Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welches OBJEKTIV
RexCroatorum
28.04.2012, 11:38
Hallo ich will mir für meine @65 ein neues Objektiv kaufen
jedoch bin ich bisell verwirt.Die Sony Cams haben ja eineb Bildstabilisator jedoch gibt es auch Objektive von Sigma mit Bildstabilisator.
Abgesen von den werten 18-200 und 50-200 welches von den Objektiven würdet ihr mir vorschlagen:
Sigma Objektiv AF 18-200mm 3.5-6.3 DC Asp IF für Sony/Konica Minolta
http://geizhals.at/144862
mit Fokusiermotora aber ohne Bildstabilisator
oder
Sigma Objektiv AF 50-200mm 4.0-5.6 DC OS HSM für Sony/Konica Minolta
http://geizhals.at/410877
mit Fokusiermotora und Bildstabilisator
Blitz Blank
28.04.2012, 12:17
Solange Du nicht schreibst, was und unter welchen Umständen Du fotografieren willst und warum Du meinst, überhaupt ein neues Objektiv zu brauchen, aus welcher Glaskugel heraus soll denn hier jemand einen sinnvollen Tipp geben können?
Frank
Der eingebaute Bildstabilisator der Kamera stabilisiert tatsächlich alle angeschlossenen Objektive. Der Unterschied zu den in den Objektiv eingebauten Stabilisatoren ist, das das Sucherbild der Kamera nicht stabilisiert ist.
Das heißt, wenn du durch den Sucher der Kamera blickst und hast den Kamera internen Stabilisator an, dann hast du ein unruhiges Bild vor deinen Augen und das Bild wird erst während der Aufnahme nach dem Knipsen stabilisiert. Und wenn du stattdessen den internen Stabilisator der Kamera ausschaltest und dafür die des Objektives einschaltest, dann hast du im Sucher ein ruhiges Bild, die ganze Zeit über.
Beides gleichzeitig sollten nicht eingeschaltet sein, weil die beiden Stabilisatoren nicht zusammen arbeiten.
Und was du für ein Objektiv brauchst, können wir nicht wissen. Falls du selbst nicht genau weißt was du brauchst, dann fotografiere erst einmal mit deinem Standard Objektiv. Falls du eines hast. Ansonsten würde ich dir empfehlen ein Standard Objektiv zu kaufen. Damit arbeitest du solange bist du genau weißt, wast du möchtest und kaufst ein spezielles für ein Aufgabengebiet gutes Objektiv.
Ich kann dir mal sagen wie das bei mir war. Ich hatte meine Kamera mit Standard Objektiv (18-55mm) gekauft. 2 Wochen später habe ich dazu das Sigma 50-200mm gekauft (das gleiche, was du da verlinkt hast). Zu meinem Enttäuschen musste ich einige Monate später feststellen, das ich diese Brennweiten gar nicht brauche. Heute fotografiere ich am liebsten mit 35-50mm und mit Makro Objektiven. Deswegen solltest du dir überlegen was du brauchst.
Don-John
28.04.2012, 12:31
Die Aussage von Blitz Blank kann ich nur unterstreichen... für ne vernünftige Beratung muss du schon Anwendungsbereich und Budget verraten... und evtl was schon an Objektiven vorhanden ist.
Zum Bildstabilisator: Du hast richtig erkannt, dass deine Kamera einen eingebaut hat. Du brauchst also nicht zwingend darauf achten, ob dein Objektiv einen hat, da du eh nur einen gleichzeitig verwenden kannst und der in der Kamera sehr gut ist. Für längere Brennweiten kann es interessant sein, da du, wenn du den Objektivstabilisator verwendest, auch ein stabilisiertes Sucherbild hast. Meine längste Brennweite ist 200mm und ich vermisse den Stabi im Objektiv noch nicht...
Der eingebaute Bildstabilisator der Kamera stabilisiert tatsächlich alle angeschlossenen Objektive. Der Unterschied zu den in den Objektiv eingebauten Stabilisatoren ist, das das Sucherbild der Kamera nicht stabilisiert ist.
Das betrifft nur OVF Kameras.
