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Alt 17.08.2017, 07:55   #51
eac
Moderator
 
 
Registriert seit: 27.07.2004
Ort: D-81539 München
Beiträge: 5.881
Die Beobachtung, dass es dieses Jahr weniger Insekten gibt, kann ich übrigens nicht teilen. Insbesondere in der Gattung Stechmücken gibt es dramatisch mehr Exemplare als in allen Jahren, an die ich mich erinnern kann.
__________________
Ciao
Stefan
________________
München -- Berlin -- Frankfurt
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Alt 17.08.2017, 08:47   #52
Norbert W
 
 
Registriert seit: 24.08.2016
Ort: Mannheim
Beiträge: 779
Hallo Stefan,
Mir fällt bei der Diskussion auf, wie auch bei deinem aktuellen Post, dass dies wirklich lokale Phänomene sein müssen. Die einen haben in ihrer Region viele Stechmücken, bei anderen sind es sehr wenige. Ich kann für Mannheim sagen, dass es bei uns gefühlt wesentlich weniger sind wie die Jahre zuvor, normale Fliegen übrigens auch. Und doch kann es sein, dass es 20km weiter enorm viele sind.
Alles in allem, wenn man sich mal mehr damit beschäftigt und beobachtet schon komische Entwicklungen.
__________________
Gruß, Norbert
Norbert W ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.08.2017, 10:02   #53
ingoKober
 
 
Registriert seit: 14.06.2005
Ort: 64521 Groß-Gerau
Beiträge: 6.151
Als direkter "Insektenverbraucher" merke ich unmittelbar einen deutlichen Rückgang. Gleichzeitig haben wir hier im Ried derzeit eine Stechmückenplage sondergleichen.
Man muss es erlebt haben, um es glauben zu können.
Das eine schliesst das andere nicht aus.
Zu meiner Kindheit waren blühende Buddleias immer übersäht von Schmetterlingen.
Diesen Sommer habe ich mal darauf geachtet und leider sind mehr als zwei Falter pro Busch schon eine Seltenheit und oft ist gar keiner zu sehen.
Das über Wochen hinweg und nicht nur in meiner unmittelbaren Gegend
Nun muss man dennoch vorsichtig sein. Insektenpopulationen schwanken zwischen den Jahren oft über größere ganzzahlige Vielfache - und der starke Frost im fortgeschrittenen Frühling liess von vornherein erwarten, das 2017 insektenarm wird.
Aber ich meine auch, einen Trend über viele Jahre hinweg zu erleben.



Viele Grüße

Ingo
__________________
Kober? Ach der mit den Viechern!

Geändert von ingoKober (17.08.2017 um 11:12 Uhr)
ingoKober ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.08.2017, 11:01   #54
Tafelspitz
 
 
Registriert seit: 26.11.2004
Ort: Region Basel (CH)
Beiträge: 1.965
Es muss wirklich lokal sehr unterschiedlich sein. Bei uns hat es so z.B. dieses Jahr auffällig viele Schmetterlinge. Und Wespen sind zur Zeit auch nicht gerade Mangelware
__________________
Liebe Grüsse,
Dominik
---------------------------
We live in a society exquisitely dependent on science and technology, in which hardly anyone knows anything about science and technology. - Carl Sagan
Tafelspitz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.08.2017, 11:46   #55
Dat Ei
 
 
Registriert seit: 07.09.2003
Beiträge: 17.228
Moin Burkhard,

Zitat:
Zitat von Blues Beitrag anzeigen
Als gelernter Tischler und überzeugter Naturgärtner möchte ich auf jeden Fall denjenigen, die sich Insektenhotels anschaffen wollen oder selbst basteln möchten, ans Herz legen, darauf zu achten, dass insbesondere die Nisthöhlen für Wildbienen niemals in Kopfholz gebohrt werden sollten, da dies zu Rissbildung neigt.
das jetzige Insektenhotel haben wir fertig konfektioniert gekauft. Nachdem wir vor gut zwei Jahren das Holzwerkeln angefangen haben, würde ich das nächste sicherlich selber bauen. Es gibt wohl Bienenarten, die auch gerne ins Stirnholz gehen. So oder so würde ich bei der nächsten Renovierung / beim nächsten Insektenhotel vermehrt Schilfrohre verwenden, die bei uns sehr beliebt sind und sich einer hohen Nachfrage erfreuen.

Zitat:
Zitat von Blues Beitrag anzeigen
Dann dringt Feuchtigkeit ein, die die Brut beschädigen könnte. Des Weiteren ist darauf zu achten, dass die Löcher sorgfältig von Holzsplittern und vorstehenden Fasern befreit werden müssen, damit sich diejenigen Bienenarten, die "Rückwärtseinparken", nicht die Flügel beschädigen. Dies gilt übrigens auch für Hohlstängel.
Holz also immer von der Längsseite aus bohren und am besten Hartholz wie Buche, Eiche oder Esche verwenden. Nadelhölzer harzen oft und sind auch nicht so haltbar.
Danke für die Tipps!

Zitat:
Zitat von Blues Beitrag anzeigen
Deshalb der Hinweis: Finger weg von den billigen Dingern ausm Baumarkt oder Discounter, die meist genau diese Bausünden aufweisen.
So billig wie die in Teilen zusammengekloppt sind, fallen die bereits im Baumarkt oder Gartencenter auseinander. Aber dafür sehen sie auch meist noch wie eine Fuhre Mist aus.

Zitat:
Zitat von Blues Beitrag anzeigen
Da ich damit noch keine Erfahrung habe: Kann der was? Hattet ihr schon eine Besiedlung im ersten Jahr?
Das Ansiedeln von Hummeln ist kein einfaches Unterfangen, und der Hersteller dieser Kästen warnt gleich vorweg vor dem Frust, dass man möglicherweise keinen Erfolg hat. Die Lage des Kastens ist wichtig. Er soll sich früh morgens bereits erwärmen, um den Hummeln die richtige Starttemperatur zu geben. Andererseits sind Hummeln sehr hitzeempfindlich. Heizt sich der Kasten durch direkte Sonneneinstrahlung zu hoch auf, dann stirbt die Population. Daher besteht dieser Kasten aus zwei Kammern, wobei der untere als Nest und der obere als natürliche Klimaanlage dient. Dann ist es wichtig, dass man einige Pflanzen im Garten hat, die früh im Jahr Hummelfutter bieten. Denn gerade nach dem Winter, wenn die Königinnen ein neues Volk gründen, brauchen sie reichlich Energie. Das Nest soll weich ausgekleidet sein und am besten nach Maus riechen, denn viele Hummelarten nisten bevorzugt in verlassenen Mäusegängen.
Zwar ist es uns schon dreimal gelungen, eine Königin zu fangen und in das Hummelhaus einzubringen, aber außer dass sie dann einige Minuten drin geblieben ist und anschließend ihren kreisenden Orientierungsflug angesetzt hat, ist nie viel passiert. Sie kamen nicht zurück.
Aber auch das ist Natur. Sie sucht sich im Zweifel ihren eigenen Weg und nimmt nicht jedes Angebot an, das der Mensch macht. Uns bleibt ja auch so die Freude an den Hummeln, die sich im Garten breit machen - neben der ein oder anderen Nachbarskatze, Igeln, Schmetterlingen, Bienen oder Mäusen, die im Geräteschuppen wohnen.


Dat Ei
__________________


"Wennde met dr Hääd löufs, häsde immer e Aaschloch vürm Jeseech." (Zitat Gerd Köster)
"Wer mit Euch ist, ist nicht ganz bei sich."
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Alt 17.08.2017, 11:56   #56
kiwi05
 
 
Registriert seit: 01.10.2011
Ort: Alf / Mosel
Beiträge: 5.815
Zitat:
Zitat von Dat Ei Beitrag anzeigen
.......neben der ein oder anderen Nachbarskatze, Igeln, Schmetterlingen, Bienen oder Mäusen, die im Geräteschuppen wohnen.
...wohnen bei uns auch einige Gartenschläfer. Zwar ganz possierlich anzuschauen, wenn sie in der Dämmerung an der Hauswand entlanghuschen, aber der Dämmung unterm Dach tun sie nicht gut.
Jedenfalls habe ich in den letzten vier Nächten vier Stück mit der Lebenfalle erwischt und bei einem Morgenspaziergung jenseits des Alfbachs in ca 1,5 km Entfernung ausquartiert....ich hoffe das genügt, um eine Rückkehr zu verhindern.
__________________
Kritik und Kommentare an meinen Bildern sind immer willkommen.
Euer Feedback hilft mir, mich fotografisch weiter zu entwickeln.

Grüße aus Alf an der Mosel
Peter
kiwi05 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.08.2017, 11:57   #57
BeHo
 
 
Registriert seit: 11.08.2004
Ort: Woinem
Beiträge: 26.231
Mauerbienen nutzen auch gerne mal offene Rolladen-Anschlagstopper für den Nestbau.
__________________
.___.
(O,o)
/)__) Meine SUF-Bilder / Island-Bilder
-"-"-██P.S.: Wissenschaft ist keine Meinung
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