Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : A77 und alte Minolta Objektive
Hallo Zusammen,
Nachdem ich nun die A77 eine zeitlang genutzt habe, möchte ich mir zwei neue Objektive ... Ersparen...
Ca. Bereich von 25 - 125, lichtstark 2.8' af nicht zu langsam, mit guter Abbildungsleistung
Ca. Bereich 70 - ???, Ausprägung siehe oben...
Photomotive: Wildtiere im Wald, Skater auf der Bahn (Halle und außen), natürlich Familie, Dörfer am Meer.
Natürlich habe ich mich ausführlich über die verschiedenen Objektive informiert in der Objektivdb.
Wie gesagt ersparen.
Letzthin hatte ich zwei alte Minolta Af auf der a77 und war erstaunt über deren Abbildungsleistung. Das eine hatte 35-80 f4-5.6. Mit einem eingebautem Klappverschluss! Anstatt einem Deckel, das andere ein 70-210 af 3.5-4.5.
Sicherlich nicht zu vergleichen mit einem 70-200 ssm. aber überraschend gut.
In dem Sinne habe ich mir überlegt, ob ich mir übergansweise das 70-210 f4 zulegen soll
Bzw. Das Tokina 28-80 Pro. Einfach zum testen, ob die BRennweiten passen etc...
Hat jemand damit Erfahrung?
Gruß
Matthias
Ich selbst nutze seit langem ein 100er Makro und seit neuestem ein 50er 1.7. Zum 50er kann ich nur einen ersten, allerdings sehr positiven Eindruck wiedergeben, der mit denen in der Datenbank übereinstimmt. Das 100er (90er Jahre) ist Spitze und wird wohl immer noch von Sony gebaut.
Insgesamt lohnt bei der Fragestellung eine Recherche in der Objektivdatenbank (http://www.sonyuserforum.de/reviews/index.php).
Hallo Ferdi,
Die dB habe ich natürlich schon durchsucht. Es wird kaum, fast keinen Bezug auf die a77 genommen. Daher habe ich den thread aufgemacht.
Gruß Matthias
Hansevogel
07.02.2013, 12:16
*hat sich durch Beitrag von Matthias erledigt*
Gruß: Joachim
Ich nutze das Minolta AF 28-75/2,8 und das AF 1,7/50 in der Halle.
1,7/50er:
http://www.flickr.com/photos/padiej/8418322728/in/photostream
Hallo padiej,
Super Bilder! Und es erstaunt mich wieder, wie gut die Mi sind. Ohne abzuschweifen...., das Skaterbild, wo du mit 1/100 das Nachziehen darstellst, ist absolut Super!
Wie verhalten sich die Minos unter RAW bei 24 mp, ? Gibt es da etwas zu beachten?
Gruß Matthias
Der Stangen-AF ist exakt und schnell. Die optische Qualität von Minolta ist gefühlt besser, als der von Canon (ausgenommen die L-Schiene).
Egal ob RAW oder JPEG - ich bin vom Stangenantrieb überzeugt und ich hoffe, Sony behält diesen noch sehr lange.
Das Sony SAM DT 1,8/50 kam mir nicht so flott vor.
Das 28-75/2,8 ist demnächst (Samstag) in der Halle dran.
Die RAWs bearbeite ich in LR 4 - hier ein sensationeller Link:
http://www.sonyuserforum.de/forum/showthread.php?t=121841
Ich verwende die Vorgaben von Martin auch bei der Nex - die Idee, jeder ISO-Stufe 3 Entrauschungsintensitäten zuzuordnen, ist genial.
Klar, wenn ich ein ISO 3200 Bild entrausche, dann bleiben keine richtigen 24 MP über.
Daher verkleinere ich die Bilder nach dem Entrauschen so lange, bis sie mir 1:1 gut vorkommen.
Wenn ich gute 6 MP bekomme, dann bin ich voll zufrieden. Vor 6 Jahren hatte ich verrauschte 6 MP als Ausbeute, und nun kann ich, dank 24 MP, diese 6 MP rauschfrei rechnen lassen.
Wenn es schnell gehen muss, kann man auch JPEG OOC 6 MP und starkes Entrauschen einstellen. Es leidet aber die Farbintensität.
lg Peter
Die alten Minolta 100 mm Macros (ich habe eins aus der ersten AF-Generation und ein D) begeistern mich an der A77 immer mehr. Erst mit dieser hoch auflösenden Kamera, so kommt es mir vor, können diese Objektive zeigen was sie wirklich können. Ob RAW oder JPG ist dabei unerheblich, oder allenfalls motivabhängig. Die Auflösung ist jedenfalls genial.