Im Videomodus ist auch das SLT Bild stabilisiert.
Im Fotomodus springt der Stabi leider erst an wenn man schon auf den Auslöser Klickt, da trifft es dann wieder zu mit dem Sucherbild.
Vorteil ist evtl. eine bessere Stabilisierung, müsste man Testen. Denn der Stabi der SLTs ist schlechter als der Objektivstabi bei Canon z.B. Mit schlechter meine ich das man eher eine art schwabbeln im Bild hat.
Denn der Stabi der SLTs ist schlechter als der Objektivstabi bei Canon z.B. Mit schlechter meine ich das man eher eine art schwabbeln im Bild hat.
Deine eigene Meinung oder gibt es Quellen wo das ausgiebig getestet wurde? Und was meinst du mit schwabblen? Unschärfe? Welche Bodys und welche Objektiven wurde da als Referenz getestet?
Metalspotter
28.04.2012, 14:26
Das heißt, wenn du durch den Sucher der Kamera blickst und hast den Kamera internen Stabilisator an, dann hast du ein unruhiges Bild vor deinen Augen und das Bild wird erst während der Aufnahme nach dem Knipsen stabilisiert. Und wenn du stattdessen den internen Stabilisator der Kamera ausschaltest und dafür die des Objektives einschaltest, dann hast du im Sucher ein ruhiges Bild, die ganze Zeit über.
Theoretisch mag das ja stimmen, aber ich halte das in der Praxis für irrelevant.
Wenn ich mit dem 500er durchkucke, dann wackelt das so oder so freihand, ob mit oder ohne Stabi vom Objektiv. So viel kann der Stabi gar nicht ausgleichen, das es ein ruhiges Bild gibt. Das kann m.M. nach nur ein Stativ und da brauch ich was nicht? Einen Stabilisator...
Reflashed
28.04.2012, 14:38
Bei der Bildqualität kann ich bei meinen Sigmas keinen Unterschied feststellen wenn ich die beiden Stabis vergleiche.
Irgendwo habe ich gelesen, dass der interne 3 und der optische Stabi 4 Blendenstufen kann. Praktisch merke ich davon allerdings auch nichts.
Einzig bei langen Brennweiten (muss nicht 500 sein, 150 reicht schon) ist so ein optischer Stabilisator dank dem ruhigen Sucherbild eine feine Sache, wenn man vom filmen mit den ersten SLTs mal absieht.
Deine eigene Meinung oder gibt es Quellen wo das ausgiebig getestet wurde? Und was meinst du mit schwabblen? Unschärfe? Welche Bodys und welche Objektiven wurde da als Referenz getestet?
Tatsache weil ich mir das nicht einbilde anhand des bildes. Das war schon bei der A33 so aber dort war es natürlich noch ein anderer Stabi.
http://www.youtube.com/watch?v=GI9UAWcz6i0
Ich mach ein Vergleich mit der A57 und 600D mal die Tage was das Wackeln angeht.
Wobei es nicht immer auftaucht!
Irgendwo habe ich gelesen, dass der interne 3 und der optische Stabi 4 Blendenstufen kann.
Der neue kann sogar bis 4,5
Allerdings steht bei Sony nirgends ob es dabei um den Foto oder den Video Stabi geht ^^
@Metalspotter.de
Hier ist ja eigentlich gar nicht von 500mm die Rede. Da wird kaum ein Stabilisator das Bild vollständig ruhig halten. Bei solchen Brennweiten sollte man generell ein Stativ verwenden. Ich bin von den Brennweiten ausgegangen, die der Fragesteller mit den Objektiven gestellt hat, die maximal 200mm erreichen.
Und deine Aussage, das es in der Praxis nicht relevant sei, finde ich sehr merkwürdig. Wieso sollte es in der Praxis nicht relevant sein, wenn ich bei 100-200mm merklich ruhigeres Sucherbild habe? Wir sind doch nicht von 500mm ausgegangen... Das war gar nicht im Spiel hier.
