Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was stelle ich ein, damit eine Langzeitbel nicht wackelt?
Farbenwunder
22.10.2012, 09:07
Guten Morgen zusammen,
Gestern machte ich ein Foto wo ich ca 1,5sec Belichtungszeit eingestellt habe. Die Kamera war auf dem Stativ fest aufgebracht, und den Selbstauslöser hatte ich auf 2 Sec damit nichts wackelt.
Nun, das Bild ist dennoch verwackelt, wenn auch nur leicht. Ich vermute dies liegt an der Erschütterung des Schlitzverschlusses.
Wie kann ich dies vermeiden? Was muss eingestellt werden?
André 69
22.10.2012, 09:11
Hi,
war der Stabilisator aus?
Gruß André
Ich vermute dies liegt an der Erschütterung des Schlitzverschlusses.
Wie kann ich dies vermeiden? Was muss eingestellt werden?
Ersten Verschluss auf elektronisch und Stabi aus ... :top:
LG Gerhard
Welches Objektiv hast du benutzt? Wie schwer ist es?
Farbenwunder
22.10.2012, 09:23
Ok, eins nach dem Anderen.
- Ob der Staby (ich nehme an ihr meint steady shot ) aus war weiß ich gar nicht sicher. Ok, danke, darauf muss ich nächstes mal achten.
- Wo stell ich das mit dem ersten Verschluss ein? Meinst du den Menüpunkt: Vorderer Schlitzverschluss ein oder aus?
- Ich habe das Sony 16-50 benutzt
Nach zwei Sekunden kann das Stativ durchaus noch in Schwingung sein. Was für ein Stativ hast du benutzt, wie war die Beschaffenheit vom Untergrund?
Farbenwunder
22.10.2012, 09:57
Neee, dass kann ich ausschließen. Untergrund Stein, Stativ Rollei Fotopro C5-i.
Echt Bombenfestes Stativ...
Aber meine Frage mit dem Verschluss ist noch nicht beantwortet. Wer kann mir da helfen?
Neee, dass kann ich ausschließen. Untergrund Stein, Stativ Rollei Fotopro C5-i.
Echt Bombenfestes Stativ...
Wenn du das ausschließen kannst schließ ichs geich mal wieder ein!
Ich kenne das Stativ zwar nicht persönlich aber von der Preisklasse her hab ich durchaus "besseres" und selbst da schwingt es teilweise noch gewaltig nach 2 sec ^^
Ob der Vorhang allerdings soviel ausmacht müssen leute mit SLTs beantworten ;)
Ich denke nicht, dass Du das ausschließen kannst. Probier einfach mal den 10-Sekunden-Selbstauslöser aus. Ich hatte auch schon reproduzierbare Verwacklungen bei 2 Sekunden und bei 10 Sekunden waren diese weg.
Ok, eins nach dem Anderen.
- Wo stell ich das mit dem ersten Verschluss ein? Meinst du den Menüpunkt: Vorderer Schlitzverschluss ein oder aus?
Ja, das ist der Menüpunkt. Standardeinstellung ist "ein".
Aber der wichtigste Punkt ist bei Aufnahmen vom Stativ: Steady Shot "aus".
Bei meiner A77 kann ich mit 4000mm (!!!) Brennweite unverwackelte Aufnahmen machen auch wenn der SSS eingeschaltet ist. Der SSS kann, aber muss nicht dafür verantwortlich sein.
Das Stativ schon eher...
Farbenwunder
22.10.2012, 10:37
Ok, möchte ja nicht so sein, ich werde es gerne mal ausprobieren mit 10 sec.
Ja, ich denke dass vielleicht Steady shot an war. Hatte ich wahrscheinlich vergessen.
Also sind die Parameter folgende?
- Stativ
- Selbstauslöser 2 o 10 sec
- Vorderer Schlitzverschluss aus
- Steady shot aus
Hab ich alles?
Nimm einen Funk- oder Kabelauslöser! Dann kannst du dir auch die 2s oder10s sparen.
Farbenwunder
22.10.2012, 11:11
Sparen ist gut, sparen tu ich erst wenn ich mit 2 o. 10 sec auskomme... :D
guenter_w
22.10.2012, 11:25
Mal was zum Stativ: Mich lässt mehreres schaudern...
1. Der Name "Rollei", ein leider total verkommener Traditionsname, der mit dem, was man früher unter "Rollei" verstand, absolut nichts zu tun hat!
2. Die Bezeichnung "Fotopro" - ich mache einen Riesenbogen um alles, was mit "pro", "profi" u.ä. versehen ist. Ist meistens die Garantie für Schrottware nach dem Motto "mehr scheinen als sein!".