Siehe z.B. die Macros in meiner aktuellen Reportage (http://www.sonyuserforum.de/forum/showthread.php?t=127305), speziell #61 (http://www.sonyuserforum.de/forum/showpost.php?p=1411912&postcount=61) und #68 (http://www.sonyuserforum.de/forum/showpost.php?p=1412726&postcount=68).
Wenn, wie ich vermute, das Minolta AF Macro 100/2.8 (D) von der mit Firmware 1.07 eingeführten kamerainternen Objektivfehlerkorrektur für das SAL-100M28 profitiert (beide haben die gleiche Konstruktion und die gleichen Lens IDs sollten dafür sorgen dass die Kamera die beiden Objektive für identisch hält und somit auch dem Minolta die Korrekturen angedeihen lässt), dann wird sich die Abbildungsleistung der JPGs nochmal bessern. Wobei, viel zu verbessern gibt's da gar nicht, denn die sind schon ohne Korrektur Spitzenklasse.
Weniger begeistert mich dagegen das mein altes AF 20 / 2.8 an den Crop-Kameras - da ist das 16 - 80 Z eindeutig besser, bis auf das bisschen mehr Lichtstärke der alten Minolta Festbrennweite natürlich.
Noch schlimmer sieht das AF 24 - 105 / 3.5 - 4.5 (D) an der Crop-Kamera aus. Schon an der A55 ist es enttäuschend, an der A77 wirkt es (bei entsprechend vergrößerter Darstellung versteht sich) ziemlich mau, vor allem in den Ecken.
Etwas besser ist das 28 - 105 / 3.5 - 4.5, wenn auch immer noch längst nicht so gut wie das 16 - 80 Z.
Wenn man nicht unbedingt starke Vergrößerungen machen will sind all diese Objektive natürlich nach wie vor gut brauchbar.
Das Minolta AF 50 / 1.4 hat mich auch etwas enttäuscht. Bei Blenden größer als 8 ist das 16 - 80 Z auch dieser Festbrennweite qualitätsmäßig überlegen, zumindest meinem Exemplar, das aus der 1. AF-Generation stammt. Erst etwa bei Blende 8 zieht das Minolta gleich. Wegen seiner hohen Anfangslichtstärke behält es natürlich trotzdem seine Daseinsberechtigung. Ich bin gespannt wieviel besser das angekündigte Zeiss 50 / 1.4 SSM (http://www.sonyuserforum.de/forum/showthread.php?t=122883) wird.
Beim Filmen mit der SLT stört gelegentlich das Geräusch des Stangen-AF der alten Objektive.
Hallo Zusammen,
Letzthin hatte ich zwei alte Minolta Af auf der a77 und war erstaunt über deren Abbildungsleistung. Das eine hatte 35-80 f4-5.6. Mit einem eingebautem Klappverschluss! Anstatt einem Deckel, das andere ein 70-210 af 3.5-4.5.
Hat jemand damit Erfahrung?
Gruß
Matthias
Hallo,
das 35-80 (Spitzname "Zigarrenanabschneider") gehört zu den mittelmäßig bis schlechten Linsen im Minolta-Fundus.
Während das 70-210 gute bis sehr gute Abbildungsleistung bietet. Wer das besitzt braucht normalerweise kein 70-210/4.
Zu empfehlen ist auch noch das 100-300/5,6 APO(!), ist mittlerweile an der A99 eines meiner Lieblingsobjektive fürs kleine Gepäck (mit dem 24-105).
der "Zigarrenanabschneider" sieht ja auch nicht so wertig aus. Ich war allerdings überrascht, wie gut die Auflösung war. Bei dem 70-210 sind die Bilder sehr gut, sobald sich der AF an dem von mir getesteten Objekt "rangepumt" hat.
Ich habe mir jetzt im Forum das 70-210/f4 erworben. An dem Objektiv möchte ich testen, ob mir die Brennweite ausreichend ist. Das Bohek des Objektivs soll ja ausgezeichnet sein. Das ist unter anderem auch genau das was ich suche. Ich habe mir auf flickr einige Bilder angesehen. Schon toll. Außerdem kommt mir der Filterdurchmesser sehr entgegen, da ich oft durch Gehegezäune photografiere.
An das 100-300 hatte ich auch schon gedacht. Sollte die Brennweite nicht reichen, werde ich mal schauen.