@Reflashed
Ich habe auch mal unter realen Bedigungen getestet und konnte keine merklichen Unterschiede feststellen. Natürlich habe ich keine Labor Bedigungen und auch kein einheitliches Testverfahren. Wenn man solche speziell hochempfindliche Testverfahren entwickeln muss, um heraus zu finden, welche der Methoden minimal besser abschneidet, dann kann ich das im "echten Leben" darauf getrost vernachlässigen.
@FoVITIS
Achso, das Video ist von dir. Da hast du aber selbst hingeschrieben, ich zitiere dich aus YouTube:
Vergleich zum Wobbling/Bildschwabbeln zwischen diesen beiden Kameras. (nicht repräsentativ ;) )
Ob dieser einzelne Test wirklich repräsentantiv für alle in-camera Stabis und in-objektiv Stabis steht, kann jeder für sich entscheiden. Außerdem wurde ja hier Video getestet. Und in den Kommentaren schreibst du selbst, das zwei verschiedene Personen die Szenen gemacht haben. Und das bei ganz unterschiedlichen Szenen... Dann kommt es noch auf die Objektive an. Für mich sagt dieser Test gar nichts aus. Zumal der Foto Stabi anders als der Video Stabi funktioniert, bei der A65. Und du testest hier die A33...
Nicht Repräsentativ ist es weil das A33 Video mir jemand anders gegeben hat und ich es nicht selber machen konnte.
http://www.youtube.com/watch?v=Qwhb00JqmEs
Repräsentativ :D
Ist bei mir mit der A57auf jeden Fall weniger. In dem Video fällt es kaum auf, hatte schon aufnahmen wo es auffällig war, hier muss man schon echt ein gutes Auge für haben.
Eindrücke dazu hab ich auch auf meine Seite gepackt im Blog Bereich.
Bei Fotos gibt es so ein Geschwabbel allerdings gar nicht, ist ja eingefroren das Bild.
Aber der Weißabgleich den hat Canon hier besser hinbekommen gehabt.
RexCroatorum
28.04.2012, 22:13
-Das Buget ist 200€
-und max. Brenweite 200
-ich bin ein sogenanter nOOb derzeit knipse und filme ich mit dem 18-50 der mitgelifert wurde.
-es mus kein Sigma sein aber sie geben 3 Jahre Garantie
Metalspotter
28.04.2012, 22:14
@Metalspotter.de
Hier ist ja eigentlich gar nicht von 500mm die Rede. Da wird kaum ein Stabilisator das Bild vollständig ruhig halten. Bei solchen Brennweiten sollte man generell ein Stativ verwenden. Ich bin von den Brennweiten ausgegangen, die der Fragesteller mit den Objektiven gestellt hat, die maximal 200mm erreichen.
Nu ja, ich bin halt generell von Bildstabilisatoren bei allen Brennweiten ausgegangen. Ich werd das noch mal bei 200mm testen und behaupte trotzdem, das man in der Praxis vom stabilisierten Sucherbild nichts merkt.
Warum sollte man bei großen Brennweiten generell ein Stativ verwenden? Und was machst Du, wenn Du schnelle Objekte fotografieren willst? Beispiel Flugshows, da wirst Du kaum Stative aber viele mm Brennweiten finden ;). Kann man also auch nicht so generell sagen.
Der Umgang mit hohen Brennweiten will halt auch gelernt sein, die Faustformel Zeit/Brennweite ist ein netter Wert, aber kein Gesetz.
Metalspotter
28.04.2012, 22:18
-Das Buget ist 200€
-und max. Brenweite 200
-ich bin ein sogenanter nOOb derzeit knipse und filme ich mit dem 18-50 der mitgelifert wurde.
-es mus kein Sigma sein aber sie geben 3 Jahre Garantie
Für das Budget würde ich Dir das Sigma 70-300 DG APO Makro empfehlen, bei Amazon für 202,99€ (http://www.amazon.de/gp/product/B000B8GSJ8/ref=noref?ie=UTF8&s=photo&psc=1).