Es gibt doch eine ganze Reihe Stativhersteller mit guter Marktpräsenz und einem breiten Angebot mit guten und weniger guten Stativen, angefangen bei Berlebach, Bilora, Cullmann, Giottos, Manfrotto, Velbon... muss es dann eines von einer reinen Handelsmarke sein?
Ansonsten wurden schon die Standardtipps genannt (siehe auch Bedienungsanleitung!):
- SteadyShot bei Stativbenutzung aus,
- Verschluss einstellen,
- Fernbedienung benutzen oder
- Selbstauslöser 2s bzw. 10s.
Yezariael
22.10.2012, 11:30
Bei meiner A77 kann ich mit 4000mm (!!!) Brennweite unverwackelte Aufnahmen machen auch wenn der SSS eingeschaltet ist. Der SSS kann, aber muss nicht dafür verantwortlich sein.
Das Stativ schon eher...
+1
In äusserst seltenen Fällen war der SSS das Problem. Ich habe schon hunderte Photos mit SSS ON auf Stativ gemacht (jawoll, vergess ihn gerne *g*), der ist seltenst Schuld. Und selbst wenn, dann sind es Mikro-Wackler und kein wirklich verwackeltes Bild...
Verwacklungen vom Verschluss kommen eher bei kürzeren Zeiten zum Tragen, nicht bei so langen Verschlusszeiten. Logo, 1. Verschluss auf elektronisch und SSS aus sicher auch für optimale Einstellungen. Aber vor allem:
1. Fernauslöser, oder bei Selbstauslöser darauf achten, dass man die Kamera möglichst nicht in Schwingung versetzt bei Druck auf den Auslöser.
2. Stativ stabil aufstellen und Mittelsäule nicht ausfahren.
Farbenwunder
22.10.2012, 11:39
Ist ja nett gemeint guenter_w aber das führt sehr weit vom Thema weg.
Was jeder verwendet muss jeder selbst wissen.
In meinem Fall hast du daneben gegriffen. Mein Stativ ist nämlich von Bilora. Nur seltsamerweise steht seit neuesten Rollei drauf wie ich neulich in einem CHip test sehen musste. Warum das so ist hat mich nicht interessiert weil ich sehr zufrieden bin und bei mir ja auch bilora draufsteht. Vielleicht ist das so ähnlich wie bei Fiat und Pegout. Ein Modell, zwei Marken. Ich ging aber davon aus das das die neue Bezeichnung ist, deshalb gab ich sie so an.
Das Stativ hat 170 Euro gekostet und so fühlt es sich auch an. Absolute Top Qualität und ich bin vom Fach.
guenter_w
22.10.2012, 11:47
Das Stativ hat 170 Euro gekostet und so fühlt es sich auch an. Absolute Top Qualität und ich bin vom Fach.
Der war gut!:top:
Farbenwunder
22.10.2012, 12:02
Natürlich in der Relation des Preises und der Stativgröße. Ein Stativ für mehr Geld muss auch mehr leisten. Zum Beispiel ist dieses dann Massiver ausgeführt, größer usw.
Aber in Bezug auf Standfestigkeit und Arretierung der Gelenke und Teleskopbeine, Gewicht und Verarbeitung, KEINE Beanstandung. Und ich hatte schon sehr viele Stative in der Hand.
Irgendwie dreht sich das hier im Kreis, denn die Frage ist doch schon ausführlich beantwortet. Zwei Sekunden Selbstauslösung können schlicht zu wenig sein. Entsprechende Aufnahmen macht man mit einem Fernauslöser. Steady Shot aus, auch dass ist unter SonyUsern hinlänglich bekannt und eigentlich steht das doch alles in der Gebrauchsanleitung und wurde schon oft hier im Forum besprochen. Also sind keine neuen Erkenntnisse zu erwarten. ;)
guenter_w
22.10.2012, 12:13
Irgendwie dreht sich das hier im Kreis, denn die Frage ist doch schon ausführlich beantwortet. Zwei Sekunden Selbstauslösung können schlicht zu wenig sein. Entsprechende Aufnahmen macht man mit einem Fernauslöser. Steady Shot aus, auch dass ist unter SonyUsern hinlänglich bekannt und eigentlich steht das doch alles in der Gebrauchsanleitung und wurde schon oft hier im Forum besprochen. Also sind keine neuen Erkenntnisse zu erwarten. ;)
In Anbetracht dieses Statements, dem ich zustimme, bitte den thread dichtmachen! Wenn einer nicht will, hat er schon gehabt!