Hallo,
das 35-80 (Spitzname "Zigarrenanabschneider") gehört zu den mittelmäßig bis schlechten Linsen im Minolta-Fundus.
Während das 70-210 gute bis sehr gute Abbildungsleistung bietet. Wer das besitzt braucht normalerweise kein 70-210/4.
Zu empfehlen ist auch noch das 100-300/5,6 APO(!), ist mittlerweile an der A99 eines meiner Lieblingsobjektive fürs kleine Gepäck (mit dem 24-105).
Das 100-300 APO ist sensationell:
http://www.flickr.com/photos/padiej/sets/72157629554401673/with/6917709656/
Es ist leicht, klein und sehr gut.
Das Minolta 75-300 zeigt sehr starke CAs, das APO ist dagegen von einer anderen Welt.
mrieglhofer
09.02.2013, 12:59
Na ja, ernsthaft, aber die angeführten alten Minoltas sind zwar für ihr Alter erstaunlich gut, aber für einen 24MPIx Crop Sensor reicht es bei weitem nicht mehr. Vom 35-80 rede ich mal gar nicht, das war damals beim Erscheinen schon schwach, aber auch das 4/70-210 ist mit 24 MPix der limitierende Faktor. Die APOs hingegen sind besser, aber auch nicht so gut wie neue Rechnungen.
Hm, da bin ich mir nicht mehr so sicher. Beispiel an meinem SAL 16105. Das Ding ist aus meiner Sicht grenzwertig für meine a77. AF nicht berauschend und bei 50mm f5, die Tiefenschärfe..."gigantisch". Was kostet das Ding neu? 497 Euronen...
Wenn ich jetzt die Bilder auf flickr betrachte, die mit einer a77 und einem Minolta 70-210/4 erzeugt wurden, da komme ich echt ins grübeln. Wenn ich ähnliche Bilder hinbekomme und dann das Preisverhältnis betrachte kannst das Sony in die Tonne treten.
Denn das kostet ca. 100 E im Schnitt.
Gleichzeitig überlege ich mir ein ca. 25-75 F2.8 von Sony, Sigma oder Tamron zu zulegen.
Irgendwie habe ich das Gefühl man prahlt mit 2.8, aber nur ab 4 oder weiter abgeblendet bringen die gute Ergebnisse und das für neu 800 Euronen. Wo ist jetzt der Vorteil zu einem "alten" wie z.B. einem Minolta oder dem Tokina Pro? Auch da überlege ich mir eins von den beiden Genannten zu holen.
Und, meine Bilder werden max. A3 groß ausgedruckt, aber desöfteren in A4 Photobüchern.
Na ja, ernsthaft, aber die angeführten alten Minoltas sind zwar für ihr Alter erstaunlich gut, aber für einen 24MPIx Crop Sensor reicht es bei weitem nicht mehr. Vom 35-80 rede ich mal gar nicht, das war damals beim Erscheinen schon schwach, aber auch das 4/70-210 ist mit 24 MPix der limitierende Faktor. Die APOs hingegen sind besser, aber auch nicht so gut wie neue Rechnungen.
Das ist ein Thema, welches alle Hersteller betrifft.
Vor allem im Standardoptik-Zoombereich. Da haben alle ihre Gurken.
Bei den Festbrennweiten und den höherwertigen Zooms sieht es viel besser aus.
heinz aus mainz
10.02.2013, 18:50
das 4.0-70-210 Ofenrohr ist das beste Tele an meiner A77. Die Ofenrohr-Serie war einsame Spitze, die mit anderen Fassungen auch als "Leica" liefen. Dazu gehören auch das 50er und 100er Macro. Ich habe mir das 70-300 Tamron geleistet für 350 €, das in seiner Leistung hervorragend ist. Ebenso das Tamron 10-24 für 350 €. Daher werde ich mir keine Zeiss/Sony-Linsen kaufen, denn den Bildern sieht man das nicht an. Eine FF-Cam ist bei meiner Art der Fotografie nur rausgeschmissenes Geld, das ich anderweitig verwende. Prestige ? was solls.:D:top:
Die Zusammenarbeit mit Leica tut der Qualität sehr gut.
Ich habe gestern das Minolta 17-35 bei 1,7mm und f2,8 ein feines Muster ablichten lassen. Die A77 löst dabei im Zentrum die Papierstruktur auf (0,5m Distanz). Die Ecken werden weicher, aber nicht so sehr.
Gedanken zur Auflösung von Optik und Sensor:
Die Sensoren werden immer feiner.