Das hab ich jahrelang zufrieden benutzt, bis letztes Frühjahr das Sigma 150-500 gekommen ist. Seitdem sind meine Eltern sehr zufrieden damit :)
Gut, es hat 100mm mehr Brennweite, aber das ist ja nun kein wirklicher Nachteil, oder? ;)
Und die 20mm, die Dir zwischen 50 und 70mm fehlen, werden sich in der Praxis nicht bemerkbar machen.
RexCroatorum
28.04.2012, 22:56
Also da die @65 einen Motor hatt und einen Bildstabilisator, brauche ich das im Objektiv net? Oder?
@RexCroatorum
Nein, dann brauchst du kein Stabilisator mehr im Objektiv. Außer du möchtest einen der im Objektiv sitzt. Wenn dir das egal ist, dann reicht dir nur ein Stabilisator. Beide gleichzeitig sollte man sowieso nicht einschalten.
Und was machst Du, wenn Du schnelle Objekte fotografieren willst? Beispiel Flugshows, da wirst Du kaum Stative aber viele mm Brennweiten finden ;).
Dann würde ich ein Einbein-Stativ nehmen. ;) Natürlich kann man das nicht pauschalisieren, wohl aber eine Tendenz erkennen und so allgemeine Ratschläge geben.
Metalspotter
28.04.2012, 22:59
Nein, das brauchst Du nicht unbedingt. :)
Das ist eigentlich nur für Systeme interessant, die keinen Bildstabi und/oder AF-Motor in der Kamera haben.
Theoretisch hat man zwar mit einem Bildstabi im Objektiv auch ein stabilisiertes Sucherbild, aber ich bin immer noch der Meinung, das das in der Praxis keine Rolle spielt.
Metalspotter
28.04.2012, 23:02
Dann würde ich ein Einbein-Stativ nehmen.
Ein Einbein ist ja auch ein Stativ und genau so unbrauchbar, da hier ja Bewegungen in allen drei Dimensionen passieren. Allerdings ist das schon ein spezielles Gebiet und im Großen und Ganzen ist da schon ein Stativ sinnig, wenn die Motive nicht zu schnell unterwegs sind. Oder sich nur in eine Richtung bewegen.
Im Zoo ist das 150-500 auch generell auf dem Einbein montiert, aber da sind die Motive auch eher statisch ;)
moin,
@Tikal & Metalspotter.de: ihr beide müsst einen furchtbaren Tremor haben, ich benutze das 500Reflex freihand ohne "Gezitter&Gewackel" im Sucher, beim 600/4 musste ich etwas üben, damit ist es anstrengend und geht nicht allzu lange am Stück.
:!: Und jetzt ist bitte Schluss mit Off-Topic, die Frage des TO geht sonst völlig unter. :!:
Die benötigten Zusatzinfos hat sie/er nachgereicht, die Frage kann jetzt sinnvoll beantwortet werden.
Mein Hinweis: "SuperZoom"s 18-200/250/270mm sind im Fotobereich als leichte und handliche Reise-Objektive konstruiert. Sie sind am langen Ende lichtschwach (f/6.3) und benötigen starke Kompromisse bei der Bildqualität, um diesen großen Brennweitenbereich zu ermöglichen.
Wenn Dich Gewicht und Objektiv-Wechsel nicht stört oder unter schwierigen Bedingungen vermieden werden soll, bist Du mit einem 50/55-200mm-Objektiv besser dran, die sind etwas lichtstärker (f/5.6) und durch den kleineren Zoombereich leichter mit akzeptabler Bildqualität konstruierbar. Wunder darf man von diesen Einsteiger-Telezooms aber nicht erwarten, sie sind aber gute Ergänzungen zum sog. "Kit"-Objektiv 18-55mm.
