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Alt 09.08.2017, 11:06   #41
eac
Moderator
 
 
Registriert seit: 27.07.2004
Ort: D-81539 München
Beiträge: 6.001
Zitat:
Zitat von steffenl Beitrag anzeigen
Was machen wir, macht jeder einzelne, nun mit dieser Erkenntnis als Folge?
Ich helfe den Insekten, indem ich jede Spinne, die ich (in meiner Wohnung) sehe, sofort erschlage.
__________________
Ciao
Stefan
________________
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Alt 09.08.2017, 11:13   #42
raul
 
 
Registriert seit: 15.07.2011
Beiträge: 1.569
Zitat:
Zitat von steffenl Beitrag anzeigen
Interessant finde ich, dass es so viele Naturfotografen gibt, vom Makro bis zur großen Inszenierung. Aus reinem Eigeninteresse müssten die/ wir ja starke Umweltvertreter sein, oder?
Das sind die Meisten die ich kenne auch.

Zitat:
Zitat von steffenl Beitrag anzeigen
Hat noch wer Ideen, Vorschläge, Denkanstöße?
Neben der Vermeidung von Monokulturen und Golfrasen beobachte ich in meinem Garten, dass es bei Hecken einen deutlichen Unterschied macht, wann man sie schneidet. Man sollte wegen der Brutzeit der Vögel sowieso bis Johanni warten, aber auch danach fängt z.B. bei meiner Ligusterhecke das wilde Blühen und somit das Nahrungsangebot für viele Insekten erst so richtig an. Also einfach mal ein bisschen länger stehen lassen.

Apropos Liguster: hängt euch zur Vorsorge einfach mal mit der Nase in die Blüten und atmet tief ein:
https://www.welt.de/gesundheit/artic...absterben.html

Edit: Bei mir hängt übrigens alles voller Viecher, vermutlich weil die Nachbarn ihren Golfrasen so pflegen. Der Kleine hier hat es sich gestern in meinen Tomaten gemütlich gemacht:


Bild in der Galerie

Gruß,
raul
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Der Künstler ist eine Steigerung des Handwerkers - Walter Gropius

Geändert von raul (09.08.2017 um 11:23 Uhr)
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Alt 11.08.2017, 09:34   #43
Millefiorina
 
 
Registriert seit: 11.03.2012
Beiträge: 744
Beitrag in der Tagesschau

https://www.tagesschau.de/inland/ins...erben-101.html
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(Henry David Thoreau)
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Alt 11.08.2017, 18:19   #44
Maze
 
 
Registriert seit: 27.12.2004
Ort: Waiblingen
Beiträge: 115
Mal eine andere Sichtweise

http://www.kunz.hhu.de/fileadmin/red...17_Vortrag.ppt
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Alt 12.08.2017, 08:03   #45
Millefiorina
 
 
Registriert seit: 11.03.2012
Beiträge: 744
Hochinteressant! Darf ich fragen, wie Du diesen Link gefunden hast? War das ein Vortrag an der Uni?

Daß es verschiedener Habitate für die verschiedenen Arten gibt, war ja bekannt, und ich habe auch in unseren Urlauben in Südfrankreich sinniert, wo man denn überhaupt noch solche Magerböden wie in der Garrigue bei uns finden kann.

Danke, daß Du den Link hier eingestellt hast und GLG
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Alt 12.08.2017, 20:57   #46
Maze
 
 
Registriert seit: 27.12.2004
Ort: Waiblingen
Beiträge: 115
Ich habe den Link von jemand anderes bekommen.
Aber auf der Internetseite von der Uni Düsseldorf hat der Prof. Kunz eine eigene Seite mit Interessanten Publikationen. http://www.kunz.hhu.de/
Er zeigt das es eben nicht so einfach ist mit dem Naturschutz.
Viele unserer einzigartigen Landschaften sind eben durch den Menschen erstanden.
Um diese zu erhalten muss sie eben auch weiter bewirtschaftet oder gepflegt werden.

Geändert von Maze (12.08.2017 um 21:06 Uhr)
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Alt 12.08.2017, 21:18   #47
Millefiorina
 
 
Registriert seit: 11.03.2012
Beiträge: 744
Danke für die Info und den Link!

Es ist schon ein sehr komplexes Thema, das ist klar. Aber ich glaube auch, daß man durch schmetterlingsfreundliche Gärten und Parks zumindest helfen kann, die Vorkommen der bei uns noch vorhandenen Arten zu stützen. Wenn Viele einen kleinen Beitrag leisten, dann ist das in der Summe doch auch etwas wert. Nach dem Motto Weniger ist besser als Nichts.

Sehr traurig irgendwie.
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Alt 16.08.2017, 15:55   #48
Blues
 
 
Registriert seit: 04.03.2011
Ort: Bonn
Beiträge: 592
Zitat:
Zitat von Dat Ei Beitrag anzeigen
wir versuchen, das Überleben der Insekten durch unser Insektenhotel bzw. eine entsprechende Bepflanzung im Garten zu fördern.

Das Insektenhotel wird sehr gut von solitär lebenden Bienen angenommen. Das macht im Frühjahr einfach Spaß zu sehen, welch buntes Treiben an dem Hotel herrscht.

Dat Ei
Eine lobens- und vor allem nachahmenswerte Sache.

Leider wird viel Schund in den Baumärkten und Online-Shops angeboten. Die richtigen Tipps für erstklassige Nisthilfen, die dann auch tatsächlich von den Tieren angenommen werden und sie nicht umbringen, sowie Hinweise, welche Fehler man unbedingt vermeiden sollte beim Kauf und Selberbauen inkl. Bezugsquellen, findet man u.a. hier:
https://www.naturgartenfreude.de/wil...aumarktgrauen/

Viele beeindruckende Positivbeispiele sind hier zu sehen: https://www.naturgartenfreude.de/wil...itivbeispiele/

Mein derzeitiger Favorit sind die getöpferten Bienhotels, die hier an erster Stelle genannt sind: https://www.naturgartenfreude.de/wil...bezugsquellen/
__________________
Grüße

Burkhard
Blues ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.08.2017, 17:15   #49
Dat Ei
 
 
Registriert seit: 07.09.2003
Beiträge: 17.298
Moin Burkhard,

Zitat:
Zitat von Blues Beitrag anzeigen
Eine lobens- und vor allem nachahmenswerte Sache.
wenn Naturschutz nicht nur nützlich und sinnvoll ist, sondern auch noch Freude bereitet, dann ist er ein Selbstläufer und bedarf keines Professorenfingers von oben.

Zitat:
Zitat von Blues Beitrag anzeigen
Leider wird viel Schund in den Baumärkten und Online-Shops angeboten.
Nach ein bisschen Recherche haben wir seinerzeit unser Insektenhotel hier bestellt:

https://www.insektenhotels.de

Unser Hummelhaus stammt aus Harry Abrahams Shop:

http://www.das-hummelhaus.de

Dort gibt es auch einige Tipps zu lesen und Videos zu sehen.


Dat Ei
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"Wennde met dr Hääd löufs, häsde immer e Aaschloch vürm Jeseech." (Zitat Gerd Köster)
"Wer mit Euch ist, ist nicht ganz bei sich."
Dat Ei ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.08.2017, 00:37   #50
Blues
 
 
Registriert seit: 04.03.2011
Ort: Bonn
Beiträge: 592
Zitat:
Zitat von Dat Ei Beitrag anzeigen
wenn Naturschutz nicht nur nützlich und sinnvoll ist, sondern auch noch Freude bereitet, dann ist er ein Selbstläufer und bedarf keines Professorenfingers von oben.
Professoren haben ja auch oft zwei linke Hände

Als gelernter Tischler und überzeugter Naturgärtner möchte ich auf jeden Fall denjenigen, die sich Insektenhotels anschaffen wollen oder selbst basteln möchten, ans Herz legen, darauf zu achten, dass insbesondere die Nisthöhlen für Wildbienen niemals in Kopfholz gebohrt werden sollten, da dies zu Rissbildung neigt. Dann dringt Feuchtigkeit ein, die die Brut beschädigen könnte. Des Weiteren ist darauf zu achten, dass die Löcher sorgfältig von Holzsplittern und vorstehenden Fasern befreit werden müssen, damit sich diejenigen Bienenarten, die "Rückwärtseinparken", nicht die Flügel beschädigen. Dies gilt übrigens auch für Hohlstängel.
Holz also immer von der Längsseite aus bohren und am besten Hartholz wie Buche, Eiche oder Esche verwenden. Nadelhölzer harzen oft und sind auch nicht so haltbar.
Deshalb der Hinweis: Finger weg von den billigen Dingern ausm Baumarkt oder Discounter, die meist genau diese Bausünden aufweisen.

Die von Dir verlinkten Hotels sehen diesbezüglich überwiegend auch sehr gut aus. Der Hummelkasten ist auch sehr beeindruckend. Da ich damit noch keine Erfahrung habe: Kann der was? Hattet ihr schon eine Besiedlung im ersten Jahr?
__________________
Grüße

Burkhard
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