Dadurch werden Auflösungsgrenzen diverser Objektive erkannt.
D.h. im 1:1 - Modus (ohne Nachschärfen) wirken die Bildergebnisse weich, obwohl der Fokus passt. Meist in den Ecken, die Zentrumsauflösung ist oft gegeben.
Jetzt kommt der Betrachter ins Spiel.
da haben wir:
1:1 Pixelpeep am Monitor (Full HD Auflösung) - oder das ganze 24 MP Bild auf ca. 2 MP reduziert ( 1920*1080 ) - der Peep-Modus füllt 12 ganze Monitore ....
Diese Auflösung (full HD) ist sogar mehr, als die Auflösung, die der Mensch bei einem angemessenen Betrachtungsabstand zum Bild, erkennen kann. Die fotografische alte Norm geht von 1500 Unschärfekreisen in der Diagonale aus. Das ist ca. 1,2 MP.
Diese 24 MP sind vom Bayersensor RGB Muster und vom Antialaising-Filter, der Folie und div. Ungenauigkeiten im AF und Stabibereich abhängig.
Dazu kommt das Luminazrauschen.
Wenn wir also mit 1,2-2 MP zufrieden sind (oder in der analogen Zeit waren), warum soll dann eine Optik 24 MP auflösen?
Aber .... gewisse Optiken können das (zumindest im Zentrum). Ohne Zeiss G Label, ohne 1000€ zu kosten.
Der Mensch ist am Ende der Entscheidungsträger, wie viele Pixel es eigentlich sein müssen , zum Glück. Sony oder Canon oder Nikon, Olympus, Panasonic, Leica, Samsung u.v.m. sollten das nicht bestimmen.
Und dann die Edeloptiken um viel Geld anbieten ???
Ich persönlich brauche keine 24 MP. 6 gute MP reichen mir zum Beispiel.
lg Peter
Hm, da bin ich mir nicht mehr so sicher. Beispiel an meinem SAL 16105. Das Ding ist aus meiner Sicht grenzwertig für meine a77. AF nicht berauschend und bei 50mm f5, die Tiefenschärfe..."gigantisch". Was kostet das Ding neu? 497 Euronen...
Wenn ich jetzt die Bilder auf flickr betrachte, die mit einer a77 und einem Minolta 70-210/4 erzeugt wurden, da komme ich echt ins grübeln. Wenn ich ähnliche Bilder hinbekomme und dann das Preisverhältnis betrachte kannst das Sony in die Tonne treten.
Denn das kostet ca. 100 E im Schnitt.
Gleichzeitig überlege ich mir ein ca. 25-75 F2.8 von Sony, Sigma oder Tamron zu zulegen.
Irgendwie habe ich das Gefühl man prahlt mit 2.8, aber nur ab 4 oder weiter abgeblendet bringen die gute Ergebnisse und das für neu 800 Euronen. Wo ist jetzt der Vorteil zu einem "alten" wie z.B. einem Minolta oder dem Tokina Pro? Auch da überlege ich mir eins von den beiden Genannten zu holen.
Und, meine Bilder werden max. A3 groß ausgedruckt, aber desöfteren in A4 Photobüchern.
Wenn dein 16-105 keine scharfen Bilder zusammenbringt stimmt was nicht, ich hab selber eines und kenne ein zweites das ebenfalls knackscharf an der A77 ist. Daß es F=5,6 bietet ist bekannt.
Beim Ofenrohr gibts halt auch solche und solche, wobei das Ofenrohr an der A77 schlicht überfordert ist. Die A99 ist da deutlich kulanter. Für die 77er darfs dann schon das erstklassige Glas ala Zeiss oder Minolta/Sony-G sein.
Wenn dein 16-105 keine scharfen Bilder zusammenbringt stimmt was nicht, ich hab selber eines und kenne ein zweites das ebenfalls knackscharf an der A77 ist. Daß es F=5,6 bietet ist bekannt.
Beim Ofenrohr gibts halt auch solche und solche, wobei das Ofenrohr an der A77 schlicht überfordert ist. Die A99 ist da deutlich kulanter. Für die 77er darfs dann schon das erstklassige Glas ala Zeiss oder Minolta/Sony-G sein.
Daß das Glas nicht besonders lichtstark ist, ist bekannt. Ja das stimmt. Also eher für außen als für drinnen. Meins scheint weder knackscharf noch scharf zu sein :D Wir waren daher am Wochenende im zoologischen Garten von Karlsruhe und ich habe nur manuell fokussiert. ein paar Bilder habe ich eingestellt:
http://www.flickr.com/photos/mattiandme/sets/72157632743831244/
Knackscharfe Ergebnisse bei den Motiven.... Wirklich. Von daher nehme ich an, dass ich den Focus justieren muß.