Speziell zu Sigma muss ich darauf hinweisen, dass es bei Sigma-Objektiven immer wieder Kompatibilitätsprobleme gibt. Solange der Typ noch gebaut wird, baut Sigma die ggfs. um, dazu muss das Objektiv eingeschickt werden und das dauert regelmäßig 3-5 Wochen. Irgendwann endet die Produktion des Typs und einige Zeit später gibt es die benötigten Upgrade-Bauteile nicht mehr und das Objektiv ist schlimmstenfalls nur noch als Briefbeschwerer geeignet. Die 3jährige Garantie ist zwar nett, aber Tamron, wo es dank enger Zusammenarbeit mit Sony keine solchen Probleme gibt, bietet sogar 5 Jahre ;)
Die Frage, ob ein OS = optischer Stabilisator im Objektiv besser als der Sensor-Stabilisator im Kameragehäuse ist, spielt bei einem 50-200mm-Einsteigerobjektiv sicher keine Rolle. Unterschiede kann man zwischen den beiden Verfahren möglicherweise bei SuperTele ala 300mm f/2.8 oder 500mm f/4 feststellen, die liegen aber weit jenseits des Budgets von fast allen Usern hier. Du benötigst den OS nicht, er schadet aber auch nicht, solange Du nicht beide Systeme gleichzeitig einschaltest (dann stören sie sich gegenseitig und die Bilder werden unscharf).
Die Frage, ob Du einen Antrieb im Objektiv (HSM bei Sigma, SAM/SSM bei Sony usw.) benötigst, ist auch nicht eindeutig. Alle Sony-Alpha-Kameras haben noch den sog. "Stangen"-Antrieb für ältere Objektive. Einige Motoren im Objektiv sind aber viel leiser (willst Du Filmen?) und führen besser nach (AF-C beim Verfolgen von sich bewegenden Motiven). Nur sehr wenige und dann sehr teure Objektive haben integrierte Motoren, die auch schneller sind als der Stangenantrieb. Da Du Dich selbst als Anfänger einstufst, würde ich einen HSM/SSM/...-Antrieb nicht als unbedingt nötig betrachten.
Somit würde ich Dir zum "Tamron 55-200mm f4-5.6 Di II LD MACRO (http://www.sonyuserforum.de/reviews/showproduct.php?product=175&cat=6)" raten. Gilt als gemessen am Preis sehr ordentliches Objektiv, von dem keine häufigen Probleme berichtet werden. Viele Nutzer sind sehr zufrieden mit dem Teilchen.
-thomas
Metalspotter
29.04.2012, 00:06
moin,
@Tikal & Metalspotter.de: ihr beide müsst einen furchtbaren Tremor haben, ich benutze das 500Reflex freihand ohne "Gezitter&Gewackel" im Sucher, beim 600/4 musste ich etwas üben, damit ist es anstrengend und geht nicht allzu lange am Stück.
:!: Und jetzt ist bitte Schluss mit Off-Topic, die Frage des TO geht sonst völlig unter. :!:
Dann lass es mich anderst ausdrücken, WENN es wackelt, dann hilft auch der beste Stabi nix mehr, um ein ruhiges Sucherbild zu haben. Drückt es wohl besser aus.
Ich hoffe, ich darf das jetzt noch schnell schreiben, denn das will ich noch richtig stellen.
@RexCroatorum
Ich möchte dir einen weiteren Vorschlag machen. Falls die höheren Brennweiten größer als 50mm nicht überlebenswichtig ist, würde ich Vorschlagen ein 50mm f/1.8 zu kaufen. Die ist auch ziemlich günstig, bietet gute Qualität und ist lichtstark. Da kannst du schon ab Blende 1.8 fotografieren. Es ist jedoch kein Zoom, aber durch die große Blende (kleine Zahl=Blende groß) kannst du viel mit Unschärfe spielen. Es ist auch sehr klein und leicht.
Zum Vergleich mit deinem Standard Objektiv bei 50mm eingestellt, kannst du die Blende erst ab 5.6 nutzen. Das ist ein extremer Unterschied. Hast du wirklich viel mehr vom höheren Brennweiten, bis 200mm oder 300mm, die lichtschwach sind? Ist halt nur ein Vorschlag meinerseits, weil ich das für den Anfang sinnvoller halte.
@ddd
Ich habe kein Tremor... bin nicht krank. Das ist normal, wenn man bei 500mm nicht mehr still halten kann. Dafür wurden Stabis entwickelt... (Sorry wenns nicht ernst gemeint war, aber ich fands nicht nett, so eine Unterstellung zu machen.)
Warum sollte man bei großen Brennweiten generell ein Stativ verwenden?
