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Alt 15.07.2017, 15:34   #1
Ernst-Dieter aus Apelern
 
 
Registriert seit: 10.02.2005
Ort: 31552 Apelern
Beiträge: 9.665
Insektensterben

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...a-1157898.html
Diesen Sommer beobachte ich tatsächlich viel weniger Insekten als früher.
Das Problem ist nicht so leicht ersichtlich, weil zu viel Insekten eher als Problem gelten oder galten.
Zuwenig Vögel sind die Folge, das ist schade.
__________________

A-Mount muß bleiben
ERnst-Dieter
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Alt 15.07.2017, 15:48   #2
hpike
 
 
Registriert seit: 12.07.2005
Ort: Bocholt
Beiträge: 10.272
So unterschiedlich kann das sein. Ich habe lange nicht mehr soviele unterschiedliche Schmetterlinge gesehen wie in diesem Jahr und auch wirklich außergewöhnlich viele unterschiedliche Libellen und Käferarten.
__________________
Gruß Guido
A-Mount lebt!

A BAD DAY OF FISHING IS BETTER THAN A GOOD DAY AT WORK
hpike ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 15.07.2017, 16:26   #3
flyppo
 
 
Registriert seit: 02.06.2017
Ort: Berlin
Beiträge: 64
Und mir gehen die Massen an jungen Meisen vor meinem Bürofenster auf den Keks, die ständig betteln. Auch werde ich jeden morgen von Stieglitzen (Mehrzahl) geweckt, die es hier bisher kaum gab. Also an Vögeln mangelt es nicht.

Bei den Insekten, naja, Mücken und Wespen sinds weniger. Die vermisse ich aber auch nicht.

Ansonsten verirren sich Marienkäferlarven oder Grashüpfer andauernd in meine Behausung.

flyppo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.07.2017, 09:16   #4
Tafelspitz
 
 
Registriert seit: 26.11.2004
Ort: Region Basel (CH)
Beiträge: 1.967
Vielleicht liegt es ja auch ganz einfach daran
__________________
Liebe Grüsse,
Dominik
---------------------------
We live in a society exquisitely dependent on science and technology, in which hardly anyone knows anything about science and technology. - Carl Sagan
Tafelspitz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.07.2017, 09:58   #5
Norbert W
 
 
Registriert seit: 24.08.2016
Ort: Mannheim
Beiträge: 793
Zitat:
Zitat von flyppo Beitrag anzeigen
Und mir gehen die Massen an jungen Meisen vor meinem Bürofenster auf den Keks, die ständig betteln. Auch werde ich jeden morgen von Stieglitzen (Mehrzahl) geweckt, die es hier bisher kaum gab. Also an Vögeln mangelt es nicht.
Es soll bald Weltraumtourismus geben. Vlt. solltest du darüber nachdenken, da oben einen Job anzunehmen. Da hat's bestimmt keine "störenden" Vögel
__________________
Gruß, Norbert
Norbert W ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 17.07.2017, 19:22   #6
flyppo
 
 
Registriert seit: 02.06.2017
Ort: Berlin
Beiträge: 64
Zitat:
Zitat von Norbert W Beitrag anzeigen
Es soll bald Weltraumtourismus geben. Vlt. solltest du darüber nachdenken, da oben einen Job anzunehmen. Da hat's bestimmt keine "störenden" Vögel
Ich nicht, aber dir wünsche ich einen guten Flug.
flyppo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.07.2017, 20:25   #7
Aperture22
 
 
Registriert seit: 31.10.2009
Ort: Naehe Genf
Beiträge: 52
Es gibt schon weniger Vögel und Insekten in manchen Gegenden:

https://www.hna.de/lokales/witzenhau...a-8234775.html

Situationsbericht Schweiz 2016....

http://www.vogelwarte.ch/assets/file...2016_D_low.pdf

http://www.vogelwarte.ch/de/vogelwar...aehrdet-voegel

Massnahmen:https://de.wikipedia.org/wiki/Angepa...eszufütterung

GLG Aperture 22

Geändert von Aperture22 (17.07.2017 um 20:31 Uhr)
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Alt 17.07.2017, 20:42   #8
Minoltist
 