Nun aber zurück zu den Minoltas. Wie gesagt, ich schaue auf flickr die Bilder an und betrachte mir die Ergebnisse der Minoltas und der Sonys. Da ist auf den ersten Blick soviel Unterschied nicht. Natürlich auf der a99 ist das auf Grund der Vollformatsache noch mal eine andere Betrachtungsweise.
Ich glaube auch nicht, dass das eine Grundsatzdiskussion ist, sondern eine Frage der persönlichen Nutzung. Zum Testen, was für die richtige Brennweite ist, taugt es allemal.
mrieglhofer
11.02.2013, 14:54
Knackscharfe Ergebnisse bei den Motiven.... Wirklich. Von daher nehme ich an, dass ich den Focus justieren muß.
Nun aber zurück zu den Minoltas. Wie gesagt, ich schaue auf flickr die Bilder an und betrachte mir die Ergebnisse der Minoltas und der Sonys. Da ist auf den ersten Blick soviel Unterschied nicht. Natürlich auf der a99 ist das auf Grund der Vollformatsache noch mal eine andere Betrachtungsweise.
Ich glaube auch nicht, dass das eine Grundsatzdiskussion ist, sondern eine Frage der persönlichen Nutzung. Zum Testen, was für die richtige Brennweite ist, taugt es allemal.
Na ja, dass man bei 24 MPix Micro AF justieren sollte, ist jetzt so neu aber auch nicht. Wenns sich damit nicht justieren lässt, ist es ein Fall für den Service. Aber wenn dus nicht justierst, kann ja das Glas nichts dafür.
Dass man auf flickr zwischen den Objektiven den Unterschied nicht siehst, ist klar. Einerseits hast selten Bilder in voller Auflösung, andererseits wurde tlw. kräftig nachbearbeitet.
Kamera und Objektiv waren schon bei Geißler. Ist alles ok, laut Geißler :shock:
Ist es eben nicht. Ich werde mich mal ran machen...
Wie bereits gesagt, die A77 ist da sehr empfindlich. Ist schlichtweg der Auflösung geschuldet. Allerdings bekommst du, wenn der AF stimmt, Bilder mit einer Auflösung (vernünftiges Glas vorrausgesetzt) da schnallst ab. Da kommt nicht mal meine D800 mit.
Meine zwei Standardlinsen an der A77 sind 16-105 und 70-400, justier dein 16-105 und du wirst erstaunt sein.;)
Gestern hatte ich das Minolta 28-75/2,8 an der A77 - kein Bild wollte werden. Ich vergaß, nach dem Firmwareupdate die Optik wieder zu justieren.
Nach gelungener Justage vor Ort erhaschte ich wieder Bilder, die mich immer wieder faszinieren:
http://www.flickr.com/photos/austria_speedskaten/8461694475/in/photostream/
Blitz Blank
12.02.2013, 16:37
Gestern hatte ich das Minolta 28-75/2,8 an der A77 [..]
Nach gelungener Justage vor Ort erhaschte ich wieder Bilder, die mich immer wieder faszinieren:
Ja, das 28-75 hat für mich an der a77 (im Gegensatz zur a850) auch überzeugt, es profitiert recht deutlich vom APS-C crop, sowohl was Auflösung als auch Bildwinkel angeht.
Frank
Wenn das SAL16105 an der a77 scharf werden sollte, wäre eigentlich ein guter Bereich abgedeckt, wäre da nur nicht die fehlende Lichtstärke. Das 28-75/2.8 scheint mir da eine gute Ergänzung sowie noch das Mi 50/1.7.
Was die Brennweite betrifft, glaube ich mit einem gutem lichtstarkem 200 Tele auszukommen. Landschaftsseitig wir's wahrscheinlich nicht reichen. Ich werde es mit dem Minolta 70-210/4 testen.
Als Nächstes spiele ich die Fw 1.7 drauf und versuche dann das 16105 zu justieren.das habe ich noch nie gemacht. Gibt es da eine Anleitung für Dummies?:D
Das Minolta 2,8/28-75 hat mich sehr positiv überrascht.
Es bildet offen genauso gut an der A77 ab, wie das 1,7/50er auf 2,8 abgeblendet.