Also um den Rücken zu entlasten wäre schon eine Idee. Auf dauer ist das ziemlich schwer so nen Rohr zu schleppen und arm im Anschlag... mal länger auf der Lauer liegen z.B. für Tiere und das im Anschlag.. na viel Spaß ;)
Metalspotter
29.04.2012, 02:21
Das brauchst Du mir nicht erzählen ;)
Izmir, Türkei, letzten Juni. Vier Tage Airshow, kein Schatten, ~40°C und das 150-500 um den Hals, bzw. im Anschlag. Da ist man schon froh, wenn man mal für ein paar Minuten ablegen kann.
RexCroatorum
29.04.2012, 16:36
moin,
Die Frage, ob Du einen Antrieb im Objektiv (HSM bei Sigma, SAM/SSM bei Sony usw.) benötigst, ist auch nicht eindeutig. Alle Sony-Alpha-Kameras haben noch den sog. "Stangen"-Antrieb für ältere Objektive. Einige Motoren im Objektiv sind aber viel leiser (willst Du Filmen?) und führen besser nach (AF-C beim Verfolgen von sich bewegenden Motiven). Nur sehr wenige und dann sehr teure Objektive haben integrierte Motoren, die auch schneller sind als der Stangenantrieb. Da Du Dich selbst als Anfänger einstufst, würde ich einen HSM/SSM/...-Antrieb nicht als unbedingt nötig betrachten.
Danke für euere Beiträge.
Ja ich will auch filmen.
http://youtu.be/9azsLHr9-Hk
Das mal zum Bildwackeln.. hier ist es besonders gut zu sehen... sowas kenn ich von Canon halt nicht. Ich hoffe das kann Sony mittels Update etwas ausbügeln.
Edit bei 1/50s.... mit 1/500s scheint es sichtbar besser....
moin,
freihand-Filmen erfordert sehr viel Übung, und erfahrene Leute verwenden trotzdem zusätzlich Schwebestative, Schulterrigs o.ä., sonst kommt immer "Heimvideo"-Gewackel dabei raus. Da hilft auch kein Stabi ...
Video-Stative haben andere Anforderungen als Fotostative, da die beim Schwenken sanft laufen müssen. Das heißt dann Fluid-Kopf usw. Und damit reden wir über Zubehör im mindestens mittleren 3stelligen, eher 4stelligen Bereich.
Sorry, das dürfte nicht ins Budget des TO passen.
Filmen auf einem einfachen Stativ ist ohne Schwenken gut machbar, gut geschnittene Szenen sehen oft besser aus als schlecht geschwenkte. Also nicht abschrecken lassen und üben! Es wird nicht beim ersten oder zweiten Versuch gut aussehen.
Wenn Du mit dem Teleobjektiv filmen möchtest, solltest Du doch ein HSM in Betracht ziehen, da HSM/SSM besser kontinuierlich nachführt und halt leiser ist. Allerdings erwarte keine Wunder von den eingebauten Mikrofonen. Speziell bei Teleaufnahmen benötigt man für den Originalton Richtmikrofone, dann stört auch das AF-Antriebsgeräusch nicht mehr. Allerdings ist AF beim Filmen eine fragwürdige Sache, meist ist die Wirkung halt "video", für Film-look muss man die Schärfe von Hand nachführen, was -s.o.- viel Übung erfordert und mit Fotoobjektiven meist weniger gut geht.
Welche Wichtigkeit hat Filmen mit der Fotokamera für Dich?
RexCroatorum
30.04.2012, 08:44
moin,
Welche Wichtigkeit hat Filmen mit der Fotokamera für Dich?
Ich habe eine FX-1000 für Gewerbliche Zweke, jedoch ist sie Sauschwer.
Wen ich privat unterwegs bin will ich nicht ne FX Schleppen und dazu noch ein Fotoapparat OMG sie sind Sauschwer.
Für private Aufnahmen zuhause und in der Natur vorwiegend, halt Familly-Dokus. Ich bin ziemlich viel in Kroatien unterwegs dort ist die Natur noch voll im takt und die Landschaft sehr abwechslungsreich.