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Alt 12.10.2017, 10:29   #7
pirrax

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a 7 II

@wus: Es war gut, dass Du in Jakarta warst. Auf dieser Art versteht man Indonesien und die Geschichte besser. Ich kannte Indonesien aus der Suharto Zeit. Zu der Zeit war es wichtig Hochhäuser Eins nach dem anderen zu errichten. Es blieb leider viel auf der Strecke und die Einzigartigkeit einer Stadt ging dabei verloren.

So komisch es sich anhört, muss man in Jakarta als Tourist die Stadt so genießen wie die Anwohner selbst. Dies bedeutet also die Einkaufszentren abklappern (was nicht jedermann Sache ist, insbesondere wenn ein Tourist aus Deutschland kommt und nicht an asiatische Konsumverhältnisse gewohnt ist).

Im botanischen Garten war ich sage und schreibe EINMAL. Ich fand ihn auch nicht besonders. Er war zwar groß aber gleichzeitig war die Anlage nicht so gut gepflegt, so dass man die Flora-Sammlungen richtig würdigen konnte. Den Präsident Palast neben dran fand ich interessanter.

Ich habe nachgeschaut. Man kann bis zu 30 Tagen visumfrei nach Indonesien einreisen. Mit Visa on Arrival kann man einmal um 30 Tage seinen Aufenthalt verlängern und kommt auf insgesamt 60 Tage (ohne Visum muss man Indonesien nach 30 Tagen wieder verlassen und kann den Aufenthalt nicht verlängern). Ich habe die Einreisebestimmung mit Visa on Arrival nie genau gelesen. Ups

So genug geplaudert, jetzt geht weiter mit dem Reisebericht:

Die Reise ging weiter

Abflug von Jakarta

Eigentlich wollte ich das Drum-Herum von der eigentlichen Reise minimieren. Eine kleine Anekdote muss ich doch erzählen.

Die Fahrt zum Flughafen war okay. Für die Jakarta-Verkehrsverhältnisse konnte man von einem flüssigen Verkehr an einem Montagvormittag sprechen. Wir kamen jedenfalls nach ca. 2,5 Stunden am Flughafen an.

In Indonesien sowie wahrscheinlich auch bei vielen asiatischen Flughäfen ist es üblich, dass man nur zum Check-In-Schalter kommt, wenn man tatsächlich ein Flugticket hat. Nicht wie in Europa ist es nicht möglich ohne ein Flugticket jemanden beim Einchecken zu begleiten, wenn man selbst nicht mitfliegt. Angekommen am Flughafen fragten wir zunächst, ob wir nach dem Einchecken wieder raus dürfen, um uns von meinen Eltern zu verabschieden. Es war kein Problem, so checkten wir ein und gaben unser Gepäck ab und gingen wieder raus. Um rauszugehen mussten wir auf eine andere Ebene kommen. Dabei fiel mir auf, dass dieser Ausgang auch gleichzeitig auch ein Eingang für die Flughafenbesucher ist, die zu den Restaurants und Souvenirläden gehen wollen. Unten musste man also sein Flugticket zeigen aber eine Etage drüber konnte jeder in den limitierten Bereich kommen.

Wir saßen gemeinsam in einem Cafe, um die Wartezeit zu überbrücken und stiegen anschließend in unsere Maschine nach

Bali

ein.

Auch mit Bali habe ich ein gespaltenes Verhältnis. Einerseits ist die Insel schön, andererseits wurde Bali durch den Massentourismus nicht mehr das, was Bali eigentlich war. Bali stand eigentlich nicht auf unserer Reiseroute, aber um weiter zu unserem eigentlichen Ziel zu kommen (wo das ist, erzähle ich bei einer anderen Gelegenheit) mussten wir über Bali fliegen.

Wir suchten ein Ort in Bali, der nicht so weit weg vom Flughafen liegt, der nicht der australische Ballermann (Kuta) ist und wo dort nicht nur fünf Sterne Hotel gibt (Nusa Dua) gibt, also quasi was noch eher Bali ist. Wir entschieden uns für Jimbaran. Jimbaran kennen viele Balibesucher als ein beliebtes Ausflugziel für ein Abendessen direkt am Strand. Tagsüber geht in Jimbaran sehr gemütlich zu, so stellten wir uns vor.

Angekommen in Jimbaran wurden wir nicht enttäuscht. Der Strand war tagsüber relativ menschenleer, man konnte die Fischer bei der Arbeit zuschauen und es war dort sehr schön entspannt.


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Wir machten zwischenzeitlich einen Ausflug zu einem beliebten Sonnenuntergangspot in Südbali (Uluwatu). Zum ersten Mal in unserem Leben probierten wir den Dienstanbieter „Uber“ und konnten ziemlich günstig für 80.000 Rupiah (umgerechnet ca. 5 Euro) uns dorthin bringen lassen.

Angekommen in Uluwatu fiel mir wieder ein, was es dort gibt: AFFEN! Meine Frau hat nämlich Angst vor Affen. So war der Ausflug für sie etwas weniger entspannt. Ich hielt meine Kamera die ganze Zeit fest, weil auch schon mal vorkam, dass ein paar Affen Kameras und Smartphones klauten.

Es war trotzdem lohnenswert, Uluwatu zu besuchen Insbesondere zum Sonnenuntergang sah es magisch aus.


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Zurück nach Jimbaran mussten wir im Gegensatz zur Hinfahrt wesentlich mehr für unseren Transport bezahlen (280.000 Rupiah), weil Grab und Uber keine Gäste von Uluwatu abholen dürfen (nur Hinbringen ist erlaubt). Das wussten wir nicht vorher. Na ja insgesamt für die Hin- und Rückfahrt zusammengerechnet war es trotzdem okay.

Abends machten wir das Pflichtprogramm für Jimbaran (Dinner am Strand). Insgesamt waren wir jeden Abend dort und genoss die tolle Seafood Küche am Strand von Jimbaran.


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Es war anfangs ein seltsames Gefühl dabei, da Jimbaran auch mal ein Ziel eines terroristischen Anschlages war (2005). Mit der Zeit verflog dieser Gedanke und man genoss einfach den Moment.

Im nächsten Beitrag zeige ich Euch noch mehr von Jimbaran. Vielen Dank für’s Lesen!
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Möge das Licht mit Dir sein
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Geändert von pirrax (12.10.2017 um 14:40 Uhr)
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