Es lässt sich auch manuell problemlos verwenden. Der Fokusring ist gut fassbar, die Haptik passt.
http://www.flickr.com/photos/padiej/8468656842/in/photostream
Beim Sport kann man es auch verwenden:
http://www.flickr.com/photos/austria_speedskaten/8462795258/in/photostream/
Am Beginn der Bildserie in der Halle war ich geschockt. Alles weich und zum Vergessen.
Dann erinnerte ich mich an die neue Firmware. Die setzt alle Korrekturen auf 0 zurück.
Nach 3 Minuten hatte ich die richtige Korrektur gefunden und dann ging es scharf zur Sache.
Super Bilder, vor allem das, bei dem eine Skaterin vor der Kurve vorzieht. Nur die Skaterin ist scharf und der Rest ist unscharf. Wirklich gut gemacht in der kurzen Zeitspanne.
Ich schaue mich mal nach dem Objektiv um.
Apropos, ich habe gestern Abend noch die FW 1.7 aufgespielt. Heute morgen habe ich mal getestet. Gefühlt habe ich mit dem SAL16105 bessere Bilder wie vorher. Ich hatte die Kamera vor 2 Monaten zur Justage bei einem deutschen Servicehändler.... So wie ich verstanden habe, werden alle Einstellungen durch das Update gelöscht... :D Eventuell war dass das Problem. Ich probiere es mal an meinen Standardobjekten....
so jetzt zwei Testbilder mit 24 MP und diese dann auf 100% "gecropped"
Der Luchs ist wirklich sehr scharf abgebildet.
http://www.flickr.com/photos/mattiandme/8473224435/in/set-72157632743831244/
Auch die 100% Ansicht ist gigantisch! Das war vor dem Update auf FW1.7 definitiv nicht der Fall.
http://www.flickr.com/photos/mattiandme/8474312576/in/set-72157632743831244/
Ebenso an einem startenden Flugzeug. War etwas schwer, aber doch gut (Die Flecken waren Dreck auf dem Filter).
http://www.flickr.com/photos/mattiandme/8474311730/in/set-72157632743831244/
Auch nach dem 100% Abbild ist die Darstellung sehr gut, man kann sogar den Text auf der Boeing lesen.
http://www.flickr.com/photos/mattiandme/8473224061/in/set-72157632743831244/
Warum das jetzt so deutlich besser ist, auch bei AF-A und Mehrfeld, kann ich nur auf die Initialisierung beim FW - Update zurückführen.
EDIT: Ich habe gerade gelesen, dass auch das SAL16105 mit dem 1.7 korrigiert wurde.
Jetzt bin ich mal auf das Mi 70-210/f4 gespannt. Ich hoffe, daß der Schnee ein bißchen bleibt...
(Die Flecken waren Dreck auf dem Filter).
Dreck auf dem Filter würde sich nicht so sichtbar abbilden. Da hast Du eher ein paar Brocken auf dem Sensor.
DevilSTC
15.02.2013, 14:16
Dreck auf dem Filter würde sich nicht so sichtbar abbilden. Da hast Du eher ein paar Brocken auf dem Sensor.
Sehe ich auch so wenn Dreck auf dem Filter währe würdest du es wenn überhaupt nur Minimal wahrnehmen. Es sei denn du hast davor eine Safari im Matsch gemacht :lol:
Da kommt nicht mal meine D800 mit.
:shock: Diese Aussage verwundert mich ein wenig oder baut Nikon jetzt keine vernünftigen Gläser mehr?
Ich habe vor kurzem diese Seite gefunden: http://www.imaging-resource.com/IMCOMP/COMPS01.HTM
Das gute an den Vergleichsaufnahmen ist, dass sie alle mit dem 70er Macro von Sigma gemacht wurden, so das Einflüsse durch das Glas auf ein Minimum reduziert werden.
Wenn man dort die Alpha 77 und die D800 vergleicht, dann ist die D800 deutlich vorraus.
Schön zu sehen beim "Still-life 100", wo bei den Fotos der D800 sogar die Maschen der Stoffe zu sehen sind, während man bei der Alpha 77 Maschen noch nicht einmal erahnen kann. Wundern tut's mich aber nicht, sind unterschiedliche Liegen, oder?
Btw.: Erwähnenswert finde ich die überaus ansprechende Leistung der Canon EOS60D!
Gruß
Reiner
christkind7
15.02.2013, 16:53
Ich hätte mal eine Frage, wie macht sich das Minolta 28-135mm an der A77?
Gruß
Jürgen
war so was. Der Filter ist wieder sauber...