 
Registriert seit: 19.06.2017
Ort: Hannover
Beiträge: 118
Zitat:
Zitat von Ernst-Dieter aus Apelern Beitrag anzeigen
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...a-1157898.html
Diesen Sommer beobachte ich tatsächlich viel weniger Insekten als früher.
Das Problem ist nicht so leicht ersichtlich, weil zu viel Insekten eher als Problem gelten oder galten.
Zuwenig Vögel sind die Folge, das ist schade.
Ich kann Ernst-Dieter da beipflichten.
Die Artenvielfalt hat -zumindest hier in meiner Ecke- deutlich nachgelassen. Liegt neben dem Einsatz diverser Chemikalien der Landwirtschaft und Monokulturanbau für irgendwelche linksgründrehenden Biomasse-Verwertungs-EEG-Abzocke Anlagen (sorry für Polemik) wohl auch oft ganz schlicht daran, daß in den Gärten und Parks der Trend irgendwie zur Schaffung von Brachland geht. Ich habe hier wie fast alle Nachbarn ein recht großes Gartengrundstück; Bin aber der Einzige, der noch einen alten Obstbaumbestand hat und auch mal ein paar Brennesseln und Wildblumen stehen lässt bzw. überhaupt was blühendes im Garten hat. Alle anderen ebnen alles ein, Rasenfläche mit Baumarkt-Pavillion und ein 1000-Euro Grill, auf dem dann 1,99 € Steaks vom Aldi gegrillt werden reichen vielerorts. Kein Baum, kein Strauch, keine Blüte. Ich lasse eigentlich immer einen gewissen Teil der Rasenfläche komplett wild hochwachsen, allein schon aus Lernzwecken für die Kinder. (Mähe da dann immer kleine Wege rein, das Zeug wächst so hoch, das die Kinder nicht drüber schauen können wie so eine Art Labyrinth) Die Imker freuts, die Insekten auch und dem zur Folge habe ich auch eine vielseitige Vogelpopulation.
Ich bin ja nun wirklich alles andere als ein Ökofreak aber so ein wenig Natur sollte man dann doch bewahren.

Zum Anlass des Themas hier eines der Testbilder, die ich mit dem heute eingetroffenen Minolta AF 35-70 F4 gemacht habe.

Minoltist ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.07.2017, 23:19   #9
Rudolfo
 
 
Registriert seit: 23.02.2014
Ort: Oer-Erkenschwick
Beiträge: 356
@Minoltist
Ich sehe das genauso wie du.
Ich habe auch im Umkreis von 200 bis 400m den einzigen blühenden Garten. Es gibt Hummeln, die in den Mauerschlitzen meiner Hausklinkerwand nisten. Die Bienen, die kommen, gehören wahrscheinlich dem einzigen Imker weit und breit. Da wir einen beliebten burgunderfarbenen Sommerflieder haben, gibt es auch Schmetterlinge: Zitronenfalter, Kohlweißlinge, Tagpfauenaugen und Admirale. Kleine Füchse habe ich dieses Jahr noch nicht gesehen. Ebenso wenig habe ich Hornissen, Wespen, Mücken oder Nachtfalter gesehen. Ich fahre gern mit meinem Hund die 10 km zum nächsten Gewässer. Die Windschutzscheibe des Autos ist immer sauber. Keine zerschellten Insektenleichen. Dies ist das sicherste Anzeichen für den ungewöhnlichen Rückgang.

In der Nachbarstadt ist den Menschen aufgefallen, dass die Temperaturen in manchen Stadtteilen ungesund hoch sind. Der Vorschlag war, Brunnen und Wasserläufe anzulegen. Auf die Idee, dass es ein großer Fehler war, alles Grün, Bäume, Büsche, Rasen usw. abzuschaffen, ist keiner gekommen.

Jahrelang konnte ich jeden Tag auf dem zur Arbeit beobachten, wie sich die Temperaturen am Autothermometer verändern, wenn ich den Ort verlasse und 5 Km durch landwirtschaftliches Gebiet fahre , bevor ich die nächste Ortschaft erreiche. Die Temperaturen außerhalb der Ortschaft liegen 2-3 °C niedriger als innerhalb. Ein neuer Trend/Mode verschärft seit ein bis zwei Jahren die Klimasituation. Immer mehr Nachbarn schütten ihre Vorgärten mi Steinschotter zu. Alles Grün wird abgeschafft. Dabei sind Büsche und Bäume der besste Klimaregulator, den es gibt.

Der Mensch lebt nun mal von der Natur. Leider haben das viele Menschen vergessen. Zählt doch mal die Nahrungsmittel auf, die völlig frei von Naturprodukten, wie Getreide, Zucker oder Fleisch sind.

Der Mensch ist halt blöd. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Wenn er nicht mehr weiter weiß, zettelt er lieber einen Krieg an, als vor seiner eigenen Haustür zu kehren und seine eigenen Probleme zu lösen. Ich bin ein alter Mensch. Mir sollte es eigentlich egal sein, wie sich die nächsten Generationen selbst hinrichten. Leider besitze ich noch eine Menge Mitgefühl und hoffe, dass doch noch wesentliche Anteile der Menschheit das Ruder rumreißen.
__________________
Viele Grüße
Rudolf

Geändert von Rudolfo (17.07.2017 um 23:23 Uhr)
Rudolfo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.07.2017, 09:48   #10
Ernst-Dieter aus Apelern

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 10.02.2005
Ort: 31552 Apelern
Beiträge: 9.665
Danke Euch Beiden!Hier in Apelern liegt mein Grundstück 1300Quadratmeter an einem Bach, dem Riesbach!
Mein Garten hat so einige Bäume und Büsche.Also recht naturbelassen.Für so einen Standort ist das Insektenaufkommen 2017 sehr mau.
__________________

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ERnst-Dieter
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