@guenter_w
Wieso Thread dicht machen? Das wäre sehr respektlos. Und die Qualität eines Statives durch den Namen abzusprechen (obwohl du es nicht benutzt hast) ist auch keine fachliche Auskunft. Jetzt lass den TO, wenn dir das Thema nicht gefällt. Ich habe diesen Thread mit interesse gelesen. Hoffentlich wird es nicht gesperrt!
@Farbenwunder
Wenn du möchtest, dann kannst du ja gerne mal so ein verwackeltes Bild zeigen, verkleinerte Version und ein 100% Ausschnitt.
Hoffentlich wird es nicht gesperrt!
Solange es gesittet zugeht, wird hier garantiert nicht dicht gemacht. :)
Das Stativ hat 170 Euro gekostet und so fühlt es sich auch an. Absolute Top Qualität und ich bin vom Fach.
Wenn Du vom Fach bist frage ich mich warum Du frägst...
Sei es drum. Vielleicht taugt ja der Kopf auf dem Stativ nichts. Ach halt, Du bist ja vom Fach. Das kann es ja dann aucht sein...
hobbyfotograf1978
22.10.2012, 19:27
Also ich hab nen Funkfernauslöser und selbst da verwackeln die Bilder bei 2" oder weniger machmal. Nicht jedes Bild wird automatisch Bombenscharf nur weil man das Stativ aus dem Schrank holt. Ich habe auch kein besonderes, ein einfaches Silk aber ich bin zufrieden.
Das Risiko wird per Kabel- Funkauslöser nochmals werniger, zu verwackeln, aber manchmal hilft da nur 2-3 Fotos machen ;-) Wenn ein Zug in der Nähe ist oder ein Bus über die Straße fährt wackelt es und schwingt es auch wenn du das nicht gefühlt mitbekommst ;-)
@Elric
Was soll das das Rumgehacke ohne sinnvollen Beitrag? Der TO hat eine normale Frage gestellt. Auch wenn man vom Fach ist, kann man ein Problem haben und nicht wissen wo das Problem liegt. Und da er nicht dumm ist, hat er uns erst mal gefragt.
Ich frage mich echt, wieso es Leute gibt, die auf irgendwem hier hacken müssen. Falls sich was neues ergibt oder du weißt woran es liegt, dann bitte Bescheid sagen Farbenwunder. Wenn es was banales war, dann hat sich die Sache erledigt. Wenn nicht, finden wir / du eine Lösung. So einfach ist das.
Edit:
@hobbyfotograf1978
Ein gutes Stativ sollte das ganz gut kompensieren können. Ansonsten bin ich deiner Meinung. Der 24 MP Sensor ist halt bisschen empfindlich. Und mit dem richtigen Objektiv sieht man das auch deutlich.
@Tikal: Ich habe einen Hinweis gegeben...
In den meisten Fällen benutzt man ein Stativ zusammen mit einem Kopf (Neiger, Kugelkopf, usw.). Das beste Stativ nutzt nichts, wenn der Kopf nichts taugt. Ist Dir das ausführlich genug?
@Elric
Es geht mir um den Ton und die Freundlichkeit.
@Elric: Der Ton macht die Musik.
Die zwei Nachsätze von Dir hatten mich auch nicht gerade begeistert. Und genau darum ging es Tikal wohl. Und ich kann ihn hier gut verstehen.
Jetzt soll der TO es erstmal mit 10 Sekunden Selbstauslöser (2 Sekunden haben sich ja schon als untauglich erwiesen) oder Fernauslöser versuchen. Danach kann man weitersehen. Wenn es dann immer noch nicht klappen sollte, kann natürlich auch der Kopf die Ursache sein. Das hat, glaube ich, auch niemand bezweifelt. Auch Tikal nicht.
@TO: Um welche Brennweiten geht es eigentlich?
Viele Grüße
Bernd
Edit: Da habe ich doch tatsächlich über 7 Minuten für den Beitrag auf dem Smartphone gebraucht. :? :oops:
Nach zwei Sekunden kann das Stativ durchaus noch in Schwingung sein. Was für ein Stativ hast du benutzt, wie war die Beschaffenheit vom Untergrund?
Sollte das nicht auch der Stabi kompensieren?
MonsieurCB
22.10.2012, 21:54
Liest hier eigentlich noch irgend jemand Gebrauchsanweisungen?
BEFASST sich noch jemand damit? Oder wird einfach fröhlich drauf los probiert ... und wenn was nicht klappt, schmeisst man halt locker-flockig seine Frage in die Runde - damit spart man sich das Blättern?
Sorry, aber manchmal ärgere ich mich über Teilnehmer, denen es erheblich an Grundwissen über fotografische Zusammenhänge mangelt ... und übrigens,
@erich_k:
Das gilt auch für die ausdrückliche Regel, den Stabi auf dem Stativ AUSZUSCHALTEN.
Nix für ungut - ich trink jetzt auch warme Milch für die Nerven ... ;---)))
@erich_k
Zu diesem Thema wurde bereits soviel geschrieben, das eine detaillierte Diskussion darüber nicht viel Sinn macht. Soviel ich von den bereits existierenden Threads in diesem Forum (und anderer Foren ;-)) mit nehmen konnte ist, das die Schwingungen auf dem Stativ sich anders verhalten als das leichte Zittern mit der Hand. Der Stabilisator ist eben auf das menschliche Zittern optimiert. Das ist eben zu differenzieren.
@BeHo
Danke. So ist das. Die Frage nach der Brennweite ist auch sehr interessant. Da er schon das Objektiv bereits genannt hat (Sony 16-50 SSM) steht ja schon mal fest, das diese nicht sonderlich hoch sein können.
Warten wir erst mal ab.
Edit:
Wow, schon wieder über mir so ein "schlechte Laune"-Beitrag. Ich denke, durch solche Beiträge ist mehr geschadet als geholfen... Wer keine Nerven hat, sollte sich raus halten.
Liest hier eigentlich noch irgend jemand Gebrauchsanweisungen?Liest hier eigentlich noch jemand die anderen postings?
Das gilt auch für die ausdrückliche Regel, den Stabi auf dem Stativ AUSZUSCHALTEN.Das ist doch keine Regel, sondern nur ein "kann"-Hinweis, denn wie schon oben geschrieben (Liest hier eigentlich noch jemand die anderen postings?), habe ich des öfteren den SSS bei 4000mm Brennweite eingeschaltet und trotzdem war nichts verwackelt...:roll:
Also: kann sein, muss aber nicht...
Ellersiek
22.10.2012, 22:02
...Sorry, aber manchmal ärgere ich mich über Teilnehmer, denen es erheblich an Grundwissen über fotografische Zusammenhänge mangelt ...
Gut, dass Du aus den Postings das erhebliche Fehlen an Grundwissen über fotografische Zusammenhänge herauslesen kannst. Respekt:flop:
Und übrigens gilt im Zweifel nach wie vor der Grundsatz:
Es gibt keine dummen Fragen sondern nur Dumme, die nicht fragen!
Gruß
Ralf
jean1959
22.10.2012, 22:07
Ach, wie schön, dass alles so wie immer ist, da fühlt man sich einfach zuhause!
Der TO eröffnet mit einer Frage, die so "ein paar" Details offenlässt, der "schnellste" antwortet mit einer geduldeten Verallgemeinerung und lenkt dabei auf seinen eigenen ersten Verdacht ab, was den nächsten dazu veranlasst, aus seinem Nähkästchen zu plaudern, was den dritten....
Natürlich ist es nicht statthaft, vom Namen eines Stativherstellers auf die Stabilität eines seiner vielen Produkte zu schliessen. Wie jeder weiss, macht es die Masse, man muss also als Hersteller gaaaannzz viele Segmente abdecken, um als Referenz zu gelten. Mal ganz ehrlich: Welcher Profi benutzt denn Rollei-Stative oder diese Billig-Biloras oder Vanguards oder Cullmanns oder.... Man hat doch noch nie gehört, dass die was taugen. Eigentlich geht es doch bei Manfrotto los, oder Gitzo oder Linhoff, das Problem ist: Die sind alle nicht so ganz leicht oder wenn sie's sind, dann sind sie aus Karbon und dann wird das nix mit den 170 €, wohlgemerkt ohne entsprechend fetten Stativkopf. Dann könnte man, wenn man schon das Geld für ein so teures Stativ nicht aufbringen mag, das etwas windigere Modell doch wenigstens etwas beschweren (Fotorucksack/-tasche) an der Mittelsäule aufhängen (und dabei das Höchstbelastungsgewicht nach Herstellerangabe nicht aus dem Auge verlieren). Wenn man dann, den SuperSteadyshot ausschaltet, den Selbstauslöser auf 10s einstellt, oder noch besser funkfernauslöst und dann auch noch jedwede Windlast ausschliessen kann, dann sollte dem unverwackelten Bild nichts entgegenstehen, wenn man vorher die Erdbebenvorhersage berücksichtigt und sein Equipment weder über einer U-Bahnstation noch auf einer Hängebrücke installiert hat.
So ähnlich wie bei der "nützlichen Blende" wird es auch hier Berechnungen geben, die die Belichtungszeit, die Brennweite und den Selbstauslöservorlauf in Beziehung setzen, im Zweifel gibt es dann ja noch den Funkfernauslöser, dem man gern noch ein kleines Zigaretten-päuschen vor dem finalen Fangschuss vorschalten kann.
Fällt mir gerade auf: Was ist eine Langzeitbelichtung? In der Astrophotographie werden aus Punkten immer Linien und wenn in China ein Sack Reis umfällt, oder ein Nachtfalter zu stark mit den Flügeln schlägt, dann sind das auch noch Zickzacklinien!!!
fallobst
22.10.2012, 22:11
Ich möchte mal ein Beispielfoto sehen, danach wurde zwar schon einmal gefragt, aber zu sehen ist bisher nichts. Ein Bild würde vielleicht auch weiterhelfen, denn eine unscharfe Aufnahme kann verwackelt sein oder fehlfocussiert.
Darum lieber TO gib' mal Butter bei die Fische und zeig' bitte dein Bild, welches dich so unzufrieden macht.
Das wäre doch mal ein Beitrag mit Anschauungswert.
Es grüßt Matthias
Mal ganz ehrlich: Welcher Profi benutzt denn Rollei-Stative oder diese Billig-Biloras oder Vanguards oder Cullmanns oder.... Man hat doch noch nie gehört, dass die was taugen. Eigentlich geht es doch bei Manfrotto los, oder Gitzo oder Linhoff
Da wiederspreche ich dir gerne. Ich habe bereits auch von Cullmann Stativen sehr gutes gehört. Vanguard hatte ich auch mal. Leider waren beide billig und gingen schnell kaputt, aber andere Fotografen haben sehr gute Erfahrungen damit. Das komische ist, ich habe ein günstiges Manfrotto. Es ist ein Wackeldackel wie die sehr günstigen Cullman Stative. Ich sehe da wirklich keinen Unterschied.
Und wieso müssen wir jetzt über die Qualität des Statives und der Markennamen diskutieren? Tatsache ist, man kann mit jedem Stativ scharfe Aufnahmen generieren. Man muss nur wissen wie und Geduld haben -- und die äußeren Umstände müssen passen.
Liest hier eigentlich noch jemand die anderen postings?
Das ist doch keine Regel, sondern nur ein "kann"-Hinweis, denn wie schon oben geschrieben (Liest hier eigentlich noch jemand die anderen postings?), habe ich des öfteren den SSS bei 4000mm Brennweite eingeschaltet und trotzdem war nichts verwackelt...:roll:
Also: kann sein, muss aber nicht...
Ich weiß zwar nicht, wie lange du dabei belichtest, aber bei Bulb wird der SSS automatisch deaktiviert - jedenfalls bei meiner a65.
jean1959
22.10.2012, 22:30
Und wieso müssen wir jetzt über die Qualität des Statives und der Markennamen diskutieren? Tatsache ist, man kann mit jedem Stativ scharfe Aufnahmen generieren. Man muss nur wissen wie und Geduld haben -- und die äußeren Umstände müssen passen.
Nun, Du gibst Dir beinahe selbst die Antwort, wenn Du ein "günstiges" Manfrotto ins Feld führst, denn selbstverständlich wirst Du auch bei diesem Hersteller richtig ordentliche und schwere und daher auch nicht ganz billige Stative finden, aber sowas will Otto-Normalverbraucher gar nicht rumschleppen, weil a) zu schwer und b) zu teuer! Was Du mißverstanden hast, ist, dass ein Markenname schon gleich für unerschütterliche Standfestigkeit garantiert und dass man auch dann noch genau hingucken muss. Ich habe auch mit dem damals größten Cullmann-Dreibeiner angefangen, mit Vierfachauszug, mit Schrägstreben, mit Aufhängehaken und Fototasche an der Kurbelmittelsäule usw.. Aber auch ich habe lernen müssen, dass der Vollauszug herstellerseitig zu optimistisch geplant wurde und dass man zB erst mal mit dem dicksten Auszugselement anfängt und erst wenn das für die Komposition nicht ausreicht, auf das nächst stärkere usw. geht, weil das bequemste aber dünnste Auszugselement, das man zuerst auszieht, eben nicht das stabilste ist.
der_knipser
22.10.2012, 22:42
Jetzt soll der TO es erstmal mit 10 Sekunden Selbstauslöser (2 Sekunden haben sich ja schon als untauglich erwiesen) oder Fernauslöser versuchen.Da ist etwas Wahrheit dran. Die 2 oder 10 Sekunden Vorlauf sind bei der A77 nur dann sinnvoll, wenn man mit dem Finger auf den Auslöser "patscht". Bei ausgefahrener Mittelsäule kann das aber auch noch zu knapp sein.
Langzeitbelichtung vom Stativ bedeutet für mich: grundsätzlich berührungslos auslösen. Am besten sogar mit Funkauslöser, denn ein Kabelauslöser kann auch schaukeln, und damit die Kamera bewegen.
Die Mittelsäule bleibt am besten ganz eingefahren.
Ein fester Standort ist natürlich Pflicht. Ich hab schon Stative auf Brücken stehen sehen. Es reicht auch schon, wenn man es in der Wohnung auf den Fußboden stellt, und den schwimmenden Estrich durch die eigene Gewichtsverlagerung ins Wabern bringt. Das liest sich für den Laien vielleicht übertrieben, aber durch meine Erfahrung im Vermessungsbereich ist mir das schon oft aufgefallen, dass es wirklich so ist.
Es sollte windstill sein.
Bereits ein leichter Wind versetzt den Aufbau in Schwingung, die nicht zu unterschätzen ist. Ich hatte früher mal gelesen, dass man Schwingungen durch Gewicht vermeiden kann. Das kann unter bestimmten Umständen auch stimmen. Aber ich machte den Fehler, meine Fototasche unter die Mittelsäule zu hängen. Es gibt sogar Stative, die dort einen einbebauten Haken haben. An diesem Abend hatte ich kein einziges scharfes Bild mehr auf den Sensor bekommen. Das sehr leichte, mit dem Auge kaum wahrgenommene Schaukeln der Tasche hatte dafür gesorgt, dass die Kamera ständig in Bewegung blieb. Und darauf bin ich viel später erst gekommen.
Es gibt sicher noch viele andere Tipps, und keinen davon habe ich jemals in einer Bedienungsanleitung für Stative gelesen. Eigentlich gehören sie aber dort hin.
Ich weiß zwar nicht, wie lange du dabei belichtest, aber bei Bulb wird der SSS automatisch deaktiviert - jedenfalls bei meiner a65.Wer hat was von Bulb geschrieben? Bei mir geht es um Belichtungszeiten von 1/100-1/4s.
Da ist etwas Wahrheit dran. Die 2 oder 10 Sekunden Vorlauf sind bei der A77 nur dann sinnvoll, wenn man mit dem Finger auf den Auslöser "patscht". Bei ausgefahrener Mittelsäule kann das aber auch noch zu knapp sein.
Langzeitbelichtung vom Stativ bedeutet für mich: grundsätzlich berührungslos auslösen. Am besten sogar mit Funkauslöser, denn ein Kabelauslöser kann auch schaukeln, und damit die Kamera bewegen.
Ein fester Standort ist natürlich Pflicht. Genau so ist es! Funkauslöser ist besser als Kabel. Beton (nicht schwimmend!) ist besser als Gras usw. Auch wenn es lähmend wird, kann ich immer nur meine 4000mm anführen: die sind auf einem 6kg Stativ und trotzdem sieht man jeden Windhauch und auch die bereits angeführte Gewichtsverlagerung auf einem schwimmenden Estrich. Sogar auf der betonierten Terrasse sollte man sehr vorsichtig gehen, damit man keine "Hacker" im Bild hat...:cool: ...[nur der SSS stört am wenigsten]
Wer hat was von Bulb geschrieben? Bei mir geht es um Belichtungszeiten von 1/100-1/4s.
Deshalb habe ich ja gefragt.
Allerdings lautet der Threadtitel : "Was stelle ich ein, damit eine Langzeitbel nicht wackelt?"
Aber was ich überlege: Wenn es selbst am Stativ diese Mikro-Bewegungen gibt, könnte sie vielleicht der SSS tatsächlich ausgleichen? Oder kann es sein, dass er auf diese winzigen Bewegungen sozusagen überreagiert und daher die Empfehlung kommt, ihn am Stativ auszuschalten? Denn ich gehe ja davon aus, dass bei absolut ruhiger Kamera auch der Stabi absolut ruhig ist und nicht arbeitet und dann bräuchte er tatsächlich nicht abgestellt werden.
Das gilt auch für die ausdrückliche Regel, den Stabi auf dem Stativ AUSZUSCHALTEN.
Trotz dem Hinweis in der Gebrauchsanweisung: Die A77 schaltet den Stabi automatisch aus (oder nicht ein), wenn sie ohne Bewegung ausgelöst wird. Das lässt sich einfach nachprüfen: Kamera auf eine feste Oberfläche legen und mit einer langen Belichtungszeit per Fernsteuerung auslösen. Das typische Stabi-Rauschen ist nicht zu hören und setzt auch nicht ein, wenn die Kamera noch während derselben Belichtung aufgehoben und bewegt wird. Umgekehrt rauscht der Stabi beim Auslösen in der Hand und verstummt auch nicht, wenn die Kamera abgelegt wird.
Meine (gewagte) Schlussfolgerung: Stabi ausschalten bringt nichts.
1. Der Stabi weiss selber, wann es ihn braucht. Deshalb fehlt auch der Schalter auf der Kamerarückseite.
2. Wenn der Stabi beim Auslösen auf dem Stativ aktiv ist, hat das Stativ gewackelt (höhere Frequenz, dem Handwackeln ähnlich) und die Aufnahme ist wohl trotzdem verwackelt.
3. Wenn das Stativ leicht schwankt (niedrige Frequenz) setzt der Stabi vermutlich nicht nicht ein und das Bild ist trotzdem verwackelt.
Da fällt mir noch ein: Eine mögliche Verwackelungsquelle könnte auch der mechanische erste Verschlussvorhang sein. Also auf elektronisch umstellen.
Gruss Dominik
Meine (gewagte) Schlussfolgerung: Stabi ausschalten bringt nichts.
Du wirst bis zu einem gewissen Grad recht haben. Aber es heißt ja nicht, das der Stabi stört, sondern stören "könnte".
mrieglhofer
23.10.2012, 22:33
Na ja, irgendwie wird das Rad immer neu erfunden.
Der Stabi ist definitiv für Bewegung im Bereich von ca. 10 Hz ausgelegt, also Handwackeln. Eine Bewegung am (stabilen) Stativ z.B. durch Spiegel, Auslöser o.ä. ist auf Grund der anderen Materialien in einem anderen Frequenzbereich und kann nicht ausreichend nachgeregelt werden. Daher führt das zu Unschärfen, weil die Auslenkung völlig falsch erfolgt. Das ist der Grund, warum er aus sein soll.
Nebenbei ändern sich bein Blitzen die Zeiten, wenn der SSS ein/ausgeschalten wird. Durchaus zu bedenken bei Veranstaltungen.
1. Der Stabi weiss selber, wann es ihn braucht. Deshalb fehlt auch der Schalter auf der Kamerarückseite.
So kann man eine Sony Sparmaßnahme auch sehen. Eher ist es so, dass die meisten Leute nicht wissen, wozu man ihn ein-und ausschalten soll und von daher kann man sich den Schalter tatsächlich sparen.
Farbenwunder
24.10.2012, 09:28
Oh Schreck, jetzt habe ich das Forum einen Tag sträflich vernachlässigt und was finde ich vor? Die Diskussion ist in vollem Gange und ausgerechnet ich als eröffner dieser Diskussion mache mich aus dem Staub.
Ok, habe gestern Aufnahmen gemacht. Da ich nicht glauben konnte, dass es an der zweisekunden verzögerung liegt, habe ich diese eingestellt gelassen.
Zuerst habe ich also einmal die Basics verstellt bzw richtig eingestellt.
1. Stativ ( wie bei versuch 1 )
2. 2 sec auslöseverzögerung ( wie bei versuch 1 )
3. Steady shot aus ( war ich mir bei versuch 1 nicht sicher )
4. Vorderer Schlitzverschluss aus ( war bei Versuch 1 an )
Ergebnis: Bilder durch die Bank knackscharf. Keine Beanstandung.
Somit könnte es an der Erschütterung des Verschlusses gelegen haben, oder an dem verwirrten Stabi wg Stativ.
Die Kritik Anleitung lesen halte ich für fehl am Platze, denn dann könnten wir das Forum gleich schließen. Der Vorteil des Forums ist schnelle, auf den Punk gebündelte Information. Die Anleitung bietet keine Verknüpfung der Themen und Ursachen. Dort müsste ich auf seite 20, 54, 230, 245 blättern, um das gleiche Ergebnis zu erhalten. Wer das noch nicht kapiert hat, der hat in so einem Forum nichts verloren.
Wegen dem Fernauslöser: Irgendwann werde ich mir den auch genehmigen, aber erst wenn ich ihn wirklich brauche. Die vorliegende Problematik war auch auf einfachem Wege zu lösen, diesen Verdacht hatte ich schon vorher.
Manchmal ist eine freundliche Kommunikationsbasis sinnvoller wie sich gegenseitig mit Vorwürfen zu zerfleischen.
Vielen Dank an diejenigen, die hier wirklich konstruktiv dazu beigetragen haben.
Zum Beispiel: hätten einige die Aussage, dass ich ein Stativwackeln ausschließen kann, ernst genommen, wäre die Diskussion über Stative ausgeblieben. Aber neeeeiiiiin, es muss ja immer Schlaumeier geben, die andere direkt als Tölpel abstempeln, als dreckige nichtswisser und Anfänger, ohne erstmal die anderen Faktoren zu prüfen. Traurig.
Farbenwunder
24.10.2012, 09:30
Na ja, irgendwie wird das Rad immer neu erfunden.
Der Stabi ist definitiv für Bewegung im Bereich von ca. 10 Hz ausgelegt, also Handwackeln. Eine Bewegung am (stabilen) Stativ z.B. durch Spiegel, Auslöser o.ä. ist auf Grund der anderen Materialien in einem anderen Frequenzbereich und kann nicht ausreichend nachgeregelt werden. Daher führt das zu Unschärfen, weil die Auslenkung völlig falsch erfolgt. Das ist der Grund, warum er aus sein soll.
.
Danke übrigens für diese tolle Erklärung, habe das noch nicht gewusst. :top:
Und wenn du Punkt 2. und 4. getrennt getestet hättest, würden wir auch wirklich wissen, was bei dir dann wirklich die Ursache war.
Denn: Falls es der Verschluss war, der die Verwacklungen erzeugt hat, ist auch das Stativ mit beteiligt!
Farbenwunder
24.10.2012, 09:35
Richtig, dass hatte ich ganz vergessen. Aber ist nicht so wichtig, denn ich gehe jetzt lieber auf Nummer sicher und stelle es immer so jetzt ein.
Im Gegensatz zu anderen Diskussionen ist es erfreulich, wie der Themenersteller auf Vorschläge eingeht. Kompliment - das musste mal erwähnt werden.
1. Stativ ( wie bei versuch 1 )
2. 2 sec auslöseverzögerung ( wie bei versuch 1 )
3. Steady shot aus ( war ich mir bei versuch 1 nicht sicher )
4. Vorderer Schlitzverschluss aus ( war bei Versuch 1 an )
Ergebnis: Bilder durch die Bank knackscharf. Keine Beanstandung.
Somit könnte es an der Erschütterung des Verschlusses gelegen haben, oder an dem verwirrten Stabi wg Stativ.
Du hast übrigens den elektronischen ersten Vorhang ausgeschaltet und den mechanischen eingeschaltet. Die Erschütterung durch den Verschluss ist damit sogar größer geworden und kann, wenn die Bilder trotzdem besser sind, in Deinem Fall als Ursache ausgeschlossen werden.
Farbenwunder
24.10.2012, 12:06
Häää???
Mir hatte doch ein Forumsteilnehmer gesagt: Menüpunkt 5: Vorderer Schlitzverschluss aus= Der Verschluss öffnet, der Elektronische wartet kurz, löst aus, Mechanischer Verschluss schließt...
Watt denn nu?
Watt denn nu?
Vord. Schlitzverschluss = Ein -> Erster mechanischer Verschluss entfällt
Vord. Schlitzverschluss = Aus -> Mechanischer Verschluss geht zu, dann wieder solange auf, wie die Belichtungszeit es erfordert, und dann wieder zu
Bei bestimmten Bedingungen sollte die Option laut Bedienungsanleitung (Seite 188) auf Aus stehen.
Ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass 2 Sekunden Selbstauslöser zu kurz sein KÖNNEN. Im Zweifel lieber auf 10 Sekunden gehen, wenn kein Fernauslöser vorhanden ist.
Gruß
Bernd
P.S.: Beleidigt, wie Du es unterstellt hast, hatte Dich niemand.
deranonyme
24.10.2012, 14:35
Zum Thema SSS kann ich auch mal meinen Senf dazu geben. Ich nutze zwar eine 580, also ein Alteisen :D aber erst mal egal. Ich hielt es eines Nachts bei Vollmond mal für angebracht der Hirschbrunft zu lauschen. Also könnte ich ja die Kamera mitnehmen. Ich hab sie wegen Lichtmangel dann aufs Stativ gepackt und im manuellen Modus eingestellt. Die Nacht war ruhig und nur durch die Brunftrufe der Hirsche wurde die Ruhe unterbrochen - und durch das Surren des SSS, welcher aber eigentlich nichts zu tun hatte. Ein Hinweis für mich ihn auszuschalten, da es ja keinen Grund gab den Sensor zu bewegen. Vorher ist mir das übrigens nie so aufgefallen, wie in jener ruhigen Nacht. Leider habe ich keine Vergleichsfotos die etwas über die Wirkung des SSS auf dem Stativ aussagen könnten, da Naturfotografie bei Vollmond dann doch nicht die Stärke der 580 ist. :oops: :(
Bye
Frank
....da Naturfotografie bei Vollmond dann doch nicht die Stärke der 580 ist. :oops: :(
weil? welche Consumer-Cam kann das denn besser? :D
und was genau ist für dich "Naturfotografie bei Vollmond"? Wolltest nen Hirsch im Lauf in der Dunkelheit ablichten? :D ;)