Sehe ich auch so wenn Dreck auf dem Filter währe würdest du es wenn überhaupt nur Minimal wahrnehmen. Es sei denn du hast davor eine Safari im Matsch gemacht :lol:
Blitz Blank
16.02.2013, 00:46
Wie bereits gesagt, die A77 ist da sehr empfindlich. [..] Allerdings bekommst du, wenn der AF stimmt, Bilder mit einer Auflösung (vernünftiges Glas vorrausgesetzt) da schnallst ab. Da kommt nicht mal meine D800 mit.
Kann ich nicht bestätigen, das Gegenteil ist der Fall, selbst mit dem wirklich außergewöhnlich Auflösungs- wie Kontrast-starken 70-400G. Allerdings ist das wirklich ein Vergleich auf einem Niveau, das für ein Bild selten relevant ist und eher eine akademisch/technische Diskussion.
Das Ofenrohr finde ich an der a77 nicht überfordert, habe es zugegebenermaßen selten verwendet, aber die Schärfe finde ich ok (für den Preis kenne ich zumindest nichts Besseres) und die CA kann man einfach korrigieren.
Ich habe vor kurzem diese Seite gefunden: http://www.imaging-resource.com/IMCOMP/COMPS01.HTM
Das gute an den Vergleichsaufnahmen ist, dass sie alle mit dem 70er Macro von Sigma gemacht wurden, so das Einflüsse durch das Glas auf ein Minimum reduziert werden.
Ach ja, dann weise ich mal wieder auf die Nichtvergleichbarkeit der Empfindlichkeitseinstellung hin. Die Belichtung der "ISO200" Aufnahmen von D800 und a77 sind um 2/3 Blenden zugunsten der a77 verfälscht (um eine ähnliche effektive Belichtung zu bekommen). Des weiteren ergeben sich bei Verwendung desselben Objektivs an APS-C und KB natürlich unterschiedliche Bildwinkel, die IR durch Änderung des Abstands auszugleichen versucht. So, und welche Bildbestandteile liegen nun in der Schärfeebene? Kaum zu beurteilen und noch schwerer zu vergleichen denn das fokussierte Schildchen gibt da wenig her.
An APS-C nutzt man zudem nur den in aller Regel schärferen Zentrumsbereich des Objektivs.
Ergo:
IR täuscht hier eine Vergleichbarkeit vor, die durch die Methode schlicht nicht gegeben ist.
Das macht die Sache nicht gänzlich unbrauchbar, bedarf aber einer sachkundigen Interpretation.
Wenn man dort die Alpha 77 und die D800 vergleicht, dann ist die D800 deutlich vorraus.
[..]
Wundern tut's mich aber nicht, sind unterschiedliche Liegen, oder?
Beides ist richtig, um so mehr, wenn man o.g. Fehler mit berücksichtigt.
Wobei die a77 schon einige spezielle Vorteile hat, allein die Reichweite durch den crop-Faktor mit einem guten Tele ist an KB nur mit extremem Aufwand zu toppen.
Frank
:shock: Diese Aussage verwundert mich ein wenig oder baut Nikon jetzt keine vernünftigen Gläser mehr?
Was Joe vermutlich meinte war die Auflösung auf dem Sensor, den Pixel Pitch. Die D800 hat 36 MP auf Vollformat, 36 x 24 mm. Ergibt einen Pixel Pitch von 4,9 µm.
Die A77 hat "nur" 24 MP und damit insgesamt natürlich eine deutlich niedrigere gesamte Auflösung. Aber da ihr Crop-Sensor nur 23,5 x 15,6 mm misst und somit nicht mal eine halb so große Fläche (ca. 42%) aufweist ist der Pixel Pitch enger, nämlich 3,9 µm.
Damit stellt sie logischerweise höhere Anforderungen an die Auflösungsfähigkeit der Objektive.
Dass 400 mm an APS-C einen anderen Bildausschnitt ergeben als an VF steht auf einem anderen Blatt.
Wenn Du mit 400 mm ein Motiv in einer festen Entfernung einmal mit der A77 und dann mit der D800 fotografierst, dann wird die D800 ein Bild mit 36 MP abliefern das einen Bildausschnitt einer gewissen Größe zeigt. Die A77 kann wegen ihres kleineren Sensors nur die inneren ca. 42% der von der D800 abgebildeten Fläche erfassen, löst die aber mit 24 MP auf, also einer höheren Auflösung als die D800. Die hat für diese 42% (von 36 MP) nur etwa 15 MP "übrig".
