorhersehbaren Bewegung zusammen mit Auslöseverzögerungund Reaktionszeit berücksichtigt werden kann. Wer mit seiner SLR gute Bilder von schnellen Objekten hinbekommt schafft das m.E. auch mit einer Dimage.
Die Anforderungen 'relativ günstig' und Rucksacktauglichkeit erfüllen DSLR's wohl nur sehr eingeschränkt, daher wäre meine Empfehlung unbedingt, eine jetzt immer günstiger zu bekommende 2.-Hand A1/2 zu testen. Der Verlust beim Wiederverkauf wird sich in Grenzen halten und zu vernachlässigen sein, wenn es letztlich doch eine DSLR sein soll (zudem fällt deren Preis in der Testphase vermutlich , so daß man am Ende möglicherweise noch etwas gespart hat). Welche DSLR ggf. die richtige ist, ist nochmal eine andere Frage. Dann gibt es auch Erfahrungen mit der D7D und der Einsetzbarkeit evtl. vorhandener alter Minolta-Objektive.
Pro DSLR spricht m.E. die höhere taugliche Empfindlichkeit, denn Bewegungsunschärfe kann Stilmittel sein, aber vielleicht nicht in jedem Bild.
Grüße, Jan
-Da ich alles Manuell einstelle, brauche ich keinen schnellen AF und irgendwelche Belichtungsautomatiken(obwohl ich nix gegen eine Blendenautomatik hätte, die die Kamera ja besitzt).
-Das Allerwichtigste ist jedoch die Aulöseverzögerung!
Um es ganz kurz zu fassen brauche ich eine "relativ" günstige Kamera, die eine verdammt kurze Auslöseverzögerung hat und bei manueller Einstellung gute Sportfotos ausspuckt :)
Einigermaßen klein sollte sie auch noch sein, denn die DSLR's die ich gesehen habe, sind ja wahre Monster (Zudem auch noch verdammt teuer). Sie muss in ihrer Tasche noch gut in einen Rucksack passen, so dass ich noch einige andere Klamotten im Rucksack schleppen kann.
Die Bemerkungen zum AF könnenw ir unter Berücksichtigung der Fragestellung alle vergessen, oder?
M.E. läßt sich mit A1/A2 unter Zuhilfenahme der Sucherlupe ordentlich vorfokussieren (oder einfach automatisch mit Blick auf z.B. die Straße). Das Problem ist m.E. eher, daß die Kamera die (by wire) eingestelte Fokussierung beim Verändern des Zooms u.U. nicht ganz perfekt nachführt, allerdings könnte dieser Effekt durch die bei Aufnahmen im Freien mögliche Tiefenschärfe auszugleichen sein (keine eigene Erfahrung).
Die Auslöseverzögerung der A1/A2 ist recht gering, Peter hat die Erfahrung, daß ein Abschalten des automatischen Weißabgleichs noch einn Hauch Geschwindigkeit bringt. Verglichen mit der Reaktionszeit des Fotografen sehe ich hier kein Problem, minimal vorausdenken muß man ohnehin.
Ich denke auch, daß ein evtl. langsamer EVF (sofern man davon nach Korfi's Stoppuhrtest überhaupt sprechen darf), bei einer vorhersehbaren Bewegung zusammen mit Auslöseverzögerungund Reaktionszeit berücksichtigt werden kann. Wer mit seiner SLR gute Bilder von schnellen Objekten hinbekommt schafft das m.E. auch mit einer Dimage.
Die Anforderungen 'relativ günstig' und Rucksacktauglichkeit erfüllen DSLR's wohl nur sehr eingeschränkt, daher wäre meine Empfehlung unbedingt, eine jetzt immer günstiger zu bekommende 2.-Hand A1/2 zu testen. Der Verlust beim Wiederverkauf wird sich in Grenzen halten und zu vernachlässigen sein, wenn es letztlich doch eine DSLR sein soll (zudem fällt deren Preis in der Testphase vermutlich , so daß man am Ende möglicherweise noch etwas gespart hat). Welche DSLR ggf. die richtige ist, ist nochmal eine andere Frage. Dann gibt es auch Erfahrungen mit der D7D und der Einsetzbarkeit evtl. vorhandener alter Minolta-Objektive.
Pro DSLR spricht m.E. die höhere taugliche Empfindlichkeit, denn Bewegungsunschärfe kann Stilmittel sein, aber vielleicht nicht in jedem Bild.
Grüße, Jan
war bezogen auf korfri bemerkung.
Hm, irgendwie hab ich jetzt den roten Faden verloren.
Zum Thema 20% Unscharf: Wenn Du meinst, daß Du die Quote schon von 75% auf 20% drücken konntest, ist es doch schon ganz gut. Ich benutze das Vorfokussieren genau so, bin nur nicht der Sportfotograf per se. Da kann die Quote natürlich viel höher liegen. Ok ...
50% unscharf oder daneben bei der D2H: Dann hat der Profi sich eben zu sehr auf den AF verlassen wollen, was auch nicht sicher klappt. Wenn Du früher 75% Mist mit AF-Einsatz hattest, (bei diesen speziellen Sportfotos), finde ich die Angaben nachvollziehbar. Auch ok.
Resume 1: mit einer DSLR sind Sportfotos sicher leichter, besonders wenn man auf lichtstarke Teleobjektive zurückgreifen kann, oder die ISO-Zahl einfach auf 1600 schrauben darf, wenn man zu wenig Licht hat. 1600 ISO einer DSLR enthält etwa soviel Rauschen wie 200 ISO bei der A2. Das kommt sowohl der Blende (und der Schärfentiefe) als auch der Belichtungszeit zu gute (weniger Bewegungsunschärfe). Außerdem ist der AF der DSLR noch schneller als bei der A1/A2.
Resume 2: Selbstverständlich kann man mit einer Dimage auch Sportfotos aufnehmen, man muß nur lernfähig sein, und darf es sich nicht so bequem vorstellen. Andererseits ist eine Dimage aber viel bequemer zu tragen als eine DSLR-Ausrüstung, und man sollte sich fragen, wie oft man denn Sportfotos vorhat, und ob man nicht viel öfter von der Leichtigkeit und Kompaktheit einer Dimage profitieren kann. Die Wertung der Kriterien muß aber jeder für sich selber vornehmen ...
Hallo Tom,
Gerade bei Sportfotos ist die Serienfunktion wichtig. Darum kommt es vor allem auf kurze Speichervorgänge an. Sprich also die gesagten Einstellungen auf Null (die integrierte Bildbearbeitung braucht auf seine Zeit) und eine schnelle CF-Karte.
Ah, so macht das mehr Sinn. Aber hast Du das mal verifiziert? Ich kann mir durchaus vorstellen, das bei den Null-Stellungen nicht unbedingt weniger gerechnet wird, sondern nur mit anderen Parametern ... Ist das wirklich im messbaren Bereich?
Gruß,
Alech
Protonos
19.11.2004, 07:31
Hallo Alech,
selbst nachvollzogen habe ich es nicht, da ich keine Sportfotos mache. Sportfotos waren schön öfter Thema hier, daher die Info.
Tom
digiumsteiger
20.11.2004, 01:38
Meiner Meinung nach ist es nicht der Sinn einer neuen Cam, das Objekt im die Schärfe laufen(fahren) zu lassen, das sollte auch so klappen (o.k. es gibt Ausnahmen).
Wir haben nämlich 2004 und nicht 1984.
Nimm eine D-SLR und deine Probleme werden vieeeel besser gelöst, denn die ist schneller im allen Bereichen und du kannst immer bis 1600ISO oder höher gehen und das Ergebnis paßt.
Vom Preis zur A2 ist zu einer D-SLR nicht mehr weit hin, zu den Einsteigermodellen !!
Nicht zur Nikon D2H !Ach ja Nikon ist bei DSLRnicht mehr das mas der Dinge, sowie es Analog war.
sixtyeight
20.11.2004, 15:20
Hi Marco,
na na, ne DSLR besteht ja nicht nur aus dem Body auch die Optiken wollen bezahlt sein. Also ich schätze mal das doppelte kommt immer raus wenn man den Bereich einer A2 abdecken will. Es kommt auch darauf an wie oft man solche und andere Fotos macht.
Ich tendiere im Moment auch eher darauf eine DSLR zusätzlich zu meiner 7i zu haben (derzeit habe ich aber eh zu wenig Zeit fürs Hobby, kann warten), für HQ-, LowLight- und Sport Aufnamen wäre sie schon schön.
Wenn ich aber mit dem Bike oder zu Fuß Landschaftsaufnahmen mache ist mir die 7i lieber und die Quali reicht da für meine Ansprüche durchaus aus (Licht ist ja genug da, Zeit zum Fokussieren auch). Denke auf normaler Größe ausbelichtet sieht es nur jeder zehnte das es "nur" die 7i war die das Bild gemacht hat.
Deshalb warum nicht zur A2 greifen und es probieren. Sollte die A2 die letzte echte Prosumer von Minolta sein ist der Wertverlust sicher nicht so groß und wer weiß die A2 hat schon so manchen (der lernfähig ist), nach anfänglicher Erschütterung ob der schlechten Ergebnisse, in ihren Bann gezogen.
MfG Klaus
...Sollte die A2 die letzte echte Prosumer von Minolta sein ...
Wo denkst Du hin !
Da die A2 aber so gut ist, gab es für Konica/Minolta sicher was Wichtigeres zu tun als die A2 zu revidieren
(nämlich die Dynax 7 Digital zu entwickeln)
Meiner Meinung nach ist es nicht der Sinn einer neuen Cam, das Objekt im die Schärfe laufen(fahren) zu lassen, das sollte auch so klappen (o.k. es gibt Ausnahmen).
Wir haben nämlich 2004 und nicht 1984.
Nimm eine D-SLR und deine Probleme werden vieeeel besser gelöst, denn die ist schneller im allen Bereichen und du kannst immer bis 1600ISO oder höher gehen und das Ergebnis paßt.
Vom Preis zur A2 ist zu einer D-SLR nicht mehr weit hin, zu den Einsteigermodellen !!
Nicht zur Nikon D2H !Ach ja Nikon ist bei DSLRnicht mehr das mas der Dinge, sowie es Analog war.
Da stimmt eben nicht, da auch ein schneller autofocus dier da nichts bringt ( wie oben schon gesagt der gute mit der nikon h2 hatte 50 % ausschuss )