Hallo wus!
So, wie Du schreibst, wird es wohl sein. Das habe ich dann fehlinterpretiert.
BTW Perfekt erklärt.
Bei APS-C ist im Moment 24MP, mal abgesehen von der speziellen Sigma Technik, Ende der Fahnenstange, sehe ich das richtig?
fhaferkamp
16.02.2013, 23:32
* der Thread hat eine neue Heimat im passenden Objektivunterforum gefunden *
Bei APS-C ist im Moment 24MP, mal abgesehen von der speziellen Sigma Technik, Ende der Fahnenstange, sehe ich das richtig?Unter Berücksichtigung der Folie vor dem Sensor und bei ISO höher als 1600 ist 24 MP auf APS-C möglicherweise schon etwas hinaus über das Ende der Fahnenstange.
Ja, und ich hoffe, das bleibt auch so. ;)
Die 24 MP, die da gerne in ihrer vollen 1:1 Größe gezeigt werden, sind m.M. nach das Ende des Brauchbaren.
Ich finde es Schade, dass es keine APS-C Low Light Schiene mit 8-12 MP gibt.
Eine Sony "A77s" hatte ich sofort gekauft.
Die Minota Optiken, die ich habe, passen gut zur A77. Auch das 17-35er löst offen im Zentrum gut auf.
Fixierte Kamera, Stabi aus, manuell in Ruhe fokussieren, 2-3 Stufen abblenden, genug Licht oder Zeit, ISO 100-400, da sind meiner Meinung nach die 24 MP zu Hause. Da kann man auch 1:1 zufrieden sein.
Frei Hand, AF, bewegte Motive - da ist so ein 24 MP Hammerbild eher selten.
Aber die meisten Fotografen, die ich kenne, haben die 24 MP nicht gewollt, die wollten max. 16 MP. Der Pixelwahn ist ein Hersteller-Kampf, der auf dem Rücken der Fotografen ausgetragen wird.
Ich war lange Zeit mit einer 12,5 MP Vollformatkamera sehr zufrieden. Das ich jetzt mit 24 MP auf APS-C herummachen, hat nur einen Grund. Die A77 kommt gut klar damit, im Vergleich zu den Mitbewerbern.
Die Bildergebnisse sind nicht schlechter, und ich kann viel mehr Bilder/Sekunde machen, ich kann filmen und ich habe Liveview mit Sucherlupe, Peaking Mode und Video mit AF.
Superzoom-Optiken aus älteren Tagen werden sich aber mit den 24 MP der A77 nicht messen können. Die sind schon bei meiner alten EOS 5D (12,5 MP VF) ungut aufgefallen.
Zum Glück können wir aber die Bildgröße reduzieren. Dann sieht es 1:1 gleich besser aus.
Hier ein Minolta AF D 17-35 bei Offenblende:
http://www.flickr.com/photos/padiej/8480528266/in/photostream/lightbox/
Ich war lange Zeit mit einer 12,5 MP Vollformatkamera sehr zufrieden. Das ich jetzt mit 24 MP auf APS-C herummachen, hat nur einen Grund. Die A77 kommt gut klar damit, im Vergleich zu den Mitbewerbern.Deine hier veröffentlichten Berichte über deine "Auseinandersetzung" mit der A 77 verfolge ich sehr aufmerksam. Deine Publikationen hier decken sich mit dem Bericht einer mir bekannten Person, die sich vor sechs Wochen für eine A 77 (mit Sony 16/50) käuflich entschieden hat, weil diese Kamera "in Abwägung aller Eigenschaften einschließlich des Kaufpreises die beste im APS-C-Format" sei. Diese Person kam von Canon-APS-C mit Kit 18-55 und ist jetzt sehr positiv überrascht von der Detailreichhaltigkeit der A 77 mit Sony 16-50. Die genannte Person denkt augenblicklich hinsichtlich des Erwerbs eines Telezoom-Objektivs ange3sichts der 24 MP auf APS-C über die Nominalendbrennweiten 300 oder 200 mm nach. Ich werde ihr mein Minolta 100-200 zur Verfügung stellen und die Reaktion abwarten.
Telebrennweiten:
Das Minolta 75-300 neigt zu Abberationen. Die kann man mit Lightroom und Co in den Griff bekommen.
Aber wesentilcih mehr hat mich das Minolta 100-300 APO beeindruckt.
Ein 100-200/4,5 kenne ich nicht. Bin auch gespannt, wie es an der A